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Acacia: Macht und Verrat
 
 
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Acacia: Macht und Verrat [Taschenbuch]

David Anthony Durham , Norbert Stöbe
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 800 Seiten
  • Verlag: Blanvalet TB (8. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442244943
  • ISBN-13: 978-3442244942
  • Originaltitel: Acacia vol. I: The War with the Mein
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,8 x 5,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 282.945 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

David Anthony Durham
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es geschieht nicht oft, dass gefeierte Autoren von historischen Romanen gleich mit einer ganzen Trilogie ins Fantasyfach wechseln. David Anthony Durham allerdings gelingt der Genresprung vortrefflich, weil er neben Phantasie, profundes Geschichtswissen und ein ausgeprägtes Interesse an Machtpolitik und deren Auswirkungen mitbringt.

Die Herrschaft der Akarans über die Bekannte Welt gründet sich auf einem furchtbaren Frevel. Das Wissen darum vermag der von hehren Idealen erfüllte König Leodan nur durch regelmäßigen Drogenkonsum zu ertragen. Kurz bevor er seine Kinder in das Geheimnis einweihen möchte, wird er von einem Attentäter der Mein ermordet. Die Mein aus dem Norden begehren gegen die Herrschaft der Akarans auf und überrennen das Reich mit List und Waffengewalt. Ihr Anführer Hanish gelangt auf den Thron, wo er bald dieselben Kompromisse eingehen muss wie die Akarans. Indes wachsen Leodans in alle Winde verstreuten Kinder heran, und es ist die Frage, ob sie einst den Traum ihres idealistischen Vaters verwirklichen können.

Durham zeigt sich trotz etlicher Parallelen zu George R. R. Martins Das Lied von Eis und Feuer eigenständig und souverän. Deutlicher, aber auch differenzierter und erzählerisch überzeugender als in den meisten großen Fantasy-Epen geht es in Acacia um die Frage nach dem Umgang mit Macht. Leodans Idealbild von Herrschaft steht eine Realität gegenüber, in der Ungerechtigkeit und Korruption Teil eines empfindlichen Systems sind, das Wohlstand und Frieden für die Mehrheit der Untertanen garantiert.

Daneben besticht Durham auf ganz eigene Weise durch seine ruhige und eindringliche Figurenzeichnung. Politische Intrigen, Fecht- und Schlachtszenen wechseln sich mit anrührenden Momenten hoher emotionaler Dichte ab, wie zum Beispiel die Reaktion der Kinder auf die Ermordung ihres Vaters Leodan. Acacia gehört eindeutig nicht zur eskapistischen Sorte Fantasy. Vielmehr ist es ein beeindruckender historischer Roman aus einer fiktiven Welt, der Fragen aufwirft, die ihre Relevanz auch in unserer Welt nicht verlieren. -- Simon Weinert

Pressestimmen

"Roman liefert die Schauwerte einer archaischen Welt und prüft sie mit einem modernen Bewusstsein für die Relativität der Wahrheit.“ (Stuttgarter Zeitung )

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Kundenrezensionen

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Shinzenbi
Format:Taschenbuch
Ich kam zu dem Buch, weil einer meiner Lieblingsautoren, George R.R. Martin, es empfohlen hat.
Ich kann zwar diese ewigen Vergleiche a la '"der neue [hier bitte erfolgreichen Autoren einfügen]"' nicht leiden, aber wer Martins "'A Song of Ice and Fire'" mochte, könnte auch hier tatsächlich glücklich werden. Es gibt sogar ein paar Parallelen (Man behalte bei der Schilderung der Königskinder die Stark-Kinder [minus Rickon] im Hinterkopf). Vor allem gefällt mir die Ambivalenz der Charaktere und die Tatsache, dass sowohl Leben als auch Unschuld der Protagonisten nicht sicher sind '- danach hatte ich seit dem letzten aSoIaF-Band verzweifelt gesucht. Die Schnelligkeit der Geschichte hat allerdings nicht viel mit Martins Geschwindigkeit (ca. zwei Jahre Handlung, abgedeckt durch vier mehr als 1000-seitige Bücher) gemein. Abgesehen von einem Sprung von mehreren Jahren ca. Mitte des Buches liegt auch zwischen den Kapiteln meist einige Zeit -' und gewaltige Entwicklungssprünge der Charaktere. Das hat aber zur Folge, dass manche Ereignisse mir persönlich etwas zu episodenhaft waren und man sich nicht einfühlen konnte.

Die Welt, die hier entworfen wird, ist im Gegensatz zu Westeros keine Low Fantasy. Es gibt etwas ähnliches wie Magie, und die ist ziemlich allgegenwärtig, allerdings scheint die eher den Menschen zu lenken, nicht umgekehrt. Nett sind einige Abweichungen von den Klischees. Statt Orks gibt es eine Art Yeti-Rasse, die nur auf den ersten Blick 'orkisch' erscheint. 'Die bekannte Welt', die als typische, fast schon obligatorische Fantasy-Buch-Karte am Anfang vorgestellt wird, geht '- wie im Verlauf des Buches klar wird -' hinter dem Horizont noch viel weiter und verbirgt weitere Komplikationen, die das Leben der Protagonisten längst beeinflussen.

Fazit: Will mehr und freue mich auf den nächsten Teil! Gut geschrieben, epischer und magischer als G.R.R. Martin, aber ähnlich graue Charaktere, die aufgrund der Umstände zu Kompromissen gezwungen sind. Aufgrund der rasanteren Handlung sind die Charaktere natürlich nicht so tief entwickelt wie bei Martin, doch sind ihre Motive und Handlungen meist klar und stimmen mit ihren Persönlichkeiten überein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ranunkel
Format:Taschenbuch
Ich hatte das Buch auf dem 'Krabbeltisch' eines Kaufhauses als Remittende entdeckt und es wegen des beeindruckenden Covers gekauft. Als (preiswerte) Ferienlektüre kam es mir gerade recht.
Der erste Eindruck war eher ernüchternd. Handelte es sich um das Erstlingswerk des Autors? Ich holperte über den Anfang, ärgerte mich über die mangelnde Entscheidungskraft des Fürsten Leodan, der die Welt nur im 'Nebel'-Rausch erträgt. Es interessierte mich nicht, wie er mit seinen Kindern spielt oder über Land reitet. Einige spannende Nebengeschichten verliefen schnell im Sand.
Doch nach und nach zog mich das Buch in seinen Bann. Zunächst der Schock über das Attentat, dem der Fürst zum Opfer fällt. Welche Rolle spielt Thaddeus, der Kanzler? Wohin werden die Quotenkinder verschleppt? Wird es den in alle Winde zerstreuten Geschwistern gelingen, erneut zueinanderzufinden? Wer wird die Mein besiegen und den Fürstenthron für die Akaran zurückerobern?
Interessante Fragen ... die leider im Laufe einer seitenweise langweiligen Handlung immer wieder an Spannung verloren. Hier hätte es nicht geschadet, ab und an kräftig zu kürzen. Manche Szenen waren zudem absolut unglaubwürdig beschrieben, zb Menas Kampf gegen die Göttin Maeben.
Dennoch gefiel mir der Plot als Ganzes. Einige neue Ideen, die mich nachhaltig beeindruckten - wie zb Alivers Dauerlauf zu den Santoth oder der Zug der Tunishni nach Acacia.
Inzwischen habe ich bereits Band 2 gelesen, der deutlich an Tempo gewinnt, und damit meine Erwartungen mehr als erfüllt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Positive vorneweg: der zugrundeliegende Plot ist eigentlich interessant und bietet auch gerade durch die Verstreuung der Königskinder in die Welt alle Voraussetzungen dafür, ein richtig gutes Leseerlebnis zu bieten.
Leider versäumt der Autor es aber, diese gute Grundzeichnung mit der nötigen "Farbe" zu versehen - sehr bedauerlich ist insbesondere, dass auch fast alle Figuren des Romans
trotz guter Grundanlage eher blass bleiben.
Eine Charakterentwicklung ist eigentlich nicht da. Man lernt die Kinder kurz vor dem dramatischen Einschnitt kennen und springt dann mehrere Jahre später in ihre jeweilige neue Welt.
Man hat dann schnell kapiert, welche Rolle jeder jetzt spielt, vom Piraten zur Kämpferin, dem naturnahen Idealisten. Die weiteren Ereignisse sollten dann eigentlich schon dazu beitragen, dass man die Motive und Gefühlswelt der Protagonisten besser versteht und sich ein echtes Interesse an deren Schicksal entwickelt. Leider bleibt das aber alles auf der Strecke, ab diesem Zeitpunkt geht es mit der Spannung und der Geschichte, die einen am Anfang durchaus mit der stückchenweise preisgegebenen Verderbtheit ihrer Welt in den Bann gezogen hat, bergab.

Die Charaktere sind zwar - wie jemand richtigerweise schrieb weder richtig gut noch böse -, aber das ist nicht der Grund, warum man man mit keinem sympathisieren kann.
Sie bleiben einfach leider viel zu blass und kriegen vom Autor nur die oben erwähnte Grundkonturen verpasst. Manche Gefühlsentwicklung wirkt gar konstruiert und vor allem nicht hinreichend nachvollziehbar beschrieben, etwa die "Sie liebt ihn, sie liebt ihn nicht" Geschichte von Corinn. Zwischen den Charakteren wären aufgrund ihrer unterschiedlichen Entwicklungen auch viel mehr Reibungen zu erwarten, nachdem sie sich nach Jahren wiedersehen. Hier ist aber alles nur ein nettes Wiedersehen, feste drücken und gemeinsam in die Schlacht ziehen. Als einer dann stirbt, nimmt man das zur Kenntnis, leid tut es einem aber eigentlich kaum.

Ein weiteres, was ich dem Buch übel nehme, ist es, dass es - bei durchaus eher langsamen Gang der Erzählung - immer wieder durchaus spannende Situationen herauf beschwört, die dann aber
fast lieblos abgehandelt werden. Insbesondere große Schlachten sind beinahe langweilig beschrieben, ein paar Manöver und Truppenbewegungen werden beschrieben. Die Protagonisten sind zwar da, ihre Wirken in der Schlacht ist aber kaum oder gar nicht von Relevanz.
Erst mit der finalen Schlacht greift der Autor zu einer etwas schmissigeren Beschreibung.

Insgesamt ließ mich das Buch zwiespältig zurück. Der Plot und auch die durchaus düstere Grundkonstruktion der Welt haben ein Menge Potential, von dem aber
dann erzählerisch viel verschenkt wird. Eigentlich schade, denn es ist auch so sicherlich kein schlechtes Buch, aber eben auch kein richtig gutes.
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Veröffentlicht am 30. März 2010 von Ines Müller
Tolles Buch, sehr zu empfehlen!
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Veröffentlicht am 22. Februar 2010 von Marina
Hübsche Verpackung
Das Buch ist sehr hübsch gestaltet, ein schönes Umschlagbild, eine farbige, detaillierte Karte im Einband. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2009 von Claire Ann Lage
Eines der besten epischen Fantasybücher der letzten Jahre
"Acacia" ist das Fantasy-Debüt von David Anthony Durham, der in den USA schon einige erfolgreiche historische Romane publiziert hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2008 von Media-Mania
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Veröffentlicht am 27. April 2008 von Elora
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Veröffentlicht am 25. März 2008 von V
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