Ich habe das Notebook zum testen erhalten. Es ist nicht das erste Ultrabook in meinen Händen. Doch das Acer S7 ist wohl am ehesten das was man sich unter einem Ultrabook vorstellt. Das Notebook liefert Full HD, eine schnelle SSD und am wichtigsten einen Touchscreen mit Gorilla Glas. Zugegeben den Touchscreen fand ich Anfangs etwas übertrieben. Die erste App die ich testete war dann die installierte Mahjongg Version, vielleicht kennt jemand die Mahjongg Touchscreen Automaten aus Bars, gibts an einigen Flughäfen. Ok Mahjongg ist eine Spielerei.
Touchscreen im Alltag:
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Als erstes sollte man erwähnen das man das Notebook weiter aufklappen kann wie normal. etwas um die 180° lässt sich der Bildschirm aufklappen, so lässt sich das Notebook auf den Tisch stellen, ungewohnt da man dann auch komplett ohne Tastatur arbeiten kann, dafür dreht man es um 180°. Der Bildschirm lässt sich per FN-Taste in alle Richtungen rotieren. Jetzt hat man ein Tablet auf dem Tisch stehen. Dies ist sehr nützlich wenn man Bilder und Fotos präsentieren möchte. Oder für das gemeinsame Surfen, wir haben Hotels verglichen auf Holiday Check, gerade wenn man zu zweit arbeitet kann man einfach auf den Bildschirm tippen um Links zu öffnen. Unter Win 8 hat man allerdings nicht alle Funktionen so wie man es vom Smartphone her kennt. Trotzdem lernt man das Feature sehr schnell schätzen. So schnell das ich mich schon nach einem TFT Panel mit Touchscreen umgeschaut habe.
Hardware Allgemein:
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Das Ultrabook ist so dünn das man Ethernet nicht mit dem Design vereinbar waren. 12mm das ist kleiner wie ein Standard Ethernet Port ist, hierfür nutzt man einen USB-2-Ethernet Adapter (liegt bei), ebenfalls an Board Mini HDMI, hier liegt allerdings kein Kabel bei. Ein weiterer Adapter für Standart VGA findet man noch in der verpackung. Desweiteren Bluetooth 4.0 die Reichweite ist enorm, hab es mit einer Bluetooth Box getestet, besser wie mit meinem Smartphone, auch weniger Störanfällig das Signal, Musik lässt sich prima streamen. Die Grafikkarte ist für Spiele die DirectX verlangen wenig zu gebrauchen, im Notebook ist auch kein Platz für aufwendige Kühlung. Es ist also wirklich ein Arbeitstier, Filme sind kein Problem in Full HD. Hier ist nur der integrierte Media Player störend, vor allem wenn man noch auf dem Desktop arbeitet und nur ein Fenster mitlaufen lassen will. Hierfür habe ich die 32bit VLC Verion installiert, das reicht mir bietet auch Fullscreen und Untertitel etc.
Sehr viel Spaß macht der Bildschirm Full HD, vor allem in mit GIMP oder in Photoshop Elements (Fotobearbeitung). Hierfür liegt sogar eine Bluetooth Maus bei, damit lässt sich damit hervorragend arbeiten. Der Akku hält knapp 4,5h wenn man auf Musik verzichtet. Als Panel verwendet Acer ein IPS, ich habe zwar keine Pixelfehler entdeckt, aber im unteren Bereich weist die Ausleuchtung etwas Ungleichmäßigkeit aus. Scheint normal bei IPS wahrscheinlich bei allen TFT's vielleicht bin ich einfach nur zu pingelig. Natürlich gibt es auch eine integrierte Kamera diese löst mit 1,3MP auf. Reicht für Skype, oder Video VOIP.
Die Tastatur ist etwas gewöhnungsbedürftig, nur noch eine Alt Taste, das Zauberwort heißt FN Taste, um größere Tasten zu realisieren wurden einige Tasten gestrichen, welche man mit Mehrfachfunktionen der FN Taste aktiviert. Die Tastatur ist beleuchtet und passt sich der Helligkeit an, sehr angenehmer Anschlag. Auch längere Texte lassen sich wunderbar abtippen. Das arbeiten und der Umgang erinnern an die Mac Tastatur, Windows 8 hat auch viele neue Tastenkombinationen. Es ist keine große Umgewöhnung, für die ersten Schritte lohnt es sich die Tastatur Kürzel auszudrucken.
Fazit:
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Ultrabooks konkurieren ja mit den Airbooks vom angebissenen Apfel. Hier muss man positiv erwähnen, das Acer endlich mal ein eigenes Design gewählt hat. Die Acer S3 sahen ja fast aus wie die Macbooks. Mit dem S7 hat sich Acer getraut ein eigenes Design zu kreieren, welches Optisch sehr überzeugend wirkt. Man hat hier bewusst scharfe Kannten und rechteckige Formen gewählt, diese passen sich genau in das Kachelschema von Windows 8. Was mir noch Spaß macht ist der schelle Bootvorgang (dank SSD). Mit deaktivierter Windows Benutzeranmeldung, dauert es gerade mal 7 sek. bis zum Start (mit installiertem Avast! Virenscanner). Und endlich hat Acer daran gedacht seinen Schriftzug zu beleuchten, das mag zwar vom Apfel abgekupfert sein, sieht aber verdammt toll aus.
Das einzig negative ist wie bei allen Windows Notebooks der vorinstallierte Kram, verschiedene Demo Versionen und Spielereien müssen erstmal deinstalliert werden. Eigentlich schade, bei so einem hochpreisigem Notebook. Bei Apple verzichtet man auf sowas, natürlich kann der Hersteller dadurch den Preis etwas drücken, aber ob das bei einem Business Notebook unbedingt nötig ist? Tolles Paket mit reichlich Zubehör, sogar eine edle Lederhülle liegt bei.