Acer Aspire 3641
Der PC macht einen soliden und schicken Eindruck. Die empfindlichen Applikationen sind mit einer Folie zum abziehen geschützt. Hinter der oberen Klappe befindet sich ein DVD-RW Laufwerk. Mit dem lassen sich DVD RW/DL und CD's beschreiben.
Der Schacht darunter ist frei und wartet (bei mir) auf ein Blue Ray Laufwerk. Man sollte darauf achten ein Laufwerk zu kaufen bei dem sich der Schalter für die Schublade auf der rechten Seite befindet. Damit der rechte Mechanismus die Lade öffnen kann. Den Acer meinte wohl den Blick auf die Laufwerke durch herunter klappbare Blenden verdecken zu müssen.
Die Klappe vor dem Card Reader fährt sanft herunter, wenn man heraus gefunden hat sie ohne rohe Gewalt zu entriegeln. Am besten mit dem Mittelfinger gegen die untere Kante drücken und mit dem Daumen an der oberen Seite nach unten drücken.
Nach dem Einschalten dreht der Lüfter der Grafikkarte lautstark. Sobald das Betriebssystem beim booten den Treiber geladen hat, ist wieder Ruhe. Ansich ist der Acer nicht laut. Vista ist vollgestopft mit mit Acer tools, kleinen Spielen und diversen Testversionen. Die ich lieber durch gute Freeware ersätze. Vista Läuft flüssig und schnell. Acer liefert den PC ohne beiliegenden Software DVD's aus, sondern mit Rohlingen auf dem das installierte System samt Software mit einem Acer Backup Programm gesichert werden kann. Übrigens gibt es auf der Festplatte noch eine verborgene Partition auf dem sich ein Backup befindet. Per Tastenkürzel beim Booten kann man bei Bedarf von dieser Partition sein System wiederherstellen.
Störend dabei ist das die Testversionen und der andere Kram wieder mit installiert werden.
Mit einer legalen Vista Home Premium DVD könnten sie alternativ die Festplatte nach ihren Wünschen partitionieren. Treiber sind auf der Acer Homepage zu finden. Lizens Key klebt am Gehäuse.
Aber Vorsicht! Vista Service Pack 1 erkennt die SATA Festplatte nicht und verlangt Treiber. Sie müssen den "SATA AHCI" Treiber von der Acer Homepage downloaden, entpacken und auf einen USB Stick schmeissen. Den USB Stick mit Treiber einstöpseln. Vista fragt beim Installieren nach und Sie müssen nur noch den Pfad zum USB Stick angeben.
Wenn Sie auf Windows 7 downgraden möchten ist das auch kein Problem. Holen Sie sich eine Lupe und notieren sie die Seriennummer die hinten am Gehäuse pappt. Sie brauchen aber eine Kreditkarte um die 15,00 Euro Versandtkosten zu bezahlen.
Windows 7 erkennt die Festplatte übrigens ohne Probleme. Zwischen Vista und Windows 7 konnte ich bei diesem relativ schnellen und modernen System kein Performance Unterschied feststellen.
Auch ältere Spiele wie der Ego Shooter FEAR1 oder Doom3 lassen sich mit hoher Auflösung und eingeschalteter Kantenglättung flüssig spielen. Bei den neusten High End Spielen wird man wohl Einschränkungen bei der Auflösung in Kauf nehmen müssen.
Im Vergleich zu meinen Notebook mit einer "2,1 Ghz Core 2 Duo Centrino CPU (T8100 3 MB SL2 Cache)und 4 GB Ram", ist der Acer richtig schnell. Vorher hatte ich immer das Gefühl das alles ein wenig zäh abläuft.
Im inneren befindet sich ein Micro ATX Mainboard mit NVidea 630i Chipsatz ( MCP73PV). FSB 1333Mhz, DDR2 800. Der Arbeitsspeicher ist bis auf 4 GB aufrüstbar, Festplatte bis 750 GB. Zum Aufrüsten ist das nicht viel, hilft aber beim sparen. Dafür stehen insgesamt 9 USB Steckplätze, 18 in 1 Cardreader, Front Micro/ Kophörer usw, zur Verfügung.
Die NVidea 9600 GT Grafikkarte gehörte vor 1 1/2 Jahren noch zur guten Mittelklasse. Bietet immer noch gute Performance. Auf meinen Samung 24 Zöller in full HD Auflösung
und eingeschalteten Aero Design poppen die Fenster super flüssig auf.
Fazit:
Sie bekommen einen Allround PC mit upgrade Möglichkeit auf Windows 7, der vernünftig verarbeitet ist sich aber nur begrenzt aufrüsten lässt.
Ich persönlich bin mit der Leistung sehr zufrieden und kann den Acer nur weiterempfehlen.