Der Acer Aspire X3990 kommt in zig Varianten daher. Getestet wurde hier der X3990 mit I5-2310 Prozessor, 4 GB Ram und der AMD HD 6450.
Lieferumfang:
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Acer hat nichts vergessen: Neben dem Rechner selbst, sind ein Handbuch, DVD-Rohlinge, und zu meiner großen Überraschung auch eine Maus und eine schicke Tastatur mit an Bord. Das ist nicht spektakulär, aber schon längst keine Selbstverständlichkeit mehr.
Design:
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Der Rechner ist etwas größer als ein prallgefüllter Aktenordner und kommt in schickem Schwarz mit schwarzer Klavierlackoptik an der Frontseite daher. Der Brenner wird über eine große Taste geöffnet, die sich nahtlos in der Front einfügt. Ebenso dezent sind Cartenleser und USB-Anschlüsse hinter einer Blende versteckt. Ganz klar: Hier hat Acer nichts falsch gemacht. Mit seiner schlichten Optik passt er wunderbar ins Wohnzimmer neben den Fernseher ohne den Charme eines grauen Bürohengstes zu versprühen.
Einrichtung:
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Die Einrichtung des Rechners ist auch für Computerlaien sehr simpel: Die Anschlüsse an den Rückseiten sind farblich Markiert und gut beschriftet, lediglich einer der USB Anschlüsse hakte in meinem Test etwas. Also Kaltgerätekabel in die Dose, Maus und Tastatur via USB-Anschluss angeschlossen, den Fernseher oder TFT-Monitor via DVI oder HDMI angeschlossen, Knopf drücken und los gehts. Nach gut 5 Minuten ist Windows 7 Premium fertig eingerichtet und das System ist startklar. Nur zwei Wehrmutstropfen sind mir aufgefallen: 1) McAfee, ein Antivirenprogramm dass wie bei vielen PCs zwangsweise mitinstalliert ist und man nur schwer entfernen kann (ab einem gewissen Zeitpunkt kostet die Nutzung Geld) 2) Die automatische Erkennung der Bildschirmauflösung funktionierte bei mir nicht. Das Bild war abgeschnitten. Nach manuellem Nachjustieren lief es dann aber. Insgesamt kosten diese zwei peinlichen Patzer einen Stern.
Arbeiten:
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Wer surfen will, oder das Gerät für Videogenuss oder Büroanwendungen nutzen will, ist hier goldrichtig. Das Gerät verbraucht wenig Strom (max 80W) und erzeugt wenig Wärme. Auch ist das Gerät im Vergleich zu großen PCs recht leise. Nur die verhältnismäßig laute Festplatte hat mich etwas negativ überrascht. Wer sich für solch einen "Wohnzimmer-PC" entscheidet sollte wissen: Bei Computerspielen oder aufwendiger Videobearbeitung hört der Spaß auf. Das liegt nicht am Prozessor oder am Arbeitsspeicher, die eine ziemlich gute Performance liefern, es liegt an der Radeon HD 6450, einer Low-Profile Grafikkarte (vorsicht, normale Grafikkarten lassen sich NICHT einbauen!), die zwar wenig Strom verbraucht, aber Leistungstechnisch auf einem sehr niedirigen Nivau arbeitet, was das Spielen aktueller Spieletitel stark einschränkt.
Fazit:
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Der X3990 ist schwierig zu Empfehlen, denn es hängt stark davon ab, was man von solch einem kleinen, stromsparenden Designerstück erwartet. Die Grafikkarte macht aus dem eigentlich spieletauglichen Rechner eher einen Büro und Multimedia-PC. Desweiteren muss man sich fragen, ob ein Laptop nicht gleich die bessere Wahl wäre, da man dann wesentlich mobiler ist. Wer TV + PC miteinander kombinieren will um z.b Filme, MP3s und Surfen über den Fernseher zu genießen, dürfte hier glücklich werden.