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Eigentlich hatten Matthew Bellamy, Chris Wolstenholme und Dominic Howard ihrem Megaseller Origin Of Symmetry einen orchestraleren Nachfolger zur Seite stellen wollen, doch je länger die Briten sich mit dem neuen Song-Material beschäftigten, desto härter und gitarrenlastiger wurde es. Im Endeffekt pendelte man sich auf einen gesunden Mittelweg zwischen dynamisch inszeniertem Bombast, verträumten Sphärenklängen und treibendem Rock ein. In den epischeren Passagen erinnert das Trio aus Devon mehr als einmal an Seventies-Opulenz à la Queen, die zerbrechlichen, oft nur von Pianoläufen getragenen Parts atmen französisches Chanson-Flair, und die straighten Abgehriff-Kanonaden können es mit jeder hippen Nu-Metal-Kapelle aufnehmen.
Im Vergleich zum letzten Album gehen Muse noch abwechslungsreicher und differenzierter zu Werke und haben sich ihre neuerliche Meisterleistung von Producer Rich Costey (Rage Against The Machine, Audioslave) kongenial endveredeln lassen. Wer auf intelligente, vielschichtig verwurzelte Avantgarde-Rock-Sounds steht und Radiohead zu depressiv und abgedreht findet, wird mit Absolution auf das Wunderbarste bedient. --Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Melodiös wie nie...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Selten genug gelingt es einer Band nacheinander 3 qualitativ gute Alben abzuliefern.Muse schafft es mit "Absolution" scheinbar spielend leicht. Bereits beim ersten Durchhören, war ich von der Homogenität beeindruckt. "Absolution" ist das erste Album von Muse, von dem man behaupten kann, das es vorn bis hinten mit Ohrwürmern vollgepackt ist. Nie waren sie eingängiger, nie waren sie besser. Allerdings: Diese CD mag auch manchen Fan der beiden ersten CD's verprellen. Denn Matthew Bellamy und Co. haben die spektakulären Gitarrensoli, die Agressivität und die Experimentierfreudigkeit deutlich zurückgefahren. Statt dessen findet man viele Streicher, mehr Elektronik und im Verhältnis zu früher insgesamt zahmere und glattere Songs. Für mich kann ich sagen: Zu meiner vollen Begeisterung. Herausragend sind "Time is running out", "Sing for Absolution", "Stockholm Syndrome", "Butterflies & Hurricanes" und "Ruled by Secrecy" - aber wie gesagt, das Album hat keinen Schwachpunkt. Muse zeigen auf "Absolution" eine deutlich größere Reife und einen behutsamen Spurwechsel in Richtung Mainstream oder zumindest größerer Radiotauglichkeit. Zählt zu meinen Top 5 in diesem Jahr - und ich freu mich jetzt schon auf die Tour! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolution in Perfektion,
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Endlich ist es soweit: seit dem 22. September 2003 steht das 3. Studioalbum der Band in den Läden, die Rockmusik für mich neu definierte. Rockmusik mit Höhen und Tiefen, die sonst kaum eine Band so dramatisch und ausgefeilt in Szene setzt, und Rockmusik, die den Hörer in eine andere Welt schickt. Das sind MUSE!!!Bereits das Debütalbum "Showbiz", der damals noch sehr jungen Briten (um die 20!) Matthew Bellamy (Gesang, Gitarre, Piano, Lyrics), Chris Wolstenholme (Bass) und Dominic Howard (Drums), beeindruckte die Kritiker und feierte unerwartete Erfolge. Songs wie "Muscle Museum", "Showbiz" oder etwa "Unintended" waren so gegensätzlich und verschieden, wie es kaum jemand erwartet hatte. MUSE erschufen schon damals mit ihrem Einstieg einen ungewohnten und einzigartigen, aber schier genialen Mix aus harten Rocksongs und gefühlvollen Balladen. Sie kreierten einen gelungenen Wechsel von Gitarre und Piano, was hauptsächlich Matthew Bellamy zu verdanken ist. 2001 erschien dann der lang ersehnte Nachfolger "Origin Of Symmetry" - dieses Album war anders, aber nicht wirklich verschieden. Es war härter, die Balladen standen im Hintergrund und Songs wie "Plug In Baby" oder "Bliss" wurden zu Rockgiganten in bisher unerreichten Dimensionen. Nichtsdestotrotz war "Origin Of Symmetry" nicht ganz so rund wie der Vorgänger, doch bis dato der Höhepunkt des Trios. Darauf folgten das Live-Album "Hullabaloo", das einen einmaligen und gigantischen Einblick in die unverwechselbare und geniale Live-Permonace der Band lieferte, eine lange Tour und die dazugehörigen Singles "Dead Star" & "In Your World"; zwei der besten und härtesten Songs die MUSE je machten. Mehr als 2 Jahre vergingen... und plötzlich war es soweit: "ABSOLUTION" war da!!! Was soll man sagen: Das 3. Soloalbum ist ein musikalisches Meisterwerk, das seinesgleichen sucht und eines der besten Rockalben der letzten 5 Jahre. Es ist außerdem vom Anfang bis zum Ende hörbar und wird neue Fans mobilisieren. Doch es fehlen mir leider 1-2 mehr Songs, die einem richtig den Hintern versohlen, Songs wie "In Your World" oder "Plug In Baby"; denn davon hat Absolution nur 4 wirkliche vertreten (siehe Bewertung unten)... bei 14 (oder besser gesagt 12) Songs etwas zu wenig. Dies ist aber auch, wenn überhaupt, der einzige Kritikpunkt. Ob man bei der Aussage oben zum positiven oder negativen Aspekt tendiert, sollte man selber entscheiden. Der eine mag diese angesprochene Veränderung, der andere nicht - denn "Origin Of Symmetry" war nicht etwa ein rundes ausgewogenes Album, und doch ein Geniestreich. Zu den einzelnen Songs: INTRO: Stimmt auf den ersten richtigen Song ein und versprüht ein monumentales Gefühl. APOCALYPSE PLEASE: Der Name sagt bereits alles. Gigantischer Opener mit fast schon monumentaler Kraft und umhauendem Piano! Passend zur Stimmung des gesamten Albums. TIME IS RUNNING OUT: Simpler und cooler Rocksong mit einem Refrain, der einen an die Wand spielt, sehr guter Bassbegleitung und ausgezeichneter Drum-Arbeit (inspiriert vom Michael-Jackson-Klassiker „Billie Jean"). 2. Single vom Album. SING FOR ABSOLUTION: Schöne Ballade mit emotionalen Lyrics. Dieses Stück entfaltet seine Kraft erst richtig gegen Ende mit dem Einsatz der Gitarre. STOCKHOLM SYNDROME: Einer der härtesten Songs, den MUSE je gemacht haben. Ein sehr cooler Song mit melodischem Refrain und unvergleichlicher Dynamik. 1. Single (Internet-Single!) von "Absolution". FALLING AWAY WITH YOU: Wieder eine der wirklich guten und schönen Balladen. Erinnert ein bisschen an „Unintended", hat aber eine eigenständige Aussage und Gefühlskraft. Schöne Akkorde und ausdrucksvolle Lyrics. Ein sehr emotionaler Titel. INTERLUDE: Verbindet "Falling Away With You" mit... HYSTERIA: Einer der besten Songs des gesamten Albums! Genialer Bassriff und ein umhauender, fast schon hymnenhafter Refrain machen „Hysteria" so genial. 3. Singleauskopplung aus "Absolution". BLACKOUT: "Blackout" ist das Produkt der Experimentierfreude von MUSE und des Einsatzes des Orchesters. Ein Song der einem von Mal zu Mal besser gefallen wird. BUTTERFLIES & HURRICANES: Dieser Song entfaltet seine wahre Kraft eigentlich erst beim mehrfachen Hören. Enthält gewaltige Pianopassagen und ein Pianosolo in der Mitte des Songs. Sehr hymnenhafter Song, der so auch auf einen Soundtrack für ein Rollenspiel stehen könnte. THE SMALL PRINT: Der absolute Hammer!!! Mein persönlicher Favorit des Albums, weil schnellster und dynamischster Song. "TSP" ist ein von mir gerne als "Rock-Monster" beschriebenes Stück, das einen coolen Gitarrenriff hat und ein absoluter Live-Song ist. ENDLESSLY: Zuviel Synthesizer statt Gitarre macht diesen Song zum einzig schwachen Song des Albums. THOUGHTS OF A DYING ATHEIST: Ein für mich sehr überraschender Song, da ich mir darunter etwas anderes vorgestellt hatte. Der Song hat mich jedoch im Positiven überrascht, da er eine schnelle und coole Bassline RULED BY SECRECY: Typischer letzter MUSE Titel. Kommt nicht an die Stärke von "Hate This & I'll Love You" heran, ist dafür aber besser als "Megalomania". Letztendlich kann ich sagen, dass MUSE mit "Absolution" typische Elemente und neues sehr versiert miteinander verknüpfen. Das Album ist durchweg hörbar. Als Fan muss ich sagen, dass ich keineswegs enttäuscht bin, obwohl der ein oder andere "Hinterntreter" mehr hätte drauf sein können. "Absolution" ersetzt die fehlende Kraft, die "Origin Of Symmetry" besaß, mit musikalischer Erwachsenheit, man weiß nun wo man hin will. Die Zeit in der man MUSE mit Bands wie RADIOHEAD verglichen und gleich gesetzt hat, sollte endgültig vorbei sein, denn MUSE sind besser; sie sind gereift und haben sich weiterentwickelt - und das ist auch gut so! FAVORITES: "The Small Print" / "Hysteria" / "Time Is Running Out" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein ABSOLUT gutes Album,
Von
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Ein durch und durch ausgeglichenes Album von Muse mit viel Abwechslung von ruhigen aber auch rockigeren Liedern, die sich abwechseln. Aber von Langeweile keine Spur! Absolution bietete einige Überraschungen! Jetzt zu den einzelnen Songs! (Bewertung der einzelnen Songs von 1 schlecht bis 10 genial)1. Intro (-) Keine Wertung. Ist lediglich das Intro zu Apocalypse Please, in dem Soldaten aufmarschieren 2. Apocalypse Please (8). Ein genialer erster Song der etwas an einen Marsch erinnert mit genialen Gesangspassagen, guten Schlagzeug und hymnenhaften Refrain 3. Time is running out (8). Ein Song zum mitschnippen. Baut sich eher leise auf und steigert sich immer wieder mit einem satten Gitarren-Crescendo zum Refrain, der sehr mitsingtauglich ist 4. Sing for Absolution (8). Ruhiger Ausgleich zum letzten Stück. Man fühlt sich irgendwie, wie im Video, ins Weltall versetzt. Der Song steigert sich ebenfalls bis zum Schluss und zerbröselt dann zum Schluss hin in seine Bestandteile, wie ein Raumschiff, das im All explodiert bis auch die letzten Teile aus der Sichtreichweite verschwinden. 5. Stockholm Syndrom (9). Der Sond zum Aufwachen! Jeder der gemeint hat, das Album verfalle jetzt in Melancholie wird jetzt eines Besseren belehrt. Gitarren-Riffs und Schlagzeug reisen einen aus der Sing for Absolution-Stimmung. Das Schlagzeug hämmert das ganze Lied durch und sorgt für satten Rhythmus. Highlight ist das Gitarrensolo im zweiten Drittel. 6. Falling away with you (10). Nach dem Aufschrei durch Stockholm Syndrome wird man wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht. Mit einem der schönsten, ruhigen Liebeslieder, die ich je gehört hab. In bester Coldplay-Manier präsentiert sich dieses Lied. Vor allem interessant, da sich zu Anfang ein Gitarrenrhytmus präsentiert, der vom Takt her gegensätzlich zum eigentlichen nach 10 Sekunden einsetzenden Thema aufbaut. Diese laufen dann bis zum ersten Refrain parallel und erzeugen Gänsehaut-Atmosphäre. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist hier die für das Album typische Steigerung. Nach dem ersten Refrain kommt wieder das Anfangs eingeleitete Thema mit genialen Synthies und Schlagzeug unterlegt zum Einsatz. Zum Schluss hin zieht sich der Song langsam zurück und geht in die Interlude über. 7. Interlude (-) Auch keine Wertung. Lediglich der Ausklang von Falling away with you und Übergang zum genialen Hysteria 8. Hysteria (10). Der nächste 10er und meiner Meinung nach rockigste Part der Scheibe. Der Bass setzt unwiederstehlich mit seinem Riff ein und die Gitarren kommen jaulend gleichzeitig mit dem Schlagzeug zum Einsatz. Sie stellen beide das musikalische Thema vor. Matthew Bellamy stimmt mit herrlich verzerrter Stimme den Gesang an und geht dann zum Refrain über. Höchst erwähnenstwert ist im Mittelpart das Gitarren-Solo. Einfach göttlich! Ich sags nochmal 10 von 10. Hochverdient liebe Musen! 9. Blackout (9). Wieder ein Kontrastpunkt. Der holt einen, ähnlich wie Falling away with you wieder auf den Teppich zurück. Gitarren, die ein fast italienisches Flair verbreiten setzen bei eher ruhigerem Tempo ein. Streicher verbreiten eine angenehme Atmosphäre und Matthew Bellamy sorgt beim Zuhörer, wenn er sie nicht längst hat, für die nötige Gänsehaut. 10. Butterflies and Hurricanes (9). Genau wie der Titel schon sagt schwirren am Anfang des Songs noch Schmetterlinge durch die Luft. Das Thema wird in mehreren Lautstärken variiert und steigert sich während des gesamten Liedes. Bis dann schließlich gegen Mitte ein klasse Klaviersolo für klassische Momente sorgt. Am Schluss wird nochmal das Thema aufgebaut und der Wirbelsturm ist über unsere Köpfe hinweggezogen! 11. The Small Print (10). Geniale Rockige Nummer. Mit Klasse Refrain. Super Gitarren-Riffs! 12. Endlessly (7). Liebeslied das in einem Tempo durchläuft und einen wieder etwas Zeit zum Träumen lässt. Begleitet von Klavier und paralysierenden Synthies. 13. Thougts of a Dying Atheist (7). Ebenfalls wieder rockigere Nummer, der allerdings meiner Meinung nach das gewisse Etwas fehlt. Obwohl man keinesfalls sagen kann, dass der Song schlecht ist! 14. Ruled by Secrecy (9). Klasse Song zum Abschluss. Ruhiger Einstieg und tolle Klavierparts mit super Harmonien. Allerdings eher langsamer im Tempo. Alles in Allem ein wirklich tolles Album das am Stück durchgehört am besten klingt. Es würde mir auch schwer fallen einen einzelnen Song anzuhören ohne anschliesend den Rest der Platte zu hören. Das Album selbst ist vielleicht nicht ganz so experimentierfreudig wie Black Holes and Revelation oder Origin of Symetry hat aber allerdings seine 5 Punkte Wertung voll und ganz verdient! Worauf wartet ihr! Kauft euch die Scheibe! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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