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Das musikalische Panorama zu diesem reichlich überdimensionierten und abgeschmackt wirkenden Unterwasserdramas, welches Silvestri entworfen hat, erstreckt sich von leisen Chorvokalisen, über die üblichen Orchesterattacken a la Bartok, lyrischen Streicherpassagen bis hin zu leider sehr lästigen Synthi-Einlagen.
Diese ganze Mischung ist durchaus nicht unschön anzuhören, herrscht doch eine rechte Klangästhetik vor. Doch leider ist Silvestri, wie viele seiner Hollywood-Kollegen auch, blinder Plagiatwut verfallen. So findet sich von Horners Eröffnungstakten aus "Brainstorm" (eigentlich ja auch schon ein Zitat aus Brittens "Spring Symphony"), bis hin zu den einschlägigen Werken von Goldsmith und Williams so recht alles Genreübliche wieder. Die Passagen die dann "typisch" für den Komponisten sind, erinnern zudem nochallzu stark an seinen bisher gelungensten Soundtrack "Who framed Roger Rabbit". Trotzdem bleibt zu hoffen, daß Silvestri nun auch in Zukunft beim Orchester bleibt und sich zu allem Überfluß vielleicht auch mal etwas eigenes einfallen läßt...
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