Ganz klar, jedes Album der Texaner klingt irgendwie anders, darüber muss man sich auch nicht streiten. Aber mich persönlich hat dieses Album deutlich am meisten bewegt. Es ist die spartanischte CD von ATDI, sie kommt mit herzlich wenig gut aus, keine Interludes oder sonstige musikalische Experimente. Das Album ist sehr roh, aber verdammt emotional und stimmungsabhängig. Jedes Lied hat seinen eigenen ganz besonderen Charakter. Es geht von Powertracks wie Starslight, Communication drive-in, Blue Tag (sehr zu empfenhlen), über sehr melancholisch angehauchte Emotracks wie Initation, Ticklisch, oder Ebroglio. Bei letzterem ist förmlich der Schmerz aus Cedrics Stimme rauszuhören. Er hat es bei keinem weitern Album von ATDI, nicht bei the Mars Volta ;-) geschafft seinen Gefühlen so freien Lauf zu lassen wie bei ihrem Erstlingswerk. Viele sagen er schreit nur, er hätte sich im Laufe der Zeit verbessert usw., für mich jedoch kommt sein Gesang von der Seele, und ist 100% ehrlich und gefühlsbezogen.