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AcidHead
 
 
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AcidHead [Taschenbuch]

Stefan T. Pinternagel
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 88 Seiten
  • Verlag: Klaus Bielefeld Verlag; Auflage: 1. Auflage (1. Mai 1999)
  • ISBN-10: 3932325281
  • ISBN-13: 978-3932325281
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.722.583 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was soll das Geplapper? Marihuana ist nicht mehr als ein leichter Kick, nicht einmal entfernt mit einem kräftigen Alkoholrausch zu vergleichen. Es ist eine Droge der Flower-Power-Freie-Hippie-Liebe-Scheiße-Bewegung, die so verstaubt und rückständig ist wie ihre damaligen Konsumenten. Nach Shit und Gras kam LSD, und heute erbost sich die Woodstockgeneration über Ecstasy. Gegen diese Modeerscheinung ist kein Kraut gewachsen. Jede Generation versucht auf ihre Weise, einen Weg in ihr ureigenstes Ich zu finden.
Glaubt bloß nicht, daß man nach dem ersten Schuß süchtig wird. Wer zum Junkie wird, hat andere Probleme als Drogen.

Der Autor über sein Buch

Stefan T. Pinternagel, 1965 in Straubing geboren, »EXTRABREIT«- und »EA80«- geschädigt, seit 1995 Veröffentlichungen von über 100 Gedichten/ Storys in Literaturzeitschriften und Anthologien, auf CD-ROM und im Internet.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Die Kunst des Schriftstellers beschreibt Pinternagels zentrale Geschichtenperson recht einfach: Geschichten erdenken. "...und wenn ihre Geschichten so gut gelogen waren, daß man sie für bare Münze hielt, dann beherrschten sie ihr Gewerbe." Also, auf den ersten Blick erwartet uns keine Literatur in den beiden 'Visionen', 'AcidHead' und High Dim', den beiden Geschichten des Buches aus der Welt der Drogen, vielmehr brutale Wirklichkeit, in der meisterhaften, unverwechselbaren sprachlichen Brechung des Autoren. Die sprachliche Empfindlichkeit macht sogar ein, den Geschichten anhängendes Glossar mit wichtigen Begrifflichkeiten der Drogensprache für den Leser notwendig. Inhaltlich hält sich der Autor nicht lange auf mit der Frage, ob Drogengenuß einen Sinn ergibt. Ob Shit, Gras, LSD, Ecstasy, "jede Generation versucht auf ihre Weise, einen Weg in ihr ureigenstes Ich zu finden." Intensiv geht Pinternagel jenen Fiktionen der Drogen nach, die das Leben zu einem 'Faschingszug von Narren' werden lassen. Dabei bleibt es immer klar, daß es ein Zug ins Nichts ist. Doch es kommt eben darauf an, die Lebenslüge so gut zu lügen, daß man sie glaubt. Drogenleben als menschliche Phantasie, als gelebte Literatur. Zumindest zeigt sich der Rückzug in eine radikale anarchistische Individualität, in der selbst Mitleid nicht mehr teilbar wird. Die Suche nach dem Sinn individuellen, eigenen Lebens, "umlagert von Träumen und wahnsinnigen Phantasien" wird für den Suchenden, auch dem Literaten, zum Lebensinhalt. Drogen, Wörter, sind nicht anderes als betäubendes, vernichtendes, ermöglichendes Mittel dieses Weges. Und die Antworten auf die Suche? Keine, nur die Suche selbst als Antwort, die Gewißheit, daß es eine Antwort gibt. "Muß zurück nach High Dim, dem Ort, der versteckt in einem Bewußtsein liegt und darauf wartet, entdeckt zu werden." Ein faszinierendes Buch von ungeheuerlicher Sprachkraft und - damit auf allerengste Weise verbunden - vor allem ein Buch, daß die 'Seele' des Süchtigen illustriert. "Wer zum Junkie wird, hat andere Probleme als Drogen." Doch Pinternagel hütet sich, den faszinierenden und zugleich destruktiven Rausch der Droge und der Sprache als Antwort gelten zu lassen. 'AcidHead' ist eine, wie es der Untertitel des Buches ausdrückt, 'Vision im Dunkeln'. Es ist ein Überlebensschrei gegen die Wirklichkeit.
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