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Accelerando: Roman Taschenbuch – 7. August 2006

3.4 von 5 Sternen 27 Kundenrezensionen

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Charles Stross ist derzeit einer der Vorreiter einer neuen Autoren-Generation, die das häufig vorgebrachte Argument, die Science Fiction hätte ihre beste Zeit hinter sich gelassen, Lügen straft. Mit Accelerando gelingt es ihm, die Zukunftsvisionen von Singularität oder Supernova noch um einiges zu übertreffen und ein posthumanes Szenario zu entwerfen, das an visionärer Kraft und Kühnheit seinesgleichen sucht.

Manfred Macx ist Unternehmensberater. Seine Genialität äußert sich darin, dass er normalerweise schon vor dem Frühstück Patente auf ein halbes Dutzend Erfindungen anmeldet. Doch Macx ist keineswegs der übliche großkapitalistische Geldscheffler. Er hat eine Vision und die besteht darin, möglichst viele Informationen frei zugänglich zu machen. Daher gibt er sein Wissen und seine Geschäftsideen auch kostenlos an Unternehmen weiter, die es ihm im Gegenzug ermöglichen, vollkommen ohne Geld zu leben.

Macx ist der Überzeugung, dass die menschliche Gesellschaft kurz vor dem Übergang in einen neuen Zustand steht: die Singularität, deren Ausgang noch niemand vorhersagen kann. Schon jetzt sind Menschen via Hirnimplantaten mit dem Internet vernetzt, kann eine elektronische Spielzeugkatze sich zu einer künstlichen Intelligenz entwickeln oder gar ein menschlicher Geist in Netzwerken hochgeladen werden. Hinzu kommt ein geheimnisvolles Signal, das die Menschheit vor einiger Zeit aus dem Weltall empfangen hat, und das auf die Existenz außerirdischer Lebensformen hinweist.

Wie der Titel Accelerando schon verheißt, beschreibt Stross die sich stetig beschleunigende Entwicklung einer technokratischen Gesellschaft, in der der Mensch vielleicht nur die Vorstufe zu einer völlig neuartigen Wesens- und Seinsform darstellt. Ebenso rasant und verdichtet ist auch die Sprache des Romans, die ein Konglomerat aus technologischen Extrapolationen, witzigen Genre-Anspielungen und bizarrer Poesie bildet. Die Konflikte von drei Generationen der Macx-Familie bilden den Rahmen der Geschichte und verleihen dem Vorstoß in die Posthumanität eine menschliche Dimension. Accelerando ist ohne Frage ein Quantensprung der Science Fiction -- ein Roman, der nicht nur ein Licht auf die Zukunft des Genres sondern möglicherweise auch unserer Gesellschaft wirft. --Sara Riffel

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Charles Stross, geboren 1964 im englischen Leeds, studierte Pharmakologie und Computerwissenschaften und arbeitete in vielen unterschiedlichen Berufen, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er gilt als einer der bedeutendsten Science-Fiction-Autoren unserer Zeit, seine Romane »Accelerando« und »Glashaus« wurden zu internationalen Bestsellern.

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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Stross' Roman ist Science Fiction im Wortsinn, also eine wissenschaftliche Vision.

Der Tenor des Buches lautet: Wir werden tun, was uns möglich sein wird. Irgendwann in naher Zukunft wird es nach dem Denkmodell des Autors möglich sein, eine echte Mensch-Maschine-Schnittstelle zu schaffen, also Computertechnik direkt an das menschliche Gehirn anzubinden und sie später sogar zu integrieren. Die Menschen in Stross' Roman erweitern zunächst ihre Sinne, später werden sie kommunizieren können, ohne ihre Sinne zu nutzen, während sie "Agenten" ausschicken, die pausenlos auf der Suche nach Wissen und Lösungen sind. Diejenigen, die nicht mit Implantaten oder einem sogenannten Exocortex leben, manövrieren sich selbst ins Aus, während die anderen die Entwicklung immer weiter vorantreiben, allerdings nicht immer aktiv. Denn irgendwann wird sie Eigendynamik und -leben entwickeln: Künstliche Intelligenzen, Expertensysteme und kopierte Persönlichkeiten verlangen nach Gleichstellung, und etwas später wird der "mißratene Nachwuchs" selbst die Führungsrolle übernehmen. Aus Wirtschaftssystemen und künstlichen Körperschaften wachsen diffuse Völker, die darangehen, sämtliche im Sonnensystem verfügbare Materie in Computronium zu verwandeln, denkfähige Nanocomputer, die sich als sogenanntes "Matroschka-Gehirn" um die Sonne scharen, während die noch (jedenfalls zeitweise) im eigenen Körper existierenden Präposthumanen auf Habitate im Saturnring zurückgedrängt werden und der exponentiell angewachsenen Computerpower hilflos gegenüberstehen.

Folgerichtig spielen die Menschen in diesem Buch ab einem gewissen Punkt keine entscheidende Rolle mehr.
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Format: Taschenbuch
Wer hier die leichte Kost einer Space Opera sucht, ist sicher falsch. Ich allerdings habe lange kein Buch mehr gelesen, wo ich mir am Ende nicht sicher war, ob es nicht genau so kommen koennte...
Ideen-SF vom Feinsten, schnell und kompromisslos. Wer schon von Greg Egan's 'Dispora' begeistert war, sollte diesen Roman auf keinen Fall verpassen!
Ich finde es mutig vom Autor, dieses Buch so zu schreiben wie es ist, denn es duerfte auch ihm klar gewesen sein, dass das kein Buch fuer SF-Einsteiger wird/ist.
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Format: Taschenbuch
Stross hat mit diesem Buch einen gewagten, aber sehr wohl gelungenen Ausflug in die Zukunft gewagt. Die Welt, die in Accelerando dargestellt wird, ist der unseren nicht unähnlich, entwickelt sich aber rasend schnell in eine sehr exotisch anmutende, aber nicht unbedingt unrealistische Richtung.

Nicht der Mensch und dessen Bedürfnisse sind das zentrale Element dieser Zukunft, sondern die Technik ist es - künstliche Intelligenzen, Software von unvorstellbarer Kapazität. Sind die Akteure im Buch auch (fast) alle Menschen, so sind sie doch machtlos gegenüber der Entwicklung.

Die Meta-Welt, die die Menschen heutzutage für die Bewältigung ihrer Bedürfnisse geschaffen haben, und die kaum ein Normalsterblicher mehr durchschaut - Aktiengeschäfte, Versicherungen, globale Märkte und internationale Geschäfte - entwickelt sich in diesem Buch im wahrsten Sinne des Wortes weiter und bildet eine Intelligenz, die dem Menschen nicht nur weit vorraus ist, was Möglichkeiten angeht, sondern der dessen Existenz auch egal ist - sie hat sich völlig von ihrem Schöpfer losgelöst und konfrontiert die verbliebenen realen Menschen mit der Unwirklichkeit seiner Schöpfung.

Eine fantastische Reise in eine nicht allzu ferne und auch nicht unmögliche Zukunft. Einziger Kritikpunkt ist die streckenweise gewöhnungsbedürftige, übertrieben technische Sprache - aber der geduldige Leser wird auch da belohnt und kann sich auch darauf bald einen Reim machen. Das Ende des Buches verliert sich zwar etwas und wirkt sehr abgefahren, findet aber einen gelungenen Abschluß und lässt den Leser das Buch zufrieden ins Regal stellen.

Für Freunde von ambitionierter und visionärer Science-Fiction definitiv eine Empfehlung!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Vom Internet bis zur abstrakten virtuellen Superzivilisation, von virtualisierte Menschen treffen auf virtuelle Aliens. Die Entwicklung der Informationstechnologie. Raumfahrt. Meatspace meets Cyberspace.
Stross haut einem die Ideen nur so um die Ohren, das Buch beschleunigt (der Titel verspricht nicht zu viel; Acceleration = Beschleunigung) ständig von Kapitel zu Kapitel mit Vollgas. Dann schaltet er bei maximaler Drehzahl in den nächst höheren Gang. Nach einem Drittel war ich von den Socken, nach der Hälfte des Buches war ich fassungslos. Hätte Stross jeden seiner Gedanken, jede Idee in letzter Konsequenz zuende gedacht, wäre aus Accelerando mindestens eine Tetralogie geworden.
Das Buch - alles andere als ein seichter Pageturner - liest sich, weil es zudem ein Feuerwerk aus termini technici abbrennt, nicht gerade locker-flockig, tatsächlich muß man sich über weite Strecken der Mühe des Gedankens unterziehen. Wenn ich beim dritten Lesen alles begriffen habe, bin ich zufrieden.
Kritikpunkte aus anderen Rezensionen: "Technogeschwafel": Stross weiß auf jeden Fall, wovon er redet, ganz im Gegensatz zu Stephen Baxter.
"Familie": Dass Stross die Familie Macx als Protagonisten genommen und sich auf diese seine Protagonisten konzentriert hat, is a feature, not a bug. An was könnte man technisch bedingte, radikale gesellschaftliche Umwälzungen besser festmachen als an den Personen einer Familie?
Kein Werk für Newbies oder Konsumenten leichter Kost (Hohlbein etc.).
Es gibt immer nur alle paar Jahre einen wirklichen Meilenstein in der SF.
Und Meilensteine sind aufgrund ihrer Radikalität natürlich nicht jedermanns Sache.
Aber Stross hat hier klar einen Meilenstein abgeliefert, der noch lange für Diskussionen sorgen wird. Bald schon könnte das Werk in einem Atemzug mit Gibsons "Neuromancer" genannt werden, wenn es darum geht, wie die SF unsere Zukunft FORMT.
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