Waren die Alben davor, schon bei weitem nicht schlecht, schlägt dieses Album sie jedoch umlängen.
Gibt es wirklich was Neues? Nein sicher nicht, Insomnium ist immer noch Insomnium, aber dieses mal in Perfektion. Die Melodien sind einfach noch passender und verbinden sich mit dem unmelodischen Gesang des Sängers und den typischen Death-Metal Gitarren in Perfektion. Sie sind in keinsterweise kitschig oder zu sehr verspielt! Des Weitern möchte ich auch den dezent eingesetzten melodischen Gesang hervorheben, der weiter zur genannten Perfektion beiträgt!
Als Streitpunkt könnte man jedoch anmerken, dass die Songs etwas gleich klingen..ist dass aber in diesem Fall ein Manko? Dass muss jeder für sich entscheiden. Wer eine intensive Abwechselung wünscht, wird etwas enttäuscht sein. Alle anderen werden ein durchweg hochwertiges Album hören, welches auch mit dezent eingesetzten Breakdowns überzeugt. Ich will damit auch nicht sagen, dass man hier ein ununterbrochenes Double-Bass-Trommelfeuer hört, die Songs alternieren zwischen ruhigen Parts, Solis, cleanen Passagen, sowie dunklen Gegrowle. Die Geschwindigkeit aller Songs liegt aber überwiegend im hohen Tempo Bereich und fällt manchmal in den Midtempo Bereich ab.