Kinderarzt Waldemar Weber (Gunther Philipp) ist verzweifelt: Ausgerechnet an seinem ersten Hochzeitstag steht Egon (Heinz Erhardt), sein "Sohn" aus erster Ehe vor der Tür. Waldemars Frau weiß nichts von dem Knaben oder der ersten Ehe... und schon nimmt diese lustige Verwechslungskomödie ihren turbulenten Anfang -und keinerlei Rücksicht auf Lachmuskeln!
"Ach Egon" ist wirklich ein Film, denn man sich 100e male angucken kann. Und es wimmelt nur so von spitzen Komödianten wie Heinz Erhardt (als Egon, der seinen Vater, obwohl er ihn noch nie zuvor gesehen hat, gleich so sehr liebt, dass er nicht einmal vor Frauenkleidern zurückschreckt, um ihm zu helfen...), Gunther Philipp (als etwas einfältiger und vom ach so schlechten Gewissen gegenüber seiner Frau geplagter Kinderarzt...), Grete Weiser (als harte aber ungerechte Schwiegermutter des armen Waldemars), Rudolf Vogel (als Schwiegervater), Adrian Hoven (alter Freund von Waldemar, der ihn aus der Klemme holen will, ihm aber nur noch mehr Ärger einbringt...), und, und, und,....
Als ich diesen Film zum Ersten mal sah, sind mir vor Lachen die Tränen übers Gesicht gekullert. Eine einmalige Komödie, bei der man nicht allzuviel nachdenken muss, mit einem himmlisch-komischen Heinz Erhardt und seinen drei goldigen Schimpansen, die noch für so einige zusätzliche Turbulenz und Aufregung sorgen.