Wie stark nehme ich mich selbst wahr, meine Sinneserfahrungen, Bewegungen, Gefühle, Denken, aber auch meine Um- und Mitwelt? Kann ich meine Bedürfnisse spüren? Wie häufig verhalte ich mich gemäß eingeübter Muster, ohne auf meine Belange oder die meiner Umgebung zu achten? Zu Beginn seines Lebens befindet der Mensch sich noch in einem Zustand allumfassender Achtsamkeit, zentriert sie dann zunehmend zu Aufmerksamkeit und lernt schließlich, diese auf die kulturell und gesellschaftlich vorgegebenen und geschätzten Werte zu lenken. Zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Konsequenzen einer auf Ziel und Nutzen ausgerichteten Lebensweise für Mensch und Natur immer deutlicher negativ manifestieren, ist ein Innehalten angebracht. Achtsamkeit kann gebildet werden und kann und sollte auch (neben der Vermittlung rationaler Kompetenz) Ziel schulischer Bildung sein.
Hofmann gelingt es, den Lesern zu vermitteln, wie ein achtsamer Umgang mit sich und der Welt intensive Energien aktivieren und verborgene Fähigkeiten und Lebenskräfte wecken kann. Dazu bietet er zahlreiche praktische Übungen.

