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Ach, der Himmel ist leer: Lauter gute Gründe gegen Gott und Glauben
 
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Ach, der Himmel ist leer: Lauter gute Gründe gegen Gott und Glauben [Pappbilderbuch]

Peter Henkel
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Pappbilderbuch: 175 Seiten
  • Verlag: Frieling & Huffmann Gmbh; Auflage: 3. Unveränd. (20. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828027032
  • ISBN-13: 978-3828027039
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 305.493 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"[Peter Henkels Buch ist] ...sogar für gläubige Menschen mit einigem Gewinn zu lesen. Er durchmustert landläufige Begründungen für den Gottesglauben und versucht, sie ad absurdum zu führen... Das ist alles lebendig und spannend geschrieben und wird sicherlich seine Leser finden. Und das beileibe nicht nur unter Atheisten." (Die Eßlinger Zeitung, 28.02./01.03. 2009)

"Lauter gute Gründe gegen Gott und Glauben hat der Journalist und Autor Peter Henkel in seinem ebenso unterhaltenden wie anspruchsvollen Buch "Ach, der Himmel ist leer" zusammen getragen. Die Streitschrift kann für Atheisten, Gläubige und Schwankende als informativer Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Existenz Gottes gelesen werden. Denn sie versteht sich nicht als neue Kirchenkritik, sondern als Auseinandersetzung mit dem Kernthema des christlichen Glaubens." (DPA-Meldung, 16.02. 2009)

"Henkel bestreitet die Existenz Gottes vor allem mit dem Hinweis auf die Theodizee, der Frage, wie sich das Elend der Welt mit einem gütigen Gott vereinbaren lässt. Zugleich resümiert der Philosoph die Kontroverse um den "Neuen Atheismus" und die derzeitige Renaissance des Religiösen." (Neue Presse, 21.02. 2009)

"...Es sind einfache Gründe, einfache Argumente. Umso überzeugender sind sie. ... Es ist ein fein formulierter Appell, auch in Glaubensfragen den gesunden Menschenverstand zu benutzen und nicht einem Wunschdenken anheimzufallen. Ein erfülltes Dasein, schreibt Henkel, sei auch ohne den Glauben an irgendwelche Heilslehren möglich. Das ist wahr." (Stuttgarter Nachrichten)

DPA-Meldung (16. Februar, 2009)

„Lauter gute Gründe gegen Gott und Glauben“ hat der Journalist und Autor Peter Henkel in seinem ebenso unterhaltenden wie anspruchsvollen Buch „Ach, der Himmel ist leer“ zusammen getragen. Die Streitschrift kann für Atheisten, Gläubige und Schwankende als informativer Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Existenz Gottes gelesen werden. Denn sie versteht sich nicht als neue Kirchenkritik, sondern als Auseinandersetzung mit dem Kernthema des christlichen Glaubens.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Axiochos
'
Das Buch ist ein rationales und unaufgeregtes Plädoyer für den Atheismus. Das erste von sechs
Kapiteln ('Gott') legt die inneren Widersprüchlichkeiten der Annahme eines Gottes
auseinander. Das zweite ('Das Leid und das Böse') zeigt, dass die Vertreter der Religion keine
Antwort auf die Frage haben, warum ein angeblich allmächtiger und gerechter Gott Leid und
Verbrechen zulässt, also auf das als 'Theodizee' bezeichnete Problem. (Ratzingers Auftritt in
Auschwitz (44-48) illustriert das Scheitern der Theologie an diesem Problem eindrucksvoll.) Im
dritten Kapitel ('Die Bibel') werden die Widersprüchlichkeit der 'Heiligen Schrift' und ihre
barbarischen und grausamen Seiten herausgestellt. Das vierte Kapitel ('Vernunft und
Wissenschaft') zeigt die Unvereinbarkeit von moderner Naturwissenschaft und Gottesglauben,
auch wenn die Vertreter der Religion gerne etwas anderes behaupten. Im fünften Kapitel ('Die
Gläubigen') wird kritisch dargestellt, dass es intellektuelle Bequemlichkeit und soziale
Anpassungsbereitschaft auf seiten der Religionsanhänger ist, welche den Kirchen die Gläubigen
erhalten. Das sechste Kapitel ('Ohne Gott leben') plädiert schließlich für ein menschliches Leben
unter einem leeren Himmel und weist die These zurück, ohne Gott gäbe es keine Moral. In
einem kurzen Abriss werden andere Religionen (Islam, Buddhismus, Hinduismus, Judentum)
abgehandelt.
Kritisch ist zweierlei anzumerken: Warum fehlt das Argument, dass schon die Vielzahl einander
widersprechender und sich bekriegender gottgläubiger Religionen gegen die Existenz eines
Gottes spricht? Für den Leser lästiger ist zweitens die Nachlässigkeit beim Zitieren: Bibelstellen
werden so gut wie nie nachgewiesen. Bei Autoren, die in einem Sammelband stehen, wird in der
Fußnote dessen Titel ohne Herausgeberangabe angeführt, so bei Jens (Hg.), 'Warum ich Christ
bin' (16, 28, 48, 54, 108, 137), bei Dahl (Hg.), 'Brauchen wir Gott?' (26, 99) oder bei Deschner
(Hg.), 'Woran ich glaube' (18). Mackie wird 88 und Urban 76 jeweils mit falschem Titel zitiert.
Man fragt sich, ob ein Verlagslektor das Buch vor Drucklegung angesehen hat.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Popperius
Wer, insbesondere beim Thema Religionskritik, bisher mit wehmütiger Bewunderung auf die literarischen Produkte angelsächsischer Streitkultur blickte und den deutschen Buchmarkt dagegen, völlig zurecht, für ein klerikales Bollwerk gegen alle nicht-religiösen Welt- und Lebensentwürfe hielt, wird jetzt endlich für eine entbehrungsreiche Zeit entschädigt.

Peter Henkels Buch hat das Zeug, in die konfessionelle Lufthoheit über der deutschen Medienlandschaft eine empfindliche Bresche zu schlagen. Mit seinem faktenreichen, durch und durch argumentativen, gleichwohl extrem gut lesbaren Buch nimmt der Autor eine ganze Reihe bisher kaum hinterfragter Positionen ins beste journalistische Kreuzverhör.

Der Leser erfährt, warum die weit verbreitete (und nicht nur von theologischer Seite nach Kräften beförderte) Ansicht, Religion sei prinzipiell unkritisierbar, nicht länger haltbar ist, und er wird hellhörig dafür, dass die unglaublich spitzfindigen Versuche, Religion gegen jede Kritik zu immunisieren, viel entlarvender sind als die Kritik selbst.

Dass die Begründungen für den Gottesglauben je nach Argumentationslage beliebig variieren, ist für den Religionsskeptiker zwar kein neuer Befund, durch die Fülle und Plausibilität der Beispiele in dieser Klarheit bisher aber noch nirgendwo zu lesen gewesen. Henkel gelingt es, das Muster sichtbar zu machen, wonach alle positiven Manifestationen des Gottesglaubens die konkretesten und detailreichsten Begründungen finden, während wir uns bei den Widersprüchen zwischen Gottes Allmacht und Güte und den Übeln dieser Welt mit dem Hinweis auf angeblich unbegreifliche Mysterien begnügen sollen. Das gibt zu denken, auch dem Gläubigen, der sich eine gewisse Offenheit bewahrt hat.

Peter Henkels Buch ist vor allem aber auch ein Lehrbeispiel dafür, wie man ein so komplexes, fast unerschöpfliches Thema systematisiert und übersichtlich darstellt, so dass man durchaus von einem Handbuch sprechen kann. In nur sechs Kapiteln mit jeweils gut überschaubaren Unterteilungen entfaltet der Autor gleichwohl einen Detailreichtum, der keinem relevanten Baustein des christlichen Glaubenssystems eine kritische Prüfung erspart. Freilich mit einem zwingenden Endergebnis: Im Himmel, der im Laufe unserer Kulturgeschichte schon mit ca. hunderttausend imaginierten Göttern bevölkert war, herrscht nicht Gott, sondern gähnende Leere.

Mein Fazit: Henkels Buch ist ein starkes Stück Aufklärung, das dank seiner argumentativen Stärke die in Deutschland immer noch heikle Religionskritik versachlicht und damit einen wichtigen Beitrag zu einer hochaktuellen Diskussion leistet.

Eine anspruchsvolle, spannende und zugleich unterhaltsame Lektüre, die noch von sich reden machen wird.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Augen auf 7. Juni 2010
Das ist ein klasse Buch! Lesen!
Es erstaunt, wie notwendig derartige Ausführungen immer noch zu sein scheinen, da nach wie vor die Mehrzahl der Menschheit 'glaubt', an welchen Gott auch immer. Aber es gibt sie alle nicht, keinen von ihnen. Genau dies stellt Rolf Henkel so einfach wie schlüssig dar. Nach der Lektüre meint man, nun müsse es doch dem letzten klar werden können. Die Argumentation ist schlagend. Es bleibt nichts Vernünftiges dagegen übrig. Das ist wohl auch der Grund, weshalb so wenige Menschen wirklich bereit sind, diese Frage ernsthaft und mit Verstand versehen zu diskutieren. Sie wollen bei ihrem 'fühlenden' Glauben bleiben, weichen dem Gespräch oft aus. Trotzdem und gerade deshalb ist eine große Verbreitung dieses kleinen Buches zu wünschen, jenen zur Unterstützung, die ähnlich denken und den anderen zum Nach- bzw. Umdenken ans Herz, mehr noch in den Kopf gelegt. Marcel Reich-Ranicki meinte auf die Frage zu Gott, er sei nicht da, nie gewesen und wenn, dann war er wohl zeitweise Mitglied der NSDAP. Es ließen sich unzählige weitere Beschreibungen für die Abwesenheit Gottes oder der Götter in der Weltgeschichte finden und es bleibt daher unbegreiflich, wie beharrlich der Mensch doch seinen Kopf in den Sand steckt.
Raus damit! Hingeschaut!
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