Der Akku kam sehr schnell und passte optimal in den Kärcher, lediglich die "Anschluss-Fahnen" mußte man sich etwas zurechtbiegen, was aber kein Problem darstellte. Nach dem Einbau mußte er natürlich erst geladen werden, habe ihn über Nacht mit dem original Ladegerät problemlos füllen können. Der Kärcher schnurrt (subjektiv) schneller als vorher, und der Akku erweist sich bis jetzt als sehr standfest!
Der Einbau ist nicht unbedingt leicht, wie ein Rezensent ja schon "bemängelt" hatte, stellt m.E. aber auch "für zwei Linke Hände" kein unüberwindbares Hindernis dar:
Man entfernt erst Stil und Schmutzlade, um besser handtieren zu können, lege sich einen kleinen Schraubenzieher sowie einen Torx T-10-Dreher parat und den Kärcher sich auf den Schoß. (Die beiden Schrauben, die unter der Lade etwas versteckt aufgetaucht sind, kann man erst einmal ignorieren, man kann sie später weitaus leichter entfernen)
Unten sind links und rechts außen zwei kleine Führungs- bzw. Stützrollen. Die entfernt man vorsichtig mit einem kleinen Schraubenzieher und legt sie beiseite. Achtung, die "Achsen" der Rollen sind nur lose drin, nicht verlieren! ;-) UNTER diesen Rollen tauchen jetzt zwei weitere Schrauben auf, die man zu lösen hat.
Nun kann man die Abdeckung der Schmutzbürste abheben und die Bürste entfernen. Das ist eigentlich die einzige difizile Fummelei, den Keilriemen (Antriebsriemen) zu entfernen. Ist der Riemen vom unteren kleinen Zahnrad entfernt, kann man die Bürste problemlos aus den Führungen heben. Auch hier etwas aufpassen, damit die beiden "Lager" nicht verlorengehen bzw. nicht vertauscht werden - eines ist "nur" ein Lager, das andere eben mit "Zahnrad" für den Riemen.
Jetzt die beiden ersterwähnten Schrauben sowie eine "neu aufgetauchte" dritte lösen, die Abdeckung abheben, und man kommt an das Innenleben. Alten Akku ausstecken, neuen Akku einstecken (genau auf richtige Polarität achten!), einsetzen und fertig!
Der Zusammenbau nun in umgekehrter Folge. Nur sollte man jetzt darauf achten, dass man den Schalter nicht versehentlich betätigt und der Motor lossurrt! Etwas Saft hat der Akku schließlich schon! ;-)
Also Deckel wieder drauf, die drei Schrauben einschrauben, die Bürste richtig herum einsetzen (die beiden "Lager" haben seitliche Führungsschienen!) und den kleinen Keilriemen wieder drauffummeln (ist schon etwas Geduld nötig, und aufpassen, dass man ihn nicht beschädigt...), kontrollieren, dass er richtig sitzt (Bürste von Hand etwas drehen), Abdeckung wieder einklipsen, die beiden letzten Schrauben eindrehen, Führungsrollen wieder einklinken, Stil und Schublade wieder drann und den Kärcher einige Zeit ans Lädegerät hängen!
Mit etwas Geduld und Spucke schaffen das auch zwei Linke Hände - und können endlich den erworbenen Akku nutzen... ;-)
Wir benutzen insgesamt zwei Kärcher K 50, und wenn der nächste Akku schlappmacht, werden wir mit Sicherheit wieder diesen Akku kaufen!