Ich habe mir das Acer Aspire One A150X vor Weihnachten gekauft und bin von dem kleinen Helferlein mit dem ich auch diese Rezension hier verfasse beeindruckt.
Die Ausstattung mit Atom N270, 1GB RAM und 160GB HDD is ohnehin fast das Maximum was die teilweise sinnlosen Restriktionen von Intel und Microsoft zulassen (maximal 1GB RAM und 160 GB HDD für Windows XP ULCPC).
Sehr positiv finde ich zusätzlich, dass der PC ohne viel unnötigen vorinstallierten Schnick-Schnack geliefert wird, und das Netbook so nicht von unnötigem Mist gebremst wird.
Auch die mitgelieferte kleine Ledertragtasche ist ein nettes Gimmick.
Negativ finde ich:
Das spiegelnde Display: Für das Arbeiten im Freien oder im Zug eher ungeeignet, da man bei Sonneneinstrahlung sehr starke Reflexionen bekommt, und man das Display nur mehr erschwert ablesen kann.
Der eher gering dimensionierte Akku: Der Hersteller gibt an, dass der mitgelieferte 2200mAh Akku rund 3 Stunden durchhält. Dieser Wert wird in der Praxis jedoch nie erreicht. Man kann mit einer Akkulaufzeit von rund 2 bis maximal 2 1/4 Stunden rechnen, wobei man mit sehr stark abgedunkeltem Display auch rund 2 1/2 Stunden erreichen kann, dann ist aber Sense. Für alle die noch längere Akkulaufzeit brauchen gibt es hier bei amazon den optionalen 6600mAh Akku (siehe andere Rezension von mir) durch den die Laufzeit auf rund 6 1/2 Stunden steigt.
Kleine Tastatur: Dies lässt sich bei den geringen Abmessungen eines Netbooks nicht vermeiden, aber für begeisterte Zehn-Finger-Schreiber
kann es hier zu einer erhöhten Eingewöhnungszeit kommen. Zusätzlich
ist der Druckpunkt der kleinen Tastatur ein wenig schwammig.
Kartenleser: Die eingebauten Kartenleser erreichen leider nur eine durchschnittliche Transferrate von Daten. Hier wäre durchaus noch mehr drinnen.
Einrichtungszeit: Wenn man das Gerät bekommt und das erste Mal startet sollte man sich rund 1 Stunde Zeit nehmen, bis sich das Gerät eingerichtet hat.
Fazit: Ein tolles Gerät mit einigen Schwachpunkten. Leistungsmäßig darf man sich hier nicht allzuviel erwarten, für aufwendige Anwendungen wie Videoschnitt, HD-Videos oder gar Spiele ist das Netbook gänzlich ungeeignet, da die Hardware dafür nicht ausgelegt ist. Auch das spiegelnde Display vermießt einem den Spass, das Netbook mit nach draußen zu nehmen. Trotzdem erhalten die Käufer ein sehr gutes Gerät, welches einem das mitführen eines Schlepptops bei vielen Standardaufgaben wie Präsentationen etc. erspart.