Aus der Amazon.de-Redaktion
Wenn der Schwiegervater gleichzeitig der Papa seines Enkels ist und seine Tochter Mutter und Schwester seines Sohnes -- dann könnte man dies verzwickte Familienverhältnisse nennen. Genau dies ist die Ausgangssituation von
Ach Egon, einem Lustspiel mit Gunther Philipp und Heinz Erhardt. "Ach, was bin ich doch heute wieder für ein Schelm." So lautet einer der berühmtesten Aussprüche von Heinz Erhardt, der zu diesem Film passt wie auf kaum einen anderen. Etwas dicklich, etwas naiv, nett eben, präsentiert er sich auch in
Ach Egon. Doch wieder einmal versteckt sich hinter der simplen Fassade mehr. Heinz Erhardt war nie ein lauter Komiker. Er war vielmehr ein Beobachter des Alltages, der seinen Humor dadurch definierte, dass er Alltägliches einfach überhöhte. Natürlich sind seine insgesamt 39 Filme nicht allesamt Meisterwerke. Erhardt, der 1909 im lettischen Riga geboren wurde, trat in vielen schnell heruntergedrehten Sing- und Lustspielen auf, in denen er Gefahr lief, sein Talent zu verschwenden. Seine Figuren waren stets geprägt von Wortwitz und sanfter Ironie -- egal, was er spielen mochte, Erhardt blieb stets ein sanfter Spötter, ein Kleinbürger im ständigen Kampf mit Obrigkeiten der unterschiedlichsten Art.
So auch in diesem Film, wo er ein kleiner Unterhaltungskünstler ist (heute würde man Stand-Up-Comedian sagen), der das Leben eines angesehenes Arztes ganz schön durcheinander rüttelt. Er ist nämlich der uneheliche Sohn von Gunther Philipp. Wie das möglich ist? Nun: Als der arrivierte Arzt Waldemar Weber (Philipp) noch ein junger Student war, lebte er bei einer älteren Dame zur Untermiete. Beide verstanden sich gut -- und als die Dame schwer erkrankte und nicht mehr lange zu Leben hatte, vertraute sie ihm ihr Geheimnis an: In jungen Jahren hatte sie sich einen Fehltritt erlaubt. Und dieser Fehltritt ist Egon (Erhardt). Ihr letzter Wunsch bestand nun darin, Egon eine eheliche Herkunft zu geben. Also erklärte sich Waldemar bereit, die Dame zu heiraten und Egon zu adoptieren. Das Ganze war nur ein Freundschaftsakt und eigentlich hat er die Geschichte längst vergessen (Egon hat er de facto nie persönlich zu Gesicht bekommen). Bis Jahre später seine Schwiegereltern (der neuen Frau versteht sich, die nichts von einem "Stiefsohn" ahnt) auftauchen -- und Egon plötzlich vor der Tür steht.
Verwicklungen, Verwechslungen... Ach Egon ist ein harmloses Heinz-Erhardt/Gunther-Philipp-Lustspiel, ohne Tiefgang, aber mit einem amüsanten Unterhaltungswert. --Christian Lukas
Kurzbeschreibung
"Der Kinderarzt Waldemar Weber ist verzweifelt: Ausgerechnet für seinen ersten Hochzeitstag hat sich sein Adoptivsohn aus erster Ehe zu Besuch angekündigt. Waldemar hat seiner jungen Frau Henny nie etwas von Egon erzählt und will ihn deshalb unter allen Umständen abfangen..."
VideoMarkt
Dem jung vermählten Kinderarzt Dr. Weber schneit plötzlich sein erwachsener nicht leiblicher Sohn aus erster Ehe Egon Kummer ins Haus. Die junge Gattin Henny, die Schwiegereltern und die bucklige Verwandtschaft, die zum Hochzeitstag erschienen sind, sollen nichts von seinem Stiefsohn erfahren. Egon hat drei dressierte Schimpansen dabei, mit denen er im Wanderzirkus und im Varieté sein Geld verdient. Egon und die Affen sorgen bis zur Auflösung und Egons Sieg an allen Fronten für mancherlei Durcheinander.
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Paraderolle für den Erzkomödianten Heinz Erhardt, der mit drei Schimpansen und in Verkleidung à la "Charley's Tante" für Verwechslungen im gutbürgerlichen Ambiente der 50er Jahre sorgt und die Stiefeltern (Gunther Philipp und Corny Collins) aufscheucht. Paraderollen auch für Grethe Weiser und Rudolf Vogel als Schwiegereltern. In einer Nebenrolle bringt Ruth Stephan, Dauerpartnerin Erhardts, Egons erotische Ader zum Kochen. Die Vorlage "Hurra, ein Junge" von Arnold und Bach war Boulevard-Theater-Hit der Zeit.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Heinz Erhardt in ulkiger Verwechslungskomödie mit drei Schimpansen.
Kurzbeschreibung
Der Kinderarzt Waldemar Weber ist verzweifelt: Ausgerechnet für seinen ersten Hochzeitstag hat sich sein Adoptivsohn Egon aus erster Ehe zu Besuch angekündigt, den Waldemar seiner jungen Gattin Henny stets verschwiegen hat. Waldemar muss Egon unbedingt abfangen. Als Egon dann doch vor der Tür steht, stellt der sich außerdem als Affendompteur heraus. Er hat auch noch seine Schimpansen Kiki, Koko und Kaka mitgebracht. Waldemar hat alle Hände voll zu tun, um Egons Existenz zu erklären und die Schimpansen vor seiner misstrauischen Frau zu verstecken. Aber ob der Schlafzimmerschrank wirklich das geeignete Versteck ist?
Cover Info
Heinz Erhardt ...Egon Kummer Corny Collins ...Mrs. Henny Weber Adrian Hoven ...Dr. Kurt Wehling Grethe Weiser ...Mathilde Nathusius Gunther Philipp ...Dr. Waldemar Weber Carmela Künzel ...Helga Lüders Ruth Stephan ...Anna Hans Richter ...Behnke Rudolf Vogel ...Theodor Nathusius
Produktbeschreibungen
Der Kinderarzt Waldemar Weber ist verzweifelt: Ausgerechnet für seinen ersten Hochzeitstag hat sich sein Adoptivsohn Egon aus erster Ehe zu Besuch angekündigt, den Waldemar seiner jungen Gattin Henny stets verschwiegen hat. Waldemar muss Egon unbedingt abfangen. Als Egon dann doch vor der Tür steht, stellt der sich außerdem als Affendompteur heraus. Er hat auch noch seine Schimpansen Kiki, Koko und Kaka mitgebracht. Waldemar hat alle Hände voll zu tun, um Egons Existenz zu erklären und die Schimpansen vor seiner misstrauischen Frau zu verstecken. Aber ob der Schlafzimmerschrank wirklich das geeignete