And the Grammy for "Best Male Pop Vocal Performance" goes to...Adam Lambert.
Das ist der Satz, den ich am 13. Februar 2011 gerne hören möchte, denn keiner verdient diese Auszeichnung mehr als das amerikanische Ausnahmetalent.
Seine Stimme ist einfach unglaublich und das stellt er mit dieser sensationellen EP wieder einmal unter Beweis.
Diese Akustik- und Live-Versionen seiner Lieder geben uns die Möglichkeit seine stimmliche Vielfältigkeit in vollem Umfang zu geniessen.
Ein wahrer Ohrenschmaus für alle, die dem American-Idol-Adam nachtrauern, für allen anderen eine gelungene Überbrückung bis zum zweiten Album.
Kann man seine eigenen Songs covern? Wenn man Adam Lambert ist: JA!!!
Das von P!nk mitgeschriebene "Whataya want from me" ist schon in der Orginalversion eine rockige Hammer-ballade, die zu Recht endlich Gold in Deutschland bekommen hat, aber die ruhige Akustikversion nur mit Gitarrenbegleitung läßt einen einfach nur dahinschmelzen. Man kriegt nicht genug davon.
"Music Again" gehörte auf dem "For your Entertainment"-Album und auch während der Glam Nation-Show zu den Songs, die ich weniger mochte, aber diese EP-Version ist einfach nur mitreißend.
Das von Lambert mitgeschriebene "Aftermath" dagegen ist einer meiner Lieblingstitel von FYE und die Live-Version dieses Songs ist umwerfend und lädt zum mitsingen ein.
Mit der Rock-Oper "Soaked" beweist Adam seine Vielfältigkeit im klassischen Sinne. Das er diesen Song von "Muse" bekommen hat, ist eine echte Bereicherung für unsere Ohren.
Und mal ehrlich: Wer würde schon SO eine Stimme bei dem EP-Cover erwarten?
Und zu guter Letzt ist da noch "Mad World" in einer Up-Tempo-Live-Version, bei der man nicht weiß, ob man die herzzerreißende American-Idol-Version oder diese lieber mag...
Adam beweist hier wieder sein Talent, einen Song um 180Grad zu drehen (ich sage hier nur "Ring of fire", ich liebe seine Version des Johnny Cash-Klassikers).
Schade nur, dass es die EP lediglich als MP3-download gibt, denn dieses Schmuckstück hat einen Platz in jeder CD-Sammlung verdient.
P.S.: Als echter Glambert habe ich mir natürlich ein Exemplar der limitierten CDs, die auf seiner Homepage zu haben waren, gesichert.