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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht wirklich eine Fortsetzung, aber gut,
Rezension bezieht sich auf: Empire Earth II (Computerspiel)
Ich habe lange Zeit Empire Earth 1 (mit Add-On) gespielt und mir nun den neuesten zugelegt, und ich war wirklich überrascht. Das Spiel ist vollkommen anders als der erste Teil. Fast das gesamte Spielprinzip wurde erneuert.Das Spiel konzentriert sich jetzt auf die Eroberung von Gebieten; es gibt natürlich neue Gebäude und Einheiten, etliche alte (zum Beispiel der geniale Priesterturm) sind jedoch weggefallen. Es gibt jetzt eine Bürgerverwaltung und Kriegspläne, die Diplomatie wurde verändert (man setzt jetzt nicht einfach den Status, sondern unterbreitet Friedensangebote oder erklärt dem Gegner den Krieg). Die Grafik ist wirklich gelungen, besonders beeindruckend sind die Jahreszeiten- und Wettereffekte, die sich jedoch leider teilweise eher als störend herausstellen. Auch die Effekte z.B. beim Kampf sind sehr gut. Durch die zahlreichen Spielmodi, die verschiedenen Völker und einige Kampagnen ist das Spiel doch recht abwechslungsreich und man hat lange Zeit Spaß daran. Schade ist, das der mitgelieferte (inoffizielle) Karteneditor so wenige Funktionen hat, man kann einfach keine aufwendigen eigenen Szenarien mehr gestalten. Zudem ist das Erstellen einer eigenen Zivilisation nicht mehr möglich. Ich würde nicht sagen, dass es besser ist als Empire Earth 1, jedoch auf keinen Fall schlechter. Es ist vielmehr ein neues Spiel. Und dafür, dass es so viel Geld kostet und soviel Rechnerleistung frisst (mein Athlon 2400 mit 256RAM schafft es nur knapp), hätte ich zumindest mehr Freiheiten für den Spieler erwartet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
77 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Wie kann man ein Strategiespiel nur so schlecht machen?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Empire Earth II (Computerspiel)
Mit Freuden denke ich an all die Stunden, Tage, Wochen zurück, in denen mit Begeisterung "Empire Earth" gespielt hab, mein absolutes Lieblings-Strategiespiel. Dieses Game war einfach nur der Oberhammer! Daher erwartete ich mit genauso großen Freuden den 2. Teil dieses Meisterwerks. Lange hatte ich mich gedulden müssen und vor einer Woche schließlich hielt ich "Empire Earth 2" endlich in Händen. Heute, eine Woche später, weiß ich, dass es die größte Fehlinvestition war, die ich je getätigt habe. Niemand konnte ahnen, dass der Nachfolger eines so wunderbaren und herrlichen Spiels so dermaßen mies und schlecht werden könnte, dass es förmlich zum Himmel stinkt. "Empire Earth 2" hat so dermaßen viele Negativ-Punkte, dass ich sie in Stichpunkten aufführe. Ich habe das Spiel gestern abend wieder deinstalliert.- Auf der Spieleverpackung steht etwas von mehr als 500 Einheiten und Gebäuden. Gemerkt hab ich davon nichts. Die Einheiten-Vielfalt der jeweiligen Epochen ist ziemlich begrenzt und egal mit welchem Volk man spielt, irgendwie sind die Einheiten und Gebäude alle gleich. Einige Gebäude und Einheiten sind in den verschiedenen Völkern schlicht und ergreifend die selben, ohne dem Stil des Volkes angepasst zu sein. Das ist wirklich realistisch! Toll! Da kommt so richtiges Flair auf! :( - Da sehen eben auch bei den Chinesen einige Gebäude aus wie europäische Gebäude, welches in einem fernöstlichen Szenario dann natürlich alles andere als realistisch rüber kommt. Und da hat man im europäischen Mittelalter eben anstelle einer schönen Kirche halt ein Gebäude, welches vom Aussehen eher an einen griechischen Zeus-Tempel als an ein christliches Gotteshaus erinnert und Gebäude in der Zukunft sehen teilweise noch genau wie Gebäude der Gegenwart aus. Und einige der Gebäude verändern ihr Aussehen grad mal aller 5 Epochen!! So dass es von diesen angesprochenen Gebäuden nur drei verschiedene Designs im ganzen Spiel gibt. Eine derartig mangelnde und schlampige Detailtreue hab ich noch nirgends in einem Spiel gesehen. - Ähnlicher Unrealismus auch bei den Einheiten. Da fegt eben im tiefsten, finstersten Mittelalter (12./13. Jhd.) plötzlich nichtsahnend ein Kavalerist aus dem deutschen Kaiserreich des 19. Jhd. um die Ecke und knallt mit seiner Flinte herum. Man erkennt ihn sofort an dem markanten spitzen Stahlhelm und der zugehörigen Uniform. Und besagte Einheit kann man TATSÄCHLICH im Mittelalter bereits im Stall ausbilden!!! Anscheinend wurden einige Bereiche des Spiels von den Programmierern im Vollrausch gefertigt, anders kann ich mir diesen grenzenlosen Diletantismus nicht vorstellen. - In "Empire Earth 2" wurde ich mit einem weiteren, erstaunlichen Phänomen konfrontiert. Mir ist nämlich bisher nicht bewusst geweesen, dass stinknormale Steine und Felsbrocken, die 5000 v. Chr. von Steinschleudern abgeschossen werden, beim Auftreffen auf ihr Ziel bzw. auf den Erdboden explodieren und dabei einen Knall von sich geben, der klingt wie die Schiffskanonen der Kolonialzeit. - Sehr lustig und total "realistisch" sind auch die Militärführer. Bei einer durchnittlichen Körpergröße von etwa drei Metern wirken selbst Preußens lange Kerls wie Zwerge dagegen. - Desweiteren sucht man in "Empire Earth 2" einige der wichtigsten und berühmtesten Militäreinheiten der Geschichte, wie etwa den Streitwagen oder Helebardier, vergebens. - Die Grafik ist zwar gut, aber z.B. die Wettereffekte sind eher extrem störend als schön. Im Winter bei Schneefall oder in der Wüste bei Sandstürmen sieht man zeitweise die Hand nicht mehr vor Augen und jeglicher Versuch der Orientierung, Navigation oder Handlung ist schier unmöglich, da man vor Nebel und Staubwolken nichts mehr sieht. Ganz toll. - Die Brücken und Straßen sind ebenfalls überflüssig. die Brücken können gerade einmal bei extrem schmalen Flüssen verwenden. Hat man etwas breitere Flüsse, ist ein Bau von Brücken schon nicht mehr möglich. Warum eigentlich nicht? Die Straßen sollen die Einheiten angeblich schneller machen bzw. ihnen einen Bewegungsbonus verleihen. Das ist aber nicht nötig, da die Einheiten sowieso schon dermaßen schnell sind, dass es einfach nur total lächerlich ist, zu sehen wie sich diese fortbewegen. Einheiten zu Pferde fegen dermaßen schnell durch die Lande, als hätten sie einen Düsenantrieb. Flugzeuge späterer Epochen sind so schnell, dass man sie nur noch mit Ziehrahmen erfassen kann. Und selbst schwerfälligste Artillerie, wie etwa Katapulte und Belagerungstürme flitzen flink wie junge Gazellen über die Landkarte. - Der Editor von "Empire Earth 2" ist unter aller Sau und extrem begrenzt. Ein ordentliches, selbst erstelltes Szenario hin zu bekommen, ist schlicht und ergreifend nicht möglich. Das fängt schon an bei der Tatsache, dass man zwar die Startepoche, aber nicht nicht die Endepoche festlegen kann und man hat auch nicht die Möglichkeit Technologien oder Einheiten zu sperren. Einen Trigger oder diverse andere Scripting-Möglichkeiten hab ich ebenfalls vergeblich gesucht. - Die Auswahl der spielbaren Völker lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Wo sind große Völker wie Franzosen, Russen oder Spanier? Stattdessen darf man sich z.B. zwischen Inkas, Mayas und Azteken entscheiden, die sich dermaßen ähnlich sind, dass ein zusammen gefasstes Volk aus dem mittel- und südamerikanischen Raum vollkommen genügt hätte. Ich vermisse in EE2 auch den Zivilisationsbaukasten sehr. - Die 3 Kampagnen des Spiels sind schlecht und einfach nur langweilig, da sie kaum spielerische Abwechslung bieten. Und vor allem: Was hat ein Volk wie die Koreaner für eine spannende Geschichte, dass man einem so für Weltgeschichte unbedeutenden Volk gleich eine ganze Kampagne widmet? - Zuletzt möchte ich noch die extrem schlechte Performance des Spiels erwähnen. Ich habe 1024 MB RAM, einen XP 2800+ und eine Radeon 9800 Pro mit 256 MB. Aber bereits bei Karten von mittlerer Größe mit 4 Spielern, ruckelt das Spielgeschehen mit einer Framerate von 10 fps vor sich hin. Selbst das Runterschalten der Details schafft da keine Abhilfe mehr. Fazit: Ich spiele wieder den überaus genialen 1. Teil und ich rate absolut jedem von "Empire Earth 2" ab. Es gibt nichts Gutes an dem Spiel. Alles Flair und aller Realismus sind fortgehaucht. Ich habe noch nie ein Spiel gesehen, bei dem der Nachfolger so extrem viel schlechter ist als der Vorgänger. Das ist schon fast einen Eintrag ins Guiness Buch wert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Wir hatten doch alle so lange darauf gewartet und dann DAS?!,
Rezension bezieht sich auf: Empire Earth II (Computerspiel)
Zu Empire Earth II fällt mir, ganz spontan, ein wohl sehr bekannter Song von einer sehr bekannten Band ein, "ist das alles"?!?Man kann es als ambitionierter Strategie-Gamer, so leid es mir tut, nicht anders beschreiben, aber Empire Earth II hat in allen Punkten, mal von den Erwartungen die aus dem ersten Teil hervorgingen ganz abgesehen, vorweg genommen, versagt! Man weiß eigentlich gar nicht wo man anfangen soll... Das Gameplay zum Beispiel: Schon eine tolle Idee der Spieleentwickler, die Ressourcen unendlich zu gestalten und besonders die abwechslungsreichen Vorkommen, von Nahrung, Stein, Holz, Gold, Zinn, Eisen, Salpeter, bis hin zum Öl, ja sogar Uran gibt es in diesem Spiel. Doch zu früh gefreut, ist es doch lediglich Epochen abhängig diese Ressourcen auch nutzen zu können. So kann man beispielsweise Eisen, nur in den Epochen 1-6 abbauen, ab der 7. Epoche stehen diese Minenarbeiter nur noch tatenlos herum und man befindet sich im hauptsächlichen Gameplay, das ständige suchen nach Arbeitern die untätig herumstehen. Das zieht sich so durch alle Epochen und wird immer häufiger zur eigentlichen Aufgabe des Spielers, so daß das führen von taktischen Kriegen völlig in den Hintergrund rückt. Das nervt ungemein... Das Spielen im LAN, mit zwei menschlichen und einem Computer Gegner, führt schon nach kurzer Zeit zur Unspielbarkeit, geht doch alles nur noch im "Ruckeltakt" voran, oder besser gesagt, das gesamte Spiel kommt zum erliegen! Auch das heruntersetzen der Grafikauflösung bzw. der Wetterdetails auf ein minimum, führt nicht zum Erfolg. Und das auf einem AMD 3200+ Rechner, mit 1024MB RAM und einer 6600GT Grafikkarte, ohne Worte... Außerdem kann man die Grafikauflösung und auch die Mausempfindlichkeit einstellen wie man will, die Steuerung ist und bleibt "schwammig". Die Grafik: Nach dem Vorspann, der noch gut gelungen ist, wird man in Empire Earth II mit einer Grafik "gefoltert", die doch sehr stark an eine Grafik-Engine aus den Spielen Anfang der 90er erinnert. Die Spieltiefe gaukelt einem Anfangs, durch diverse Forschungsmöglichkeiten, selbiges nur vor welche aber nicht wiklich große Veränderungen im Spielverlauf mit sich bringen. Fazit: Sehr viele und interessante Features für dieses Spiels, nur leider aus unerklärlichen Gründen, nicht ein einziges davon technisch auch nur ansatzweise gut implementiert worden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 2115|R1XKXOCWL5LPIJ;2115|RNEEM7A8HJ7VW;2115|R22D2ZWBL3D46I;
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