Nichts tut so weh wie Abschied zu nehmen. Das müssen auch Walter, Rico und Floyd erfahren: denn obwohl die drei seit Jahren unzertrennlich sind, hat sich Floyd entschlossen, Hamburg am nächsten Morgen zu verlassen.
Und so stürzen sich die drei ein letztes Mal gemeinsam ins Nachtleben. Es soll noch einmal etwas ganz besonderes werden.
Was an diesem Film besonders beeindruckt, ist die Art und Weise, wie in Bildern und der Musik das traurige Gefühl des Abschieds festgehalten wird und wie es deutlich spürbar über allem liegt. Dies gibt dem Film einen melancholischen Unterton, aber gerade dadurch scheint alles, auch die kleinste Kleinigkeit, an Bedeutung zuzunehmen. Alles nimmt der Zuschauer intensiver wahr, als es sonst der Fall sein würde: die Trauer ist tiefer, die Freundschaft fester, und die komischen und tollen Erlebnisse der Freunde steigern sich ins Unbeschreibliche.
Die Kamera produziert ungewöhliche, poetische Bilder, und die Band The Notwist liefert einen entsprechend passenden Soundtrack. Auch die guten Dialoge und die genialen Schauspieler leisten ihren Beitrag zu einem Film, in dem eine ganz normale Geschichte mit ganz normalen Leuten völlig außergewöhnlich wirkt.
Und das macht „Absolute Giganten" zu einem der wahrscheinlich besten deutschen Filme.