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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Interessante Story - Toller Ermittler - So soll ein Krimi sein, 21. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Acqua alta: Commissario Brunettis fünfter Fall (Taschenbuch)
Donna Leon liefert mit Commissario Brunettis 5. Fall den Beweis, dass sich ein wirklich guter Krimi auch mit einer außergewöhnlichen Story schreiben läßt. Und Commissario Brunetti ist auch ein Ermittler, der zum einen auch mal 5 gerade sein lassen kann und zum anderen nicht dauernd mit dem Schießeisen durch die Gegend - hier Venedig - läuft.
In 'Acqua alta' geht es nicht nur um einen Mord und eine schwere Körperverletzung, sondern auch um einen dreisten Antiquitäten-Diebstahl, der auch aufgeklärt werden möchte. Donna Leon versteht es, ihre Hauptfigur Brunetti auch auf die Probleme und Schwierigkeiten der Leute eingehen zu lassen. Er ist, wie man so schön sagt, ein Ermittler vom 'alten Schlag', auch wenn ich nicht weiß, wie alt die Romanfigur überhaupt ist.
Auf alle Fälle ist es wohltuend, nicht immer nur mit Mord, Totschlag und herumschreienden Kommissaren konfrontiert zu werden. Die Story ist sehr gut und logisch aufgebaut und überdies spannend - auch wenn man nach ca. 2/3 schon ahnt, wer der Täter bzw. der Auftraggeber sein wird.
Das tut der Spannung aber keinen Abbruch. Vielmehr freut man sich auf das Wie, wie Commissario Brunetti die Täter zur Strecke bringen wird.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Donna Leon war schon besser, 30. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Acqua alta: Commissario Brunettis fünfter Fall (Taschenbuch)
Mit der Operndiva Flavia Petrelli und der Amerikanerin Brett Lynch trifft der Leser auf alte Bekannte, wenn Commissario Brunetti seinen fünften Fall löst: Doch dieses Mal ist es nicht die Sängerin, die Zielscheibe eines Verbrechens ist, Ort des Geschehens ist auch nicht die Oper: Mit brutalen Methoden sucht ein verbrecherischer Antiquitätenliebhaber, seine Sammlung altchinesischer Vasen uns Skulpturen zu erweitern, wobei ihm der Sachverstand der Archäologin Brett Lynch im Wege steht. Ihr brutal zerbrochener Unterkiefer ruft Brunetti auf den Plan, der wieder einmal im Kampf mit seinem profilsüchtigen Chef und unter Beistand seiner tüchtigen Sekretärin in bewährter Methode die Spur der Gewalttat aufnimmt und einem riesigen Antiquitätenschmuggel auf die Spur kommt. Die Geschichte beginnt mit einem Paukenschlag, der Spannungsbogen wird immer wieder kunstvoll unterbrochen durch die bekannten Familienszenen bei Brunetti, allerdings - so das Manko - verliert er gegen Ende an Intensität, da schon relativ frühzeitig klar wird, wo und wie die Handlungsstränge zusammenlaufen. Insofern seht der fünfte Fall Brunettis den vorangegegangenen Fällen etwas nach. Entschädigung bieten hingegen die humorvollen Dialoge Brunettis mit seiner Frau, seinen Kindern und nicht zuletzt mit Patta, seinem Vorgesetzten. Die etwas schwachen Schlußkapitel werden jedoch die treue Leserschaft kaum von der zukünftigen Lektüre weiterer Krimis von Dona Leon kaum abhalten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Venedig unter Wasser ..., 29. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Acqua alta: Commissario Brunettis fünfter Fall (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich wegen der Tatsache, dass ein und die selbe Frau gleich zwei Mal brutal zusammengeschlagen worden ist, ziemlich bewegt. Diese Frau hätte die Kunstdiebstähle, um die es in Brunettis fünften Fall geht, aufdecken können, und deshalb wurde ihr diese Brutalität angetan.
Der Fall an sich hat mich nicht so sehr gefesselt, weil einfach mein Kunstsachverstand nicht so weit reicht, wie es hier vielleicht nötig gewesen wäre. Aber es werden gute, wenn auch manchmal etwas langatmige Erklärungen über beispielsweise die Altersbestimmung von Kunstgegenständen abgegeben.
Sehr gut gefallen haben mir wieder die Beschreibungen der Stadt Venedig. Man ist fast versucht, beim Lesen einen Stadtplan neben das Buch zu legen ... Ja, und wer einmal den Markus-Platz unter Wasser stehen sehen hat, der weiß wohl ansatzweise, was Acqua alta in Venedig bedeutet.
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