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Absprung über Feindesland: Agentinnen im Zweiten Weltkrieg [Taschenbuch]

Monika Siedentopf
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Dezember 2006

Zumindest im Kino und in Thrillern sind Agentinnen heutzutage keine Seltenheit mehr, aber kaum jemand weiß, in welchem Umfang sie bereits im Zweiten Weltkrieg für die Alliierten tätig waren. Ab 1942 ließ der britische Geheimdienst 39 weibliche Agenten unterschiedlicher Herkunft mit dem Fallschirm über dem französischen Festland absetzen, damit sie dort subversive Kriegführung betrieben. 16 von ihnen fielen in die Hände der Gestapo und wurden umgebracht.

Im Sommer 1940 gab Churchill den Startschuss zum Aufbau einer eigenen Geheimdienstorganisation, der Special Operation Executive (SOE). Zu dem Zeitpunkt war ein großer Teil Mitteleuropas von den Deutschen besetzt. Anders als beim traditionellen Geheimdienst mussten die Agenten keine britischen Staatsbürger sein. Viel wichtiger war – abgesehen von der sonstigen Eignung für eine so gefährliche Aufgabe – die perfekte Beherrschung der Sprache des Landes, in dem sie eingesetzt werden sollten.

Ab 1942 wurden auch Frauen angeworben. Damit das rechtlich möglich war, mussten alle Offiziersränge bekommen. Ein dreistufiges Training aus Grundausbildung, Kampftechnik und Spezialausbildung wurde festgelegt. Fallschirmspringen gehörte dazu, und zwar aus niedriger Höhe, weil die Flugzeuge unterhalb des Radars flogen, sowie die Schulung dafür, eine falsche Identität aufrechtzuerhalten und im Verhör auch bei Folterung nichts zu verraten.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 216 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423245824
  • ISBN-13: 978-3423245821
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 217.425 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

... sie erinnert authentisch und historisch genau an außergewöhnliche Frauen, die aus Überzeugung im Zweiten Weltkrieg unermüdlichen Widerstand gegen die Nazis leisteten.

»Dieses Sachbuch ist genau so spannend wie ein Thriller aus der Feder von Ian Fleming.«
Frizz



An der Wand der St. Paul’s Kirche in Knightsbridge in England befindet sich eine Gedenktafel für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges. Das Besondere an dieser Tafel ist, dass die Vornamen alle weiblich sind. Monika Siedentopf hat diese Tatsache so fasziniert, dass sie ein Buch über Agentinnen im Zweiten Weltkrieg verfasst hat…Monika Siedentopf ergründet, was diese Frauen zu einem solchen Schritt bewegte, wo sie herkamen, und was aus ihnen wurde. Alle waren ungewöhnliche Persönlichkeiten, doch nicht alle überlebten.

Die deutschen Besatzer behandelten Agentinnen brutal und erbarmungslos. Ein Drittel der Frauen wurde umgebracht. Die Passagen über deren Ermordung gehören zu den bedrückendsten des Buches.

Monika Siedentopf hat akribisch die Akten im britischen Nationalarchiv ausgewertet, die erst seit Kurzem zugänglich sind. Sie zeichnet einfühlsame Portäts ihrer Heldinnen, berichtet über Ausbildung und Einsatzorte, thematisiert die alten Rivalitäten zwischen Militär und Geheimdiensten sowie zwischen den Diensten selbst, die dem gemeinsamen Kampf gegen die faschistische Barbarei nicht gerade dienlich waren.

Monika Siedentopf erzählt anrührend und unterhaltsam, aber ohne Pathos vom Leben und Sterben der Agentinnen. Lesenswert.

Monika Siedentopf schildert die Lebensläufe sachlich, aber fesselnd. Ein anderes Stück Geschichte.

Monika Siedentopf erzählt die Geschichten der brutalen Tötungen in allen dokumentierten Details – mit dem Ergebnis, dass der Leser dieses bemerkenswerte Buch mit einer größeren Betroffenheit aus der Hand legt als ein anderes Werk mit ähnlicher Thematik.

Geradezu minutiös, dabei aber nie langweilig, schildert sie den Lebensweg der Frauen: ihre Herkunft, ihre Anwerbung, ihre Ausbildung, ihre Einsätze.

Und wirklich ist es Monika Siedentopf gelungen, aus den Personalakten der Agentinnen, die erst seit 2003 für die Öffentlichkeit einsehbar sind, ein für Deutsche neues und spannendes Kapitel des Zweiten Weltkrieges zu schreiben. Geradezu minutiös, dabei aber nie langweilig, schildert sie den Lebensweg der Frauen: ihre Herkunft, ihre Anwerbung, ihre Ausbildung, ihre Einsätze. Ob alle diese Frauen wirklich für diese gefährliche Mission tauglich waren, psychisch wie intellektuell, wurde im einen oder anderen Fall durchaus auch von ihren Ausbildern in Frage gestellt. Und doch wurden sie losgeschickt, ein gutes Drittels von ihnen kam nicht zurück ... Mit der Verhaftung begann für diese Frauen eine lange Zeit des Martyriums. Auf die Folter waren sie durch ihre Ausbilder vorbereitet worden. Das Ziel: mindestens 48 Stunden durchzuhalten, um den noch Freiheit befindlichen Kollegen die Möglichkeit zur Flucht zu geben ... Doch auch dies war erst eine Zwischenstation auf den langen Reisen, die in den Konzentrationslagern Bergen-Belsen, Ravensbrück, Dachau und Natzweiler enden sollten. Monika Siedentopf erzählt die Geschichten der brutalen Tötungen in allen dokumentierten Details - mit dem Ergebnis, dass der Leser dieses bemerkenswerte Buch mit einer größeren Betroffenheit aus der Hand legt als andere Werke von ähnlicher Thematik.

Unter den mehr als 6000 Geheimdienstagenten, die der britische Premier Winston Churchill gegen das Nazi-Regime einsetzte, waren ab 1942 auch Frauen. 39 von ihnen, die in der so genannten Sektion „F“ (Frankreich) eingesetzt waren, setzt die Historikerin Monika Siedentopf 60 Jahre später ein Denkmal, erzählt von ihren Schicksalen, Einsätzen und Motiven. Grundlage ist unter anderem eine intensive Recherche im britischen Nationalarchiv, viele Fakten, die dieses Buch möglich machten, sind erst seit wenigen Jahren zugänglich.

Frauen gibt es an der Seite von James Bond auch, meist mit Schmollmund und beachtlicher Oberweite. Ansonsten ist die Film-Welt der Agenten aber voller harter Männer und flotter Sprüche. Und am Schluss siegen immer die Guten. Mit der Wirklichkeit hat das wenig zu tun, wie Monika Siedentopf gerade akribisch nachgewiesen hat. Die Historikerin hat sich in ihrem lesenswerten Buch ›Absprung über Feindesland‹ mit einem vergessenen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs befasst: dem Einsatz von weiblichen Agenten im besetzten Frankreich.

Spannend bleibt das Thema in jedem Fall. Und die Frauen haben es verdient, nicht vergessen zu werden.

Fesselnd und faszinierend erzählt die Autorin die persönlichen Geschichten der Agentinnen. Einmal begonnen, möchte man das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Fesselnd und faszinierend erzählt die Autorin die persönlichen Geschichten der ›SOE‹-Agentinnen. Einmal begonnen, möchte man das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Diese Dokumentation persönlicher und machtstrategischer Verwicklungen sowie geheimdienstlicher Strukturen im Gegensatz zu den Geschichte der Agentinnen machen der Tapferkeit im Angesicht der Greultaten der Nazis in wenig pathetischen Worten sicht- und fühlbar.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Monika Siedentopf, Jahrgang 1944, ist promovierte Historikerin und als Lektorin und Übersetzerin tätig sowie als Mitarbeiterin des WDR. Sie lebt in Hamburg. Einige Buchveröffentlichungen, u.a.: ›Großer Weltatlas für Kinder‹ (1991), ›Lexikon der 1000 Frauen‹ (2000).


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5.0 von 5 Sternen Für die Freiheit zu kämpfen 12. April 2007
Format:Taschenbuch
Das Buch von Monika Siedentopf widmet sich einem wenig bekannten Kapitel des Zweiten Weltkriegs. Die deutsche Historikerin fand im britischen Nationalarchiv 'Public Record Office' im Londoner Vorort Kew erst vor wenigen Jahren freigegebene Akten des britischen Geheimdienstes. Dieser setzte ab 1942 in Frankreich auch weibliche Agenten ein. 'Absprung über Feindesland' schildert neununddreißig Schicksale dieser meist sehr jungen Frauen. Monika Siedentopf beschreibt die dramatischen Vorgänge sachlich und präzise ' und dennoch spürt die Leserin das Engagement, das hinter dieser Forschungsarbeit steht. Die Maßnahmen der Geheimdienste und der Gestapo werden kenntnisreich dargestellt. Die Agentinnen setzten im Kampf gegen Hitlerdeutschland ihr Leben aufs Spiel. Eine ganze Reihe von ihnen kam um. Dennoch konnten sie, so scheint es, in dem verheerenden Kriegsgeschehen nur wenig bewirken. Monika Siedentopf setzt ihnen ein Denkmal mit diesem lesenswerten Buch, das Mut und Opferbereitschaft und den unbedingten Willen dokumentiert, gegen Unterdrückung und für die Freiheit zu kämpfen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Littera
Format:Taschenbuch
"Und nun steckt Europa in Brand!" Der Mann, der diese Worte ausspricht, ist Winston Churchill und er gibt damit grünes Licht für die Gründung der "Special Operations Executive" (SOE).

Es ist Mitte Juli 1940 und England steht mit dem Rücken zur Wand. Deutsche Panzerverbände haben Frankreich überrollt und "Operation Seelöwe" läuft an - Hitlers Befehl zur Invasion Großbritanniens.

Gerade erst wurden von Dünkirchen aus die Reste des britischen Expeditionskorps zurück nach England evakuiert und damit ist in diesem Sommer 1940 Großbritannien als einziger erklärter Kriegsgegner Deutschlands übriggeblieben.

Deshalb wird es auch Zeit, von nun an einen "ungentlemanly warfare" zu führen - eine subversive Kriegsführung mit Sabotage und Angriffen aus dem Hinterhalt.

Denn längst schon ist dieser Krieg nicht mehr anständig - immer neue Schrecken und neue Brutalitäten erschüttern die Nationen.

Das SOE beginnt, Agenten anzuwerben und in den Einsatz zu schicken - aufs Festland nach Frankreich - welches mittlerweile geteilt ist - in einen von Deutschen besetzten nördlichen Teil und dem, von der Vichy-Regierung kontrollierten, Süden des Landes.

Mit dem Flugzeug werden die Agenten in Nacht- und Nebelaktionen nach Frankreich gebracht, um dort zusammen mit der Résistancee Agentenringe aufzubauen und den deutschen Truppen, wo immer es geht, zu schaden, Sabotageakte durchzuführen und Informationen zu übermitteln.

Ab 1942 werden auch weibliche Agenten auf dem französischen Festland eingesetzt.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutschland - NICHT über alles in der Welt! 7. September 2010
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Dieses Buch habe ich mir gekauft, nachdem ich im Fernsehen zufällig den Film "Female Agents ' Geheimkommando Phoenix" gesehen hatte.
Denn das Thema des Films hatte mich außerordentlich überrascht: war mir doch Zeit meines Lebens - ich bin zur Zeit der geschilderten Ereignisse geboren und jetzt 68 Jahre alt -' nie etwas über derartige Aktivitäten einer Truppe wie den SOE (Special Operations Executive) zu Ohren gekommen, von ganz oberflächlichen Informationen über den französischen Widerstand in Form der Resistance einmal abgesehen.
Einen solchen Bildungsnotstand konnte ich nicht einfach hinnehmen, weshalb ich mich nach Literatur zum Thema umgeschaut habe.
Und das Buch von Monika Siedentopf war da ein echter Treffer.

Sowohl Film als auch Buch stellen sehr gut dar, wie unverfroren unsere Landsleute damals nahezu das gesamte Europa unterjocht haben und mit welcher unmenschlichen Grausamkeit sie dabei vorgegangen sind.
Insofern kann ich das Buch (und den Film nicht minder) zur Information über dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte nur empfehlen.
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