...könnte man titeln, um diesen Monitor zu beschreiben. Einfach, weil zum Beispiel der Standfuss - und hier greife ich die Kritiken anderer Rezensionen auf - nichts für Anhänger anspruchsvollen Designs ist. Und (macht man den Wackeltest) auch das Diplay etwas hin- und her wippen lässt. Aber mal ehrlich: Wenn der Monitor auf einem Schreibtisch steht - wer rüttelt dann schon noch stetig an diesem? Da das Gerät nicht für den mobilen Betrieb konstruiert wurde, kan man diesen einzigen Kritikpunkt (der die Optik des "Schmalfusses" mit einschließt) schon abhaken.
Denn ansonsten gibt es nur positives über den Monitor von Acer zu berichten. Der Kontrastumfang wird nicht nur versprochen, sondern bestätigt sich im Eizo-Test (man lese hierzu meine Rezension zum Benq-Monitor). Ein helles, scharfes, gut ausgeleuchtetes Bild überzeugte auf Anhieb. Dabei konnte ich die Einstellung (Speicherung als Nutzerprofil im OSD) auf 55% im Kontrast und 65% in der Helligkeit herunter fahren.
Und wo wir gerade beim OSD sind: Es ist intuitiv bedienbar, reagiert (im Gegensatz z.B. zum Benq) sehr schnell und bietet die Möglichkeit, neben Einstellungen für Spielfilm, Grafiken, Standard, Text eine Einstellung individuell zu speichern.
Nach jeder Änderung justiert sich das Display neu, wobei ringsum ein ca. 1mm schwarzer Rand das dargestellte Bild umschließt. Das war für mich zunächst etwas umgewohnt, da ich bei meinem Vorgänger-TFT stets das Bild so weit aufgezogen hatte, dass der Rand unsichtbar im Frontrahmen verlief. Inzwischen, nach gut zweiwöchiger Nutzung habe ich mich an diesen Rand gewöhnt.
Dass das Gerät ohne Pixelfehler geliefert wurde, muss man anscheinend - verfolgt man diverse Foren über TFT-Panels - auch extra erwähnen. Ebenso, dass das Gerät völlig geräuschlos (ohne Brummen etc.) seinen Dienst verrichtet.
Es versteht sich im Übrigen von selbst, dass der Monitor in der optimalen Auflösung von 1680x1050 betrieben wird - dazu bedarf es natürlich einer geeigneten Grafikkarte. Ich habe mich für eine kostengünstige Radeon 9250 entschieden, die für Office-Aufgaben und Bildbearbeitung völlig ausreichend ist und sich durch eine passive Kühlung (kein Lüftergeräusch) empfiehlt.
Wer noch einen etwas älteren Rechner besitzt, dem sei der Miterwerb einer solchen oder ähnlichen Grafikkarte unbedingt angeraten - die erforderliche Auflösung können viele ältere Karten nicht darstellen (das sollte eigentlich als Amazon-Kaufvorschlag erscheinen statt - wie jetzt der tipp, gleich noch einen zweiten Monitor zu kaufen...).
Ergänzend dazu empfehle ich das Software-Tool "Power Strip" (gratis zu Downloaden), mit dem sich das Einstellen der Auflösung sehr einfach gestaltet.
Abschließend sei noch erwähnt, dass es diesen Monitor noch als DVI-Variante gibt. Ich meine, dass man sich damit keinen Vorteil erkauft.
Noch eine Anmerkung zum Thema Betrachtungswinkel. Bei einem Monitor dieser Größe (=Breite)wird man - sitzt man nicht weit genug entfernt, immer irgend wo seitlich eine gelbliche Verfärbung bemerken. Von daher ist der richtige Abstand vom Monitor (mindesten 50cm) unabdingbar.
Fazit: Der Acer AL2216W ist für sein Geld einfach gut!