"Liebe ist einfach und schlicht, aber die Leute verkomplizieren alles indem sie sezieren und zerpflücken und hinterfragen bis nichts übrig bleibt."
Inhaltsangabe
Ruben Eastwick steht kurz vor der Hochzeit. Seine Braut ahnt nichts von seiner dominanten BDSM-Neigung - und das soll nach seiner Meinung auch so bleiben. Doch Ruben hat eine Sklavin, Emma, die er für zu zerbrechlich hält, um sie einfach abzuservieren. Und so übereignet er Emma dem Dominus Cedric Seymour als 24/7-Sklavin und mit dem Wink, Cedric solle sich Emma gänzlich unterwerfen. Doch was Ruben nie zur Kenntnis genommen hat, ist, das Emma gar nicht so zerbrechlich ist, wie er glaubt. Cedric sieht sich plötzlich einer pikanten Aufgabe entgegengestellt. Denn Emma reizt ihn nicht nur, sondern er stellt auch noch fest, dass Ruben - als Emmas bisher erster und einziger Dominus - so manches Detail in ihrer Erziehung ausgelassen hat. Emma, die zuerst empört darüber ist, dass Ruben sie wie einen Gegenstand an den ihr unbekannten Cedric verschenkt, findet schnell Gefallen an ihrem neuen Besitzer ...
Cedric und Emma sind zwei Characktere die wunderbar zusammen passen, was man als Leser auch merkt, wenn man sie beide erst kennegelernt hat.
Emma eine Frau die sich sucht und finden muß und herausfinden möchte was sie eigentlich will, eine Frau nach meinem Geschmack, keine Tusse oder Dummchen sondern eine ganz normale Frau und Cedric ein Mann der schon weiß was er will und haben möchte. Ich mochte ihn schon da hat er nur da gesessen und hat nur zugeschaut ohne ein Wort zu sagen, da hat Jazz Winter es geschafft das ich die Luft angehalten habe und dachte oh Gott was für ein Mann, was für eine Präsenz.
Das zweite mal habe die Luft angehalten ( ja ich weiß ohne geht es nicht aber .. naja lest selbst ) als er Emma "zwingt" ihre eigene Schamgrenze zu überwinden. ( ja da wollte ich auch Emma sein ) ich könnte noch soviel erzählen aber man muß dieses Buch selbst lesen und das eigene Kopfkino wird hier Bilder zaubern die einen staunen und träumen und süchtig werden lassen.
Auch wer kein BDSM mag oder selbst durchführt, sollte es trotzdem lesen, der Reiz auf das Unbekannte kommt hier sehr gut rüber, das ja gar nicht so hart und böse ist sondern durch zärtliche Strenge mit viel Liebe gepaart kann man sich schon vorstellen was diese Frauen und Männer an dieser Art von Liebesleben reizt. Und wenn man das alles zusammen in eine Geschichte verpackt bekommt, aus der man sich nicht einfach zurückziehen kann ohne bis zur letzte Zeile gelesen zu haben, dann ist das der Wahnsinn und wenn diese Geschichte zu Ende ist und dir durch den Kopf geht und nicht mehr raus will, das ist dann Absolute Hingabe und Liebe zum Detail.
Absolute Hingabe ist wieder ein Buch das mich total gefesselt hat und nicht mehr los ließ. Wie macht Jazz Winter das nur, das ich nach 4 Seiten das Buch nicht mehr weglegen konnte und wollte? Gute Frage sie macht das einfach und schafft es auch immer wieder die richtigen Worte zu finden die den Leser süchtig nach mehr von Ihren Büchern macht. Ich verneige mich mit Absoluter Hingabe vor Jazz Winter. Danke für dieses Buch und bitte schnell ein Neues.