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Achteinhalb - Arthaus Collection

Marcello Mastroianni , Anouk Aimée    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,49 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Marcello Mastroianni, Anouk Aimée, Sandra Milo, Claudia Cardinale, Barbara Steele
  • Komponist: Nino Rota
  • Künstler: Leo Catozzo, Gianni Di Venanzo, Piero Gherardi, Federico Fellini, Angelo Rizzoli, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano, Brunello Rondi
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 12. Oktober 2007
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 132 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000V2SGLW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.971 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

VideoMarkt

Der Filmregisseur Guido Anselmi befindet sich in einer tiefen Krise: er ist sowohl mit seinem Privatleben als auch mit seinem künstlerischen Schaffen unzufrieden. Während er den Drehbeginn für seinen nächsten Film immer wieder aufschiebt, reflektiert er über seine Kindheit, seine Beziehungen zu Frauen, sein Verhältnis zur Kunst und die Mißstände in der Filmbranche. Dabei kommen seine verdrängten Komplexe, seine Ängste, aber auch seine Träume aus dem Unterbewußtsein zum Vorschein.

Video.de

Mit großer Virtuosität gestaltete, stark autobiographisch geprägte Auseinandersetzung Federico Fellinis mit der Kunst des Filmemachens. Das unterhaltsame und zugleich nachdenklich stimmende Meisterwerk des italienischen Regisseurs, das seinen Titel der Anzahl der zuvor von ihm gedrehten Filme verdankt, läßt zuweilen die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit verschwinden. Trotz anfänglich ambivalenter Aufnahme durch die Kritik zählt das Werk mittlerweile für viele Filmkritiker zu den besten Filmen überhaupt.

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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein stimmungsreiches, zeitloses Meisterwerk 7. Januar 2010
Von Shack
Nach dem Welterfolg von "La Dolce Vita" lastete der Erwartungsdruck schwer auf Frederico Fellini. Ein ganzes Jahr lang soll die Schaffenskrise angedauert haben. Doch dann kam der exzentrische Maestro auf eine Idee, die vor ihm so noch keiner hatte und machte diesen problematischen Entstehungsprozess selbst zum zentralen Thema. "8 1/2" ist eine Forschungsreise ins eigene Ich, ein Seelenstriptease, der Filmgeschichte geschrieben hat.

Erneut tritt Marcello Mastroianni als Fellinis Alter Ego auf: er spielt den notorisch ideenlosen Filmregisseur Guido Anselmi auf der verzweifelten Suche nach dem Kuss der Musen. Doch die ihn aufgeregt umschwirrenden Produzenten, Schauspieler, Drehbuchschreiber, Doktoren und Geliebten zementieren seine Inspirationsblockade nur und es sieht nicht so aus, als ob sein Film jemals zustande kommen würde. Letzten Endes tut er es doch - es ist der Film, den wir sehen. Erstmals in seiner Karriere bricht Fellini rigoros mit den Konventionen des klassischen Erzählkinos. Der ganze Film ist als gigantisches Panorama einer Seelenlandschaft angelegt, die Grenzen zwischen Wachzustand, Traum, Erinnerung und Phantasie verschwimmen. Ein derart progressiver Inhalt erfordert natürlich eine entsprechende Form. Und Fellini findet sie.

"8 1/2" bietet bis ins kleinste Detail durchkomponierte, brilliante Schwarz/Weiß-Bilder, er ist trotz seiner inhaltlichen Fülle perfekt rhythmisiert und kann dank des Scores von Fellinis Hauskomponist Nino Rota auch in musikalischer Hinsicht glänzen. Ein stimmungsreiches, zeitloses Meisterwerk, dessen Bedeutung über die beiden gewonnenen Oscars aus dem Jahr 1963 weit hinausgeht.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen metafilm 11. Dezember 2010
Von B., Jörg
wenn ich jetzt sagen müsste, welcher film für mich der beste aller zeiten ist,
dann wäre dieser ein heißer anwärter und wahrscheinlich der gewinner.
und zwar vor allem deshalb, weil es eine art autobiografischer metafilm ist,
der schier vor interessanten zutaten und themen platzt(und das kritisiert auch die figur
des philosophen in dem film ständig).
nun gut, ich habe eine schwäche für solche filme. und diesen film habe ich so oft gesehen und habe die musik mit
einzelnen dialogszenen auf eine kasette gezogen, so dass ich den film quasi auswendig
kenne und mitsprechen kann.
was diesen film so einmalig macht sind mehrere faktoren:
es ist ein moderner s/w-film, die schauspieler sind grandios, da es ein italienischer film ist,
sind die gesichter nicht abgelutscht, die musik von nino rota ist kongenial,
in die handlung sind surreale traumszenen eingebaut, im film wird ein film gedreht, der im grunde
der film ist, den wir gerade sehen, die handlung ist also verschachtelt usw.
im grunde ist dieser film so dicht, dass man über jede szene und einstellung ins schwärmen geraten kann.

jetzt kann ich nur noch sagen, der film ist schon so alt, dass man darin adriano celentano sehen kann,
der zu der zeit sowas wie ein ziemlich unbekannter milchbubi war, und heutzutage für solche filme
entweder kein geld da ist oder einfach niemand talentiert genug ist, sowas zu machen.
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4.0 von 5 Sternen Achteinhalb 31. Mai 2014
Verifizierter Kauf
Ich baue eine Sammlung aus allen klassischen Filmen auf. Mein Bekanntenkreis hat sehr grosses Interesse dafür. Die Filme werden je nach Wunsch gemeinsam angeschaut.
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4.0 von 5 Sternen Die Schaffensblockade 31. Oktober 2013
Von zopmar
Gleich bei der ersten Einstellung weiß man, dass dies kein gewöhnlicher Film ist. Er hebt ab und fliegt davon und lässt nur einen Teil der Handlung am Boden zurück. Da ist der Regisseur Anselmi (Marcello Mastroianni), der in einer Schaffenskrise steckt. Normaler Kurbetrieb und das Filmgeschäft bilden die Basis des Geschehens. Aber immer wieder tauchen traumhafte Bilder auf, fremdartige Situationen werden ansatzlos eingeblendet. Die reale Grundlage erfährt eine surreale Erweiterung. Von der Erzählweise drängt sich ein Vergleich mit dem zwei Jahre zuvor gemachten ‘Marienbad‘ auf, dessen Niveau dieser Film nicht ganz erreichen kann.
Hier wird der Ort zum ‘Hotel der Frauen‘, selbige Stadt kommt erst später. Aber auch hier gibt es jede Menge gut aussehende, weißgewandete, einsame Frauen. Sie sind dem Regisseur allerdings nur lästig, mit Ausnahme der engelgleichen Fee Claudia Cardinale. Wenn sie auf Zehenspitzen hereinschwebt, breitet sich Frieden über der Szene aus. Doch auch sie vermag die Blockade nicht zu beenden. Vor allem gegen Ende versinkt die Handlung im Chaos und dem längsten Volksgebrabbel der Filmgeschichte.
So gesehen geht dem Film gegen Ende die Luft aus, und so kann man ihn nach schwer nachvollziehbaren Dialogen über Freiheit und Kunst, einem Vergleich von Katholizismus und Marxismus als schwerverdauliches, äußerst ungewöhnliches Meisterwerk einordnen, das das Anschauen lohnt.
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