literature.de, 16. August 2004
Kurzbeschreibung
Irvine Welsh erzählt in seiner Storysammlung mit tiefschwarzem Humor von den Abgründen und Sehnsüchten der Johnnys und Marys unserer Tage auch wenn es in seinen Geschichten nicht immer mit rechten Dingen zuzugehen scheint. Als der 23jährige Boab an ein und demselben Tag von seiner Fußballmannschaft und seinen Eltern rausgeschmissen wird, dann auch noch Freundin und Job verliert, trifft er Gott auf der Straße.
Von Boab zur Rede gestellt, antwortet der »alte Knacker«, er sei nicht tot, wie Nietzsche meinte, aber eben ein genauso fauler Hund wie Boab, er habe einfach keinen Bock, sich um die bekloppten Menschen zu kümmern. Boab muß sich selber helfen
Der Verlag über das Buch
»Rauhe, zugleich humorvolle Geschichten, in denen Welsh den Slang der underdogs und freaks trifft. Abgedreht oder bekifft bewegen sie sich durch ihre Wahnwelten und heben bei aller Bodenständigkeit manchmal regelrecht ab: sie begegnen Gott oder nisten sich in fremden Körpern ein.« Kerstin Faude in Radio EINS
»Kein Schönreden, kein selbstmitleidiger Schonwaschgang: Die an der Nadel hängen beschreibt Welsh drastisch. Die Welt ist vielfach Bruch bei Welsh und das Leben auf dem Abstellgleis (zwischen-)gelagert. Dazu findet der Autor den Ton, der tiefer schottischer Slang ist, auf der Straße. Roh und kraftvoll, rasant und direkt.« Oliver Seifert in der Mitteldeutschen Zeitung
»Abgründe, Sehnsüchte und Verzweiflungen machen sich in Acid House breit, jedoch wirken sie, phantastisch von Welsh in Szene gesetzt, immer extrem skurril, komisch und voll sprühendem Witz.« Libro Journal »Tragisch, hoffnungslos, witzig so unterhaltsam kann die Vorhölle sein.« GIG Osnabrück