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Acedia (Ltd.Edition) [Limited Edition]

Dark Age Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (13. November 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Limited Edition
  • Label: Afm Records (Soulfood)
  • ASIN: B002RLOUEW
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.326 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Kingdome Nevercome
2. Devote Yourself To Nothing
3. Neon Gardens
4. Snake Of June
5. Zeitgeist (Ghost In A Machine)
6. 10 Steps To Nausea
7. Halo Meridian
8. Underneath These Burdens
9. All The Unfullfilled
10. Babylon Riots
11. Myself Heretic
12. Vampyrez (Bonus Track)

Produktbeschreibungen

METAL.DE, 05.11.2009

"Nach dem letzten DARK AGE-Album war ich der Meinung, dass die Band - wenn auch auf hohem Niveau - mehr oder minder stagniert und einfach nicht mehr das alte Feuer von Alben wie "The Silent Republic" und "Dark Age" anzufachen weiß. Diese Aussage muss ich jedoch überdenken, denn auf "Acedia" brennen die Herren gleich elf Großbrände ab.

Das geht mit dem Opener "Kingdom Nevercome" los, der mit fast zerbrechlich wirkenden Gitarren beginnt, zu denen sich langsam Drums hinzugesellen, um schließlich mit einer brachialen Urgewalt über den Zuhörer hereinzubrechen, die sich gewaschen hat, und zieht sich über Tracks wie "Devote Yourself To Nothing" und "Neon Gardens", die mit extrem eingängigen Ohrwurmrefrains nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen sind, und "Zeitgeist (Ghost In A Machine)", einer hervorragend gelungenen, diabolischen Mischung aus Industrial und Death'n'Roll, sowie dem sehr atmosphärischen und mit leicht elegischen Passagen durchsetzten "All The Unfulfilled", hinweg, um letztendlich im atmosphärischen Speed-Monster "Myself Heretic" zu enden. Dabei kommt jeder einzelne Song mit einem ungemeinen Groove-Charakter daher, der jeden Widerstand, sich von der Musik nicht anstecken zu lassen, im Nu bricht.

Härtere Passagen wechseln sich gekonnt mit sanfteren Tönen ab. Diese laut/leise Dynamik erschafft eine Spannung, die auch auf Dauer verhindert, dass die Songs eintönig oder langweilig klingen: Das sehr modern klingende "Babylon Riots" zum Beispiel startet mit abwechselnd galoppierenden Drums und einer guten Double-Bass-Salve, um gleich in einen ruhigen Part überzugehen, welcher wiederum fließend in härtere Töne wechselt. Auch dieser Song offenbart absolute Ohrwurmmelodien, von denen es auf dieser Scheibe nur so wimmelt.

Sowohl die Gitarren als auch die Drums hämmern schlichtweg auf die Fresse, bis die Läuse aus dem Pelz fallen. Auch die stärker ins Geschehen eingreifenden, atmosphärischen Keyboards, die diesmal mehr als nur ein solides Fundament für die Gitarren liefern und sich wie ein unsichtbarer aber ständig präsenter Schleier über die Songs legen, und die eindrucksvoll variablen Vocals, die zwischen Klargesang, Growls und wie bei ENTER SHIKARI diesmal auch gelegentlich verzerrt variieren, verleihen den Songs einen wesentlich düstereren, melancholischen Eindruck und dem Sound vielfältige, angenehm facettenreiche Nuancen. Dabei sind viele Stücke im Mid- bzw. Up-Tempo-Bereich angesiedelt, was erstklassige Abgehnummern garantiert, und besticht durch dreckige, fette Riffs gepaart mit einer prägnanten Leadgitarre, was sich ganz besonders zur Halbzeit des Albums mit "10 Steps To Nausea" manifestiert.

Angesichts der Qualität, die DARK AGE mit "Acedia" abliefern, auch was die extrem fette Produktion anbelangt, fällt das Fehlen eines nennenswerten Gastmusikers - abgesehen vom Bonustrack, der nur auf der limitierten Digipack-Version erhältlich ist -, und des für die Band bereits obligatorisch gewordenen Coversongs, ganz und gar nicht ins Gewicht. Diese hätten zwar noch einmal für ein ordentliches Namedropping im Sinne der Plattenindustrie gesorgt, aber doch nur vom Wesentlichen abgelengt, denn das sind letztendlich die vorliegenden elf Highlights im Schaffen der Hamburger.

Respekt! DARK AGE haben mit diesem Album einfach alles richtig gemacht: Wer "Acedia" hört, wird sich der Atmosphäre, dem Charme, schlichtweg der Grandezza dieses Albums nicht entziehen können. Dieses Album macht süchtig! Einfach beispiellos zum Heulen phantastisch! Der Effekt der Langzeitwirkung und des zusätzlichen Entfaltungspotenzials übertrifft alle Erwartungen."

(10 von 10 Punkten)

Kurzbeschreibung

Nach dem Erfolg des Vorgängeralbums "Minus Exitus", das im METAL HAMMER 03/08 zum Album des Monats gekürt worden ist, haben DARK AGE im November 2009 bereits ihr neues Album am Start. Musikalisch hat sich die Band bisher noch nie so vielschichtig gezeigt - was wohl damit zusammenhängt, dass diesmal alle Bandmitglieder so aktiv wie noch nie am Songwriting teilnahmen und jeder seine Ideen mit einbringen konnte. Dadurch sind die typischen DARK AGE-Trademarks - die unverwechselbaren Gitarren-Melodien und Ohrwurm-Refrains - erhalten geblieben, aber ebenso sind unzählige neue frische Elemente hinzugekommen: Der tanzbare Industrial-Song "Zeitgeist (Ghost in a machine)" ist dafür ein gutes Beispiel! Dass die Band auch weiterhin nicht vor Experimenten zurückschreckt, zeigt die ungewöhnliche Kollaboration mit Gamma Ray-Kopf Kai Hansen, der Gesang für den Song "Vampyrez" beisteuerte (wird als Bonustrack auf dem Digipak zu finden sein).

"Acedia" - was mit "Trägheit der Seele" übersetzt werden kann- ist ein Albumtitel, der in Bezug auf die Gesellschaft wie kein zweiter in die heutige Zeit passt und den lyrischen roten Faden von Sänger Eike Freese nicht besser zusammenfassen könnte. So befasst sich der Opener "Kingdom Nevercome" beispielsweise damit, dass man Tag für Tag seinen Träumen hinterjagt, diese aber nie erreicht und daran letztendlich zerbrechen kann.

Eine der eigenständigsten Bands im harten Metal-Sektor sind die Hamburger DARK AGE ohne Zweifel. Die Band hat es nicht nötig durch ein aufgesetztes Image aufzufallen, sondern hat sich ihren guten Ruf im Laufe der letzten Jahre durch Konstanz und Fannähe hart erarbeitet. DARK AGE setzen alleine durch die Musik und die Texte Akzente. So überzeugte auch das 2008er Album "Minus Exitus" auf ganzer Linie. DARK AGE schafften es nahezu perfekt eine Balance zwischen den für sie typischen eingängigen Melodien, Härte und bewusst eingestreuten modernen elektronischen Elementen zu finden.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
viereinhalb sterne... 23. November 2009
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
minus exitus habe ich damals viel zu gut bewertet, es war kein kompletter reinfall, aber doch eher mau. dieses album hier ist eingeschlagen wie ne bombe. fans sind extrem begeistert, unabhängige bewertungen sind ebenfalls sehr positiv. auch ich finde das album sehr gut, aber für mich ist es nicht so ganz das überalbum, wie für viele andere. zunächst: der sound ist wieder viel besser. die schwerfälligen drums sind weg, die gitarren haben wieder einen aggressiveren und dreckigen sound, die keyboards sind gut wie immer und sogar etwas abwechslungsreicher, der gesang ist besser. wieder viele clean-passagen, nur wirken sie meist nicht so gezwungen wie auf dem vorgänger. auch legt eike ein paar halb-clean-halb-rough vocals hin. songs wie kingdom nevercome oder 10 steps to nausea erinnern an die alben dark age oder silent republic. vollgas und topniveau. nur leider bremst sich die band für mein empfinden bei einigen wenigen songs ion einigen wenigen passagen wie z.B. bei all the fullfilled selber etwas aus. viele songs legen temporeich los und weisen brettharte riffs auf oder tolle groovende riffs, aber dann kommen breaks, die den songs ein wenig den drive nehmen. songs wie babylon riots oder neon gardens weisen auch ein paar passagen auf, die mich ein wenig an new metal erinnern. und gerade in neon gardens gibt es eine stelle, die klingt echt wie linkin park - was ja nicht unbedingt schlimm ist, die stelle ist ganz nett.
aber genug gemeckert, das album ist im großen und ganzen sehr gelungen, gesangstechnisch wurde ein großer schritt gemacht, das material weist ebenfalls entwicklung auf, und zwar wieder in die richtige richtung - eben entgegen dem vorgänger. auch der bonustrack vamyprez ist es wert sich die special edition zuzulegen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erste Klasse 18. November 2009
Von Wrath
Format:Audio CD
Dark Age kenne ich erst seit Minus Exitus.
Acedia ist ein absolut grandioses Album geworden welches durch sehr fette Gitarrenriffs, perfektes drumming und tollen Songwriting besticht.
Es herrscht eine sehr gute Atmosphäre und das Album behält eine gewissen spannung beim hören.
Es wird zwar meines erachtens weniger gegröhlt als auf dem Vorgänger, aber das fällt null ins Gewicht.
Die Produktion des Albums ist absolut fantastisch und klingt einfach nur genial.
Ich kann nur jedem empfehlen sich dieses Album anzuhören und bei gefallen auf jeden Fall zu kaufen und es in die Sammlung aufzunehmen, es ist es wert!
Ich muss aber noch etwas zu der Einordnung des Melodic Death Metals sagen.
Meiner Meinung nach hat diese Band nichts mit Melodic Death zu tun, nur weil es ein paar Growls gibt bedeutet es ja noch lange kein Death Metal.
Generell finde ich diese Bezeichnung als unsinnig wenn man es im bezug auf Death Metal nimmt.
Persöhnlich bin ich gegen diese ganze Typisierung der Musikrichtungen da es zu viele geworden sind und für alles mögliche eine Niesche gesucht wird.
Ich bin eher dafür einfach zu sagen die Band XY klingt ähnlich wie die Bands so und so.
Somit hat man eine Richtung in der der Sound der band geht und damit dürfte so ziemlich alles klar sein.
Naja, soviel dazu.
Wie gesagt, dieses Album kann einiges und weiß zu begeistern.
Unterstützt diese Band und besorgt euch die CD und genießt einfach sehr guten teschnichen Metal.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
FETT 15. November 2009
Von Thorsten TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Dark Age! Geile Band aus Hamburg, die nur geile Scheiben in den letzten Jahren gemacht hat! Groß geworden sind sie nicht, getourt sind sie auch nicht. Weit gekommen sind sie auch nicht, doch AFM Records ist zwar auch in Hamburg, aber bestimmt größer als das alte Hamburger Label Remedy.
Das neue Werk "Acedia" ("Trägheit der Seele") ist wieder von Sänger Eike Freese im eigenen Studio produziert worden und klingt fett! Musikalisch ist es das kommerziellste, eingängigste und abwechslungsreichste Werk der Bandgeschichte!
Melodic Death Metal ist eine Schublade, die viel zu eng für Dark Age geworden ist, da die Band auch melancholische Elemente genauso wie normale Metalelemente in ihren Sound integriert, was auch den Gastsänger Kai Hansen (beim Bonustrack "Vampyrez") erklärt! Aber auch das Instrumental "Inflict" ist fetter Metal, voller Melodie und erinnert an finnische Bands, wenn sie gut sind.Dabei funktioniert der Wechsel zwischen klarem und dunklem Gesang recht gut und beide Stimmlagen klingen sehr angenehm. Dark Age rocken wie die Hölle und lediglich das Fading mancher Songs ist etwas nervig. Auch vermisse ich einen richtig heftigen Song, doch "Acedia" ist eine Platte, die Fans verschiedener Metalstilrichtungen friedlich vereinen wird!
Wenn die Jungs sich nun auf Tour einem großen Publikum präsentieren können und überzeugen, hätten sie das Potenzial irgendwann In Flames zu ersetzen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

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