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Absurda Comica oder Herr Peter Squentz: Kritische Ausgabe: Schimpfspiel. Kritische Ausgabe
 
 
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Absurda Comica oder Herr Peter Squentz: Kritische Ausgabe: Schimpfspiel. Kritische Ausgabe [Taschenbuch]

Andreas Gryphius
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kindle Edition EUR 0,00  
Broschiert --  
Taschenbuch, 1986 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150079829
  • ISBN-13: 978-3150079829
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 9,6 x 0,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 211.903 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Die Komödie von den simpel-derben Handwerkern, die sich begabt und welterfahren genug dünken, um ihrem König als Festtagsgabe ein Schauspiel vorzuführen, läßt sofort an Shakespeares Sommernachtstraum denken. Aber weit davon entfernt, ältere Vorbilder nachzuahmen, entfaltete Gryphius in seiner Absurda Comica von 1663 ein kunstvoll-schwelgerisches Wort- und Metaphernspiel, das als ein Höhepunkt deutscher Barockdichtung angesehen werden darf.

Über den Autor

G.s Vater, ein lutherischer Pfarrer, starb 1621 in den Kriegswirren. Das Gymnasium in Glogau, das G. seit diesem Jahr besuchte und an dem auch sein Stiefvater Michael Eder lehrte, wurde 1628 im Zug der Rekatholisierungspolitik Wiens geschlossen. Erst 1632 konnte G., dessen Mutter inzwischen ebenfalls gestorben war, wieder eine Schule, das Gymnasium in Fraustadt, besuchen. 1634 wechselte er auf das Akademische Gymnasium in Danzig und wurde dann von seinem Mäzen Georg v. Schönborn auf dessen Landgut in der Nähe von Fraustadt eingeladen (1636-38). Schönborn verlieh seinem Hauslehrer kraft seiner Rechte als Kaiserlicher Pfalzgraf Adelstitel und Magisterwürde und krönte ihn zum Poeten. 1638 begleitete G. die Söhne Schönborns zum Studium nach Leiden; G. nutzte diese Zeit (1638-44) zu intensiven Studien, wobei seine besonderen Interessen der Staatslehre und den modernen Naturwissenschaften galten. Von 1644 bis 1646 reiste er durch Frankreich und Italien und kehrte über Straßburg (1646-47) nach Schlesien zurück. Er erhielt Berufungen an mehrere Universitäten, lehnte jedoch ab und trat stattdessen, seit 1649 mit Rosine Deutschländer verheiratet, 1650 das Amt eines Syndicus (Rechtsbeistands) der ev. Landstände in Glogau an.

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Format:Taschenbuch
"Peter Squenz" ist äußerst drollig: Man ergötzt, erlustigt sich "'ob der guten Leute Einfalt und wunderlichen Erfindungen'". Eine Aufführung des Theaterstücks "Piramus und Thisbe" (eine Bühne auf der Bühne!) scheitert auf eine sehr witzige Weise, die Reaktionen der königlichen Zuschauer sind wunderbar süß, die Sprache ist auch leicht lesbar! Nur leider wurde hier bei Reclam die Orthographie "behutsam modernisiert".

Der Humor basiert(wie auch bei Nestroy) meist auf Mißverständnisse und kreative Situationskomik. Wer die Komödie liest, wird nicht nur mit einer Kurzweil' beschenkt, sondern lernt auch noch eine sehr schöne antike Erzählung(Piramus und Thisbe) kennen: Und das alles nur auf fünfzig Seiten, das ist doch beinahe vom unschätzbaren Wert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Cenodoxus
Format:Taschenbuch
Die Barockkomödie ist für unseren Geschmack etwas albern und derb, das bloße gedruckte Wort vermag kaum die komische Wirkung wiederzugeben, welche in hohem Maße von der (Stehgreif-)Kunst der Schauspieltruppe und der Interaktion mit den Zuschauern abhängig gewesen sein dürfte.Dieses Stück von Gryphius erscheint in der Tat sehr albern und blödsinnig, bietet aber sehr interessante Einblicke in das damalige Theaterleben, welches satirisch übertrieben als Stück im Stück dargestellt wird. Die Satire richtet sich dabei in der Hauptsache gegen die Derbheit einfacher Handwerker (der Truppe Rund um Peter Squentz), welche in großem Dilettantismus den Versuch unternehmen die Geschichte von "Pyramus und Thisbe" am Königshof zur Aufführung zu bringen. Der Versuch scheitert natürlich kläglich und wird zu einer Art anarchischer Slapstickkomödie, an der man durchaus auch moderne Züge erkennen kann.Dabei ist das Stück weniger als barocke Ovid-Rezeption, sondern vielmehr als Neuaufnahme der in Shakespeares "Sommernachtstraum" eingeschalteten ebenfalls lächerlich-komischen Komödienaufführung zu sehen, also als Teil deutscher Shakespeare-Rezeption und somit dramenhistorisch nicht uninteressant. Die kritische Ausgabe verzeichnet akribisch alle Varianten der verschiedenen Drucke, wovon man allerdings wenig Nutzen haben wird, und enthält außerdem ausführliche Literaturhinweise und ein sehr nützliches und informatives Nachwort. Auch als Studienausgabe ist der Band somit sehr gut zu gebrauchen. Zu empfehlen für alle, die mehr von der Barock-Literatur kennenlernen wollen als eine Hand von Sonetten.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch ist zwar etwas schwer zu lesen aber doch ganz amüsant.
Es geht darum um eine Gruppe von Handwerkern die mit Herrn Peter Squentz und Herrn Pickelhäring ein Theaterstück dem König, anlässlich seiner Rückkehr, vorspielen wollen. Sie entscheiden sich für Pyramus und Thisbe.
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