Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Achtung! Sie verlassen das Hoheitsgebiet des guten Geschmackes..., 23. Februar 2008
...und das ist absolut amüsant. "Es gibt so viele Enttäuschungen für Gutmenschen", schreibt Dietmar Bittrich sarkastisch über jene linksgrüne Superliebmenschen, die sich in überbordendem Selbstbewusstsein selbst als Retter der Welt und Überbringer des Friedens auf Erden sehen. Enttäuschungen, das sind beispielsweise Nachrichten, welche für alle Nicht-Gutmenschen eigentlich freundliche Neuigkeiten sind: Wenn wieder mal ein Wissenschaftler die menschgemachte Klimaerwärmungstheorie medial in Zweifel zieht, wenn verbreitet wird, dass doch nicht so viele Tierarten im Aussterben begriffen sind, wenn (ehemalige) Musliminnen für die Rechte der Musliminnen eintreten.
Bittrich nimmt sie alle aufs Korn, die Freunde exotischer Kulturen, die Umwelt-Besorgten, die Energiespar-Prediger, die Friedensengel, Dialogführer, Solidaritäts-Ausübenden und Mehr-Respekt-Forderer, die sich durch nichts aus der Ruhe und ihrem ideologischen Konzept bringen lassen, schon gar nicht durch die bittere Wirklichkeit. Jene, die uns ungebeten mit ihren oberlehrerhaften Ermahnungen, Ratschlägen und Besserwissereien vorschreiben wollen, was wir zu denken und wie wir zu handeln haben und die jeden mit scheelen Blicken und Schlimmerem bedenken, der es wagt, von ihrer ideologischen Route abzuweichen. Gutmenschen, welche zwar den Faschismus geisseln, aber beim islamischen Pendant beide Augen zudrücken, Gentechnik und Konsum verteufeln, dann aber doch dankbar die Segnungen der modernen Medizin und Unterhaltungs-Technik in Anspruch nehmen, die Co2-Bedenkenträger, welche ihren Urlaub doch gerne im sonnigen Süden verbringen. Eine bitter-sarkastische, mit viel witzigem Vokabular angereicherte Ironieschrift. Manch einer wird kochen, der das Buch liest.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
94 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gehobenes politisches Kabarett in Buchform, 21. November 2007
Selten hat mich ein Buch so spontan und herzhaft lachen lassen wie dieses. Hier werden nicht einfach Klischees abgedroschen, sondern teils sehr subtile Pointen geschickt inszeniert. Manche Texte kann man zweimal und dreimal lesen, und man findet immer noch eine weitere Hintergründigkeit, es ist unglaublich!
Der Stil ist alles andere als belehrend. Es geht hier nicht darum, eine Meinung gegen eine andere auszuspielen oder die Erwartungshaltungen eines bestimmten Publikums zu bedienen. Vielmehr wird hier der politisch korrekte Wahnsinn durch seine eigenen inneren Widersprüche ad absurdum geführt. Diese Form der Satire ist sehr stark und sehr glaubwürdig. Wer hier nicht mitlacht, hat sich als ein unverbesserlicher Verklemmter geoutet.
Humor kann eine aufklärende Wirkung haben, sagt man - hier ist sie in bester Form realisiert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hochamüsant, 16. Juli 2009
Gespickt mit wunderbarem Humor und einem entlarvenden Blick, schaut der Autor hinter die Fassade von Menschen, die die Welt in gut und böse unterteilen (und sich natürlich zu ersteren zählen). Ich konnte recht häufig schmunzeln, auch über mich selbst, wenn ich mich in manchen Punkten wiederfand - und ich habe einiges dazugelernt. Was mir persönlich gefehlt hat, war ein Fazit, eine Begründung des Autors, was er mit dem Thema eigentlich sagen will: und wo er sich selbst positioniert. Außerdem hat er so manche Argumente von Umweltschützern beispielsweise verkürzt und verquer dargestellt, dass es natürlich den Anschein hatte, sie wären in ihrem Handeln inkonsistent.
So spricht der Autor davon, dass es für Gutmenschen "okay" wäre, wenn Eskimos Robbenjagd betrieben - aber kaum seien es keine Ureinwohner würde es sich um den "Holocaust des Nordpols" handeln. Klingt auf dem ersten Blick verrückt. Aber auf dem zweiten Blick: Gibt es wirklich keinen Unterschied, zwischen Menschen, die jagen, um zu überleben (und das Tier nicht nur zum Essen, sondern auch für Kleidung, Werkzeug etc. verwenden) - und einer Massenjagd, in unvorstellbaren Mengen, die überhaupt nicht aus Überlebenszwecken motiviert ist?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|