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Abydos

Abydos Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (30. August 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Inside Out (SPV)
  • ASIN: B0002LR8LQ
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 112.119 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The Inhabitants Of His Diary
2. You Broke The Sun
3. Silence
4. Far Away From Heaven
5. Coppermoon (The Other Side)
6. Hyperion Sunset
7. God's Driftwood
8. Radio Earth
9. Abydos
10. Green's Guidance For A Stategy Adventure Game
11. Wildflowersky
12. A Boy Named Fly

Produktbeschreibungen

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Vanden-Plas-Sänger Andy Kuntz hat sich einen langjährigen Traum erfüllt und ein Theaterstück namens Abydos geschrieben, dessen Hauptinhalte er für die gleichnamige CD musikalisch aufbereitete.

Ursprünglich sollte Abydos Kuntz dabei helfen, mit dem Verlust einiger geliebter Menschen fertig zu werden, doch im Endeffekt nehmen die melancholischen Passagen nur einen relativ kleinen Teil des Albums ein. Die ´Heavy Mental Shadow Opera´, wie der Pfälzer sein Musical-artiges Werk nennt, lebt vor allem von bombastischen Arrangements, satter Metal-Power und Melodien, die eher gute als schlechte Laune verbreiten. Stilistisch irgendwo zwischen Vanden Plas, Savatage und Dream Theater angesiedelt, streifen Kuntz und seine Mitstreiter (darunter Vanden-Plas-Drummer Andreas Lill) von zarten Balladen bis hin zu progressiven Experimentalnummern und opulenten Epen ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten, die Kuntz´ Erfahrungen als Musical-Sänger (u.a. Jesus Christ Superstar, Rocky Horror Show, Evita) mit der Metal-Attitüde von Vanden Plas verbinden. Entdeckungsfreudige Headbanger und Prog-Freunde werden auf diesem Longplayer haufenweise hochinteressante Songideen finden, die Abydos zu einem Tonträger mit enormer Langzeitwirkung machen. -- Michael Rensen


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
"Abydos" ist das erste Solowerk von Vanden Plas- Sänger Andy Kuntz und präsentiert die Quintessenz des von ihm geschriebenen Theaterstücks "The inhabitants of my diary" noch bevor dieses live zu bewundern ist.
Musikalisch ist "Abydos" Seelenfutter für Vanden Plas- Liebhaber, wenngleich die vielfältige musikalische Umsetzung breiter gefächert ist als bei den deutschen Prog Metal- Königen. "Abydos" geht auf 70 Minuten Spielzeit eine glanzvoll gelungene Symbiose aus feinstem Prog Metal ganz im Stile von Vanden Plas, Prog Rock der 70er und epischeren Elementen ein. So reicht die Spieldauer der Songs von kompakten, eingängigen Rocknummern über vertrackte Prog- Kompositionen bis hin zu kleinen epischen Meisterwerken, die teils durch Chorunterstützung und nicht zuletzt durch die aufwändige Orchestration Mucial- Feeling versprühen. Echte Streicher und Blechbläser tun zusammen mit der powervollen Produktion ihr Übriges, dass "Abydos" viel Authentizität und Ausdruck erhält, was glänzend zum bunten und märchenhaften Inhalt der Story der "little boy's heavy mental shadow opera about the inhabitants of his diary" passt.

Die Geschichte um den Jungen "Fly", die Kuntz schrieb, nachdem er im gleichen Jahr Vater, Onkel und zwei Freunde verlor, trägt autobiografische Züge. Der junge Fly versucht, den Tod seines Vaters zu verarbeiten und beginnt in seiner Trauer Dinge zu sehen, die anderen Menschen verwehrt bleiben. Seine Erlebnisse führen den Hörer in märchenhafte Traumwelten, die realer zu sein scheinen als das Leben. Hier existiert auch "Green", ein böser Dämon, der durch die Traumwelt aus einem Jahrtausende alten Fluch entkommen will und nun auf Fly trifft. Im Alten Ägypten betrog Green einst im Tempel von Abydos Osiris, den Gott des Todes und der Reinkarnation, um unsterblich zu werden. Auf dem Album wird das immer wieder erwähnte Abydos - auch in Wirklichkeit der Mittelpunkt des Kults um Osiris - für Fly zum Symbol für Unsterblichkeit in seinem Abenteuer voller Trauer und Ängste, in dem er von den Bewohnern seines Tagebuchs - u.a. von Freunden und dem außerirdischen "Captain Bird" - unterstützt wird.

So fantasievoll, märchenhaft und bunt wie die Story ist, so ansprechend sind auch die durchweg von Andy Kuntz verfassten Lyrics; und so ansprechend ist auch die emotionale musikalische Umsetzung von melancholisch über spannend bis expressiv und Mut schöpfend.
Nach dem spannenden Intro, das Vanden Plas- Fans schon gleich in den Bann zieht, stellt YOU BROKE THE SUN die gelungene Mischung gleich eindrucksvoll vor. Nach der so unscheinbaren sehr einfach gestrickten und ruhigen ersten Strophe und dem super-eingängigen Refrain kommt dann auch gehörige Dramatik mit ins Spiel, wobei schwere Gitarren von dramatischen Streichern in ihrer Wirkung untermauert werden. Einen besonderen und einzigartigen Touch bieten die parallelen einfühlsamen Akustik-Gitarren-Melodien - insgesamt ein Beispiel für die vielschichtigen, detailreichen und magischen Kompositionen des gesamten Albums.
FAR AWAY FROM HEAVEN überzeugt mit balladenhaften, klaren Harmonien und Ohrwurm-Melodien vollends als Musical-taugliches Stück, das bevor es zu kitschig wird noch einen rockigen Rahmen erhält und prächtig ausdrucksstarke Power entwickelt.
COPPERMOON (THE OTHER SIDE), das bedrohliche und unheimliche HYPERION SUNSET (THE WISDOM OF THE WORLD) und SILENCE mit knisternd spannender Strophe, Brecher- Refrain und wirkungsvollem, ausgedehnten Break sind waschechte Prog Metal- Stücke mit zahlreichen Vanden Plas- Qualitäten. Nicht nur bei so manchen orchestralen Elementen wie dem von monumentalen Blechbläsern untermauerten Refrain von GOD'S DRIFTWOOD wird aber klar, dass "Abydos" zuweilen andere Wege beschreitet - abgesehen davon, dass u.a. die markanten atmosphärischen Refrains und Günter Wernos individuelle Keyboards natürlich Vanden Plas vorbehalten bleiben, von denen bei "Abydos" außer Andy Kuntz nur Drummer Andreas Lill mit von der Partie ist.
Ganz und gar nicht mehr "Vanden Plas" ist RADIO EARTH mit seinem glücklich machenden rockigen Drive, der an The Who erinnert.
Den Abschluss des Albums bilden drei epische Longtracks. Die Atmosphäre des Titelsongs ABYDOS ist von gespenstischer, angespannter Stille gekennzeichnet, während die Vocals u.a. von mysteriös anmutenden Paukenschlägen und tiefen ostinaten Streicherklängen untermalt sind. Überraschend setzt dann der kraftvoll schreitende und von eindrucksvoller Melodie getragene Chorus ein. Nach einem großen Break und allmählichem, verträumten Aufbau endet ABYDOS schließlich hochemotional in einem symphonischen, bombastischen, monumentalen Ausklang, der unter die Haut geht.
WILDFLOWERSKY ist der absolute Overload für Prog- Anhänger - vom spannenden Intro an über vertrackte Strukturen mit grandiosen Läufen, hochklassigen Gitarren - Keyboards - Arrangements samt ausgedehnten Soloparts bis hin zu vorzeigbaren rhythmischen Finessen, packenden Vocals- Passagen und Überraschungen wie dem Auftritt des "directeur de la cirque triste" - könnte der Song glatt von Dream Theater zur "Awake"- Zeit stammen.
Den würdigen Abschluss bietet das überlange A BOY NAMED FLY, das als melancholische Ballade beginnt, jedoch Stimmung, musikalischen Stil und Ausdruck überraschend wie fantasievoll oftmals ändert und im expressiven, aufstrebenden Refrain mit Unterstützung von Chören und weiblicher Gaststimme ein beeindruckendes Finale erlebt.
Der allerletzte Eindruck der mit "Abydos" zauberhaft und verzaubernd dargestellten Traumwelt ist ein nachdenklicher:

"Last night I found... the hole in my dreams.
I slipped outside and saw nothing is like it seems.
You better know this: we are not alone and just cats-paw on a string
And those who watch us from above make us dance and sing."

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beileid und Dank an Andy Kuntz 24. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
...wir wollen aber aber gleich von vornherein die Herren Glass und Krauss nicht unerwähnt und
-gelobt lassen, die - laut Booklet - für die Musik verantwortlich zeichnen.
Zu meinem Glück habe ich für mich vor 2 Jahren Beyond Daylight von Vanden Plas entdeckt,
sonst hätte ich vermutlich Abydos nie entdeckt.
Abydos ist Prog vom Feinsten. Weniger Metal als Vanden Plas. Freier,
abwechslungsreicher. Ein solches Knalleralbum habe ich zuletzt in Underworld von Adagio
entdeckt.
Nach dem prog-rockigen Intro zeigen die Herren mit You Broke The Sun erst einmal, daß
wunderbare Melodieführung auf einem Prog-Album nicht unbedingt Langeweile,
Einfaltlosigkeit und mindere Qualität bedeuten muß. Gerockt wird in der Nummer natürlich
auch, keine Angst. Silence macht seinem Namen keine Ehre, zum Glück. Es geht ordentlich
zur Sache. Daß es hier aber immerhin noch um Trauerbewältigung geht, zeigt Far Away From
Heaven. Etwas ruhiger als der Vorgängertrack. Hier und da erinnert mich der
Streicherpart an Geweint vor Glück von PUR. Sorry, ich hoffe, dafür gibt's keine Prügel.
Coppermoon geht wieder härter zur Sache, z.T. mit DT-Anwandlungen. Während Hyperion
Sunset eher die Vanden Plas Heimat von Andy Kuntz andeutet. God's Driftwood knallt
ordentlich rein. DT... Radio Earth liefert lässig-groovige Schlagzeugarbeit zu schön
viel Melodie. Abydos geht mit Sologesang von Andy Kuntz los und legt sich dann doch noch
ins Zeug. Und auch hier muß ich einen vergleichenden Faupax begehen. Diesmal kann ich
den Hinweis auf Land en Sicht und Sendeschluß von BAP bezüglich der orchestralen
Untermalung nicht lassen. Green's Guidance for a Strategy Adventure Game liefert den
erzählerischen Übergang zu Wildflowersky, das schönen Lärm bietet. A Boy Named Fly zeigt
dann nochmal auf 12 Minuten Länge, was auf dem Album bisher geboten war: Ruhige und
härtere Parts. Die gesangliche Einlage von Charlotte Baumann (oder war's Mayka Kiefer?) darf nicht unerwähnt bleiben.
Und über die ganze Länge überzeugt Andy Kuntz am Mikrofon. Und wieder einmal wurde ich
daran erinnert, daß nicht nur Jordan Rudess Wahnsinnsmelodien am Keyboard zaubern kann.
Eigentlich hätte ich mein Gesülze durch drei Worte ersetzen können: Geil, geil, geil!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlichtweg ein Meisterwerk! 14. Juni 2006
Von Daniel Korth VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Es war Mitte der neunziger Jahre als ich meine Liebe zum Heavy Metal gefunden habe. Rock habe ich schon vorher geliebt, aber irgendwann habe ich von einem Kumpel ein Tape mit verschiedenen Metaltracks bekommen, die mir ausgesprochen gut gefallen haben. Danach habe ich mich in den einschlägigen Läden in der harten Ecke rumgetrieben und nach einem strengen Prinzip Cd's nach meinem Geschmack gesucht. Nach strengen Richtlinien wurden damals die Scheiben gekauft und zwar nach den Balladen. War eine gute, gänsehautverursachende Ballade auf den Longplayern enthalten, wurde das Medium eingesackt. Irgendwann kam mir das Vanden Plas Album Far off grace" eingesackt, weil dort eine tief unter die Haut gehender und ruhiger Track darauf enthalten war. Die Scheibe selber hat mir nicht viel gegeben und wird auch heutzutage nur selten in den Player gesteckt. Hauptgrund war in meinen Augen der Gesang von Andy Kuntz, der mir eigentlich überhaupt nicht gefallen hat (außer bei der Ballade). Über die Jahre habe ich immer mal wieder in Vanden Plas Cd`s reingehört und immer das selbe Urteil gefällt. Dadurch blieb mir die Magie der hochgelobten Band bis heute verborgen.

Nun schreiben wir das Jahr 2004 und ein Werk namens Abydos steht in den Läden. Der Initiator und Songwriter hört auf den Namen Andy Kuntz und mit dem gleichnamigen Debüt hat sich der Musiker einen Wunsch erfüllt und außerdem noch tiefgehende Schmerzen verarbeitet, da während des Entstehungsprozesses des Albums vier geliebte Menschen gestorben sind. Diesen Schmerz und die Trauer hört man Abydos auch an, sowohl textlich als auch musikalisch, was dazu führt, dass einen das Album tief im Herzen erreicht. Auf der anderen Seite heißt es aber nicht, dass euch ein sehr trauriges und melancholisches Werk erwartet, sondern ein modernes Märchen, welches autobiographische Züge des Erzählers offenbart.

Doch der Reihe nach: Der Name Abydos kommt von der gleichnamigen Kult- und Begräbnisstätte im Tal der Könige, wo die alten Ägypter dem Gott immerwährender Reinkarnation namens Osiris huldigten. Aufgrund der Tatsache, dass dies alles 1500 Jahre vor unserer Zeitrechnung geschah, gilt Abydos als Wiege des Schauspiels. Da Andy Kuntz selber durch viele Musicalrollen, wie beispielsweise Evita, Rocky Horror Picture Show oder Jesus Christ Superstar, bekannt wurde, spielt das Theater in seinem Leben eine übergeordnete Rolle und deshalb passt der Name Abydos auch perfekt. Die Musicalerfahrung hört man auch an vielen Ecken und Enden und gibt dem Album eine andere, bombastischere Note neben Vanden Plas, wobei durch das Mitwirken vom Vanden Plas Drummer Andreas Lill und anderer Musiker aus dem Umfeld der Pfälzer Formation auch genügend Parallelen zu der Hauptformation von Kuntz gezogen werden können. Demnach erwartet den Hörer eine spannende und abwechslungsreiche Reise durch die farbenfrohensten, aber auch dunkelsten Klangwelten, die trotzdem immer wieder einen Hoffnungsschimmer offenbaren.

Nun zu den Songs selber. Die ersten vier Tracks kommen alle ziemlich ruhig daher und könnten leicht einen falschen Eindruck vermitteln. Los geht's mit einem kurzen Intro namens The Inhabitants of his diary", dass das Album relativ hart einleitet und mit zwei schwermütigen Seufzern endet, die in den ruhigen Anfang von You broke the sun" übergeht. Der Opener entpuppt als ein wunderschöner, bombastischer Ohrwurm, der nur so vor Dynamik strotzt und gar nicht mehr aus den Gehörgängen will. Etwas härter und Vanden Plas - lastiger kommt Silence" daher, welches mit einem tollen, an Robert Miles' Children" erinnernden Zwischenteil aufwarten kann und auch mit einem formidablen Refrain aufwarten kann. Danach kommt die eingangs angesprochene Gänsehautballade, die ein jedes klasse Album veredeln sollte. Far away from heaven" umtänzelt das Herz sehr schwermütig, wird aber im Verlauf immer schneller und opulenter und nimmt am Ende den ganzen Wehmut, der wie ein schwarzes Tuch auf dem Herzen liegt, mit einem Lächeln von eben diesem. Gekrönt wird der Track vom einfühlsamen und tollem Gesang (wie bei jedem Song) von Kuntz. Danach kommt bei Coppermoon (The other side)" und Hyperion Sunset" die Vanden Plas Seite zum Vorschein, wobei der erstgenannte Track sich stetig steigert, während Track Nummero 6 gleich in die progressiv angehauchten Vollen geht und schön in den Hintern tritt und teilweise mit verzerrten Vocals aufwarten kann. Beide bestechen abermals mit einem eingängigen Chorus. Eher vertrackt und schleppend geht es bei God's Driftwood" zu, wobei nach anderthalb Minuten auch eine Steigerung verzeichnet werden kann. Als beinahe radiotauglich entpuppt sich das cheesige Radio Earth", was sich perfekt für Autofahrten durch das Schwabenland eignet. Sehr cool! Der Bombasttiteltrack geht eher wieder in die Richtung der ersten Songs und ist mit seinem Detailreichtum ein richtiger Hammer. Das kurze Instrumental Green's guidance for a stategy adventure game" klingt beinahe nach einem Werk von Arjen Lucassen und wirft ein paar Fragen dadurch auf. Wildflowersky" ist erneut eine sehr progressive Nummer, die ein paar Durchgänge braucht, dann aber auch nicht mehr aus dem Ohr will. Den absoluten Höhepunkt stellt aber das 12 minütige A boy named fly" dar. Eine absolute Übernummer, bei der man immer wieder neue wunderschöne Details findet. Ganz groß ist dabei das grandiose akustische Gitarrensolo in der Mitte. Ganz ruhig und mit klassischen Versatzstücken beginnt die Fliege und steigert sich ins Unermessliche. Toll!!!

Selbst mit der Lupe kann ich keinen schlechten Song ausmachen. Nein, jeder Song ist auf seine Art ein Juwel geworden und wächst selbst nach dem 20. Hördurchgang immer noch. In meinen Augen hat Andy Kuntz mit Abydos" ein Referenzwerk abgeliefert, das nach einem Nachfolger schreit. Schade nur, dass InsideOut ausgerechnet bei diesem Klassiker kein Digibook anbietet. In Verbindung mit dem tollen Cover wäre es bestimmt ein Prunkstück geworden. Wer also auf zauberhafte Akustikgitarren, krachende E- Gitarren, fantastische Chöre, Versatzstücke der Klassik, ausufernde Progparts und ein wie die Faust aufs Auge passendes Konzept auf einmal haben möchte, muss zugreifen. Eigentlich auch alle anderen, denn es wäre äußerst verwerflich, wenn Abydos in dem Wust an schlechten und mittelprächtigen Veröffentlichungen untergehen würde. Gratulation für eins der Referenzwerke des Jahres 2004.
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