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Achim Schwarze, der laut Klappentext abwechselnd auf einer Zimtplantage in Sri Lanka und in Berlin lebt, hat die bizarre Welt des Innenlebens von Konzernen in kurzen Episoden gelungen nacherzählt. Das Strickmuster der Geschichten ist immergleich: Jeder Sinn verkehrt sich allzu schnell in Unsinn. Wer nicht aus diesem Labyrinth herausfindet, klebt auf immer fest: am Bürostuhl, in der Karriereleiter oder in der PowerPoint-Präsentation.
Als Chronist des scheinbar laufenden Schwachsinns gibt Achimowitz seine Beobachtungen sorgfältig wieder, ohne zu werten oder den vermeintlich Dummen an den Pranger zu stellen. Für Achimowitz sind alle gleich, niemand führt so recht Böses im Schilde, alle stecken in der Zwangsjacke ihrer begrenzten Genialität. Er selbst lässt sich selbst in den tiefsten Niederungen nie etwas anmerken, bleibt gut gelaunt und bringt jedem Verständnis entgegen. Jeder Besserwisser, Hochstapler oder Faulpelz läuft bei ihm ins Leere. Achimowitz bleibt Optimist. Im Grunde genommen ist er wie der Ethnologe, der mit leuchtenden Augen vor dem Verstehen fremder Kulturen steht. Bei der Erforschung des komplexen Zusammenspiels von Menschen in Unternehmen müssen wir seine wegweisenden Erkenntnisse unbedingt zu Rate ziehen. Wir dürfen nicht verzweifeln, wenn uns neue Managementmoden umschmeicheln. Wir dürfen nicht verzweifeln, wenn uns der Chef die dümmsten Allgemeinplätze entgegenschleudert. Wir dürfen nicht verzweifeln, wenn uns Möchtegern-Kollegen den tieferen Sinn unseres Tuns zu erklären versuchen. Wir dürfen einfach nicht mehr so tun, als ob wir alles verstehen würden.
(c)changeX Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gelungene Satire,
Rezension bezieht sich auf: Achimowitz. Ein Mann sagt Ja zur Überstunde. (Taschenbuch)
Achimowitz ist ein immer optimistischer Bilderbuch-Angestellter, der seine Chefs liebt und die hochtrabenden Sprüche der "Unternehmensphilosophie" wörtlich nimmt. In der besten Tradition der Schildbürger motiviert er Kollegen oder übernimmt "Projekte", die im völligen Chaos gipfeln oder spektakulär im Sand verlaufen.Genauso wie bei uns im Büro!, habe ich immer wieder gedacht. Man erkennt die Typen alle wieder in diesem wirklcih sehr amüsanten Buch. Besonders erfrischend fand ich, dass der Held Achimowitz kein Nörgler, Zyniker oder Verlierer ist (wie z.B. Dilbert), sondern ein Stehaufmännchen mit sonnigem Gemüt. Er bleibt immer sympathisch, glaubt an das "Verbesserungspotential" in allem und jedem und startet am nächsten Tag den nächsten Versuch. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und verschlungen. Ich werde es wenigstens fünf anderen Leuten schenken, die sich wahnsinnig darüber freuen werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dicht am Allltag,
Rezension bezieht sich auf: Achimowitz. Ein Mann sagt Ja zur Überstunde. (Taschenbuch)
Achimowitz ist die Gelungene Satire auf den heutigen Arbeitsalltag in der Verwaltung. Wie früher "Büro, Büro" ist Achimowitz die neue Version des alltäglichen Wahnsinns:Besprechungen, die nie zu einem Ergebnis führen, Kollegen die "Moorhuhn" als Kernkompetenz ansehen usw.. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
aus dem Leben gegriffen,
Rezension bezieht sich auf: Achimowitz. Ein Mann sagt Ja zur Überstunde. (Taschenbuch)
ich arbeite in genau so einem Büro wie es in dem Buch beschrieben wird. Alle Geschichten könnten genau so passiert sein oder sind es wirklich.Achimowitz arbeitet gerne für den Papierkorb, denn das erzeugt den höchsten Trainingseffekt. Wer kennt so einen Kollegen nicht. Dieses Buch eignet sich auch hervoragent als Geschenk für Kollegen. Es ist witzig geschrieben, bissig aber ohne Zeigefinger. volle Punktzahl. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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