Pressestimmen
"Negt rekonstruiert die Geschichte und den Zerfall der Protestbewegung auf dem Boden seiner eigenen "Erfahrungsqualität", die ihn davor bewahrt, in Heroisierung, in Larmoyanz oder Resignation zu verfallen. Negts Nachdenken über 68 ist ein prägnantes Plädoyer für "Maulwurfsarbeit", die zum medialen Spektakelbetrieb ebenso Distanz hält wie zu den Zentren politischer und wirtschaftlicher Macht." (Rudolf Walther, Frankfurter Rundschau)
Kurzbeschreibung
Negts Buch, erschienen 1995, ist noch immer aktuell - nein, viel mehr: Es ist zum Klassiker geworden. Oskar Negt sucht geduldig nach den verzweigten Wirkungen von Achtundsechzig, folgt den Spuren der politischen Intellektuellen und ihren Antriebskräften. Als Begleiter der Protestbewegung bewahrt er die nötige Distanz, aus der heraus er sie zugleich kritisch befragt und leidenschaftlich verteidigt.
Autorenportrait
Oskar Negt, geboren 1934, studierte Rechtswissenschaft, Philosophie und Soziologie, vor allem bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, und war Assistent bei Jürgen Habermas. Seit 1970 ist er Professor für Sozialwissenschaften an der Universität Hannover. Zahlreiche Veröffentlichungen.