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Absolute Dissent
 
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Absolute Dissent

Killing Joke Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Killing Joke

Fotos

Abbildung von Killing Joke

Biografie

The Peel Sessions 1979-1981 – A BBC Recording
Die 1979 von Sänger Jaz Coleman gegründete Formation KILLING JOKE in den frühen Jahren, das war purer Sturm & Drang, rhythmisch-aggressiv, düster-metallisch, bisweilen apokalyptisch – Post-Punk, der den Begriff tatsächlich verdiente und der Band eine solide Fanbase bescherte, auch von Musikerseite (z.B. NIN, Ministry, Metallica).
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Produktinformation

  • Audio CD (1. Oktober 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B003Y58CI0
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.132 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Absolute Dissent 6:16EUR 0,99
Anhören  2. The Great Cull 5:57EUR 0,99
Anhören  3. Fresh Fever From The Skies 3:24EUR 0,99
Anhören  4. In Excelsis 4:04EUR 0,99
Anhören  5. European Super State 4:42EUR 0,99
Anhören  6. This World Hell 5:27EUR 0,99
Anhören  7. Endgame 4:41EUR 0,99
Anhören  8. The Raven King 6:34EUR 0,99
Anhören  9. Honour The Fire 5:50EUR 0,99
Anhören10. Depthcharge 4:17EUR 0,99
Anhören11. Here Comes The Singularity 5:04EUR 0,99
Anhören12. Ghosts Of Ladbroke Grove 6:32EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Killing Joke veröffentlichen nach mehr als 28 Jahren wieder ein Album in Originalbesetzung. 31 Jahre nach der Gründung der Band haben die vier Originalmitglieder wieder zusammengefunden, um gemeinsam an einem Album zu arbeiten. Ergebnis ist Absolute Dissent, 12 Tracks in gewohnter Killing Joke-Manier. Rauh, energetisch und abwechslungsreich präsentieren Frontman Jaz Coleman, Gitarrist Geordie Walker, Bassist Youth und Drummer Paul Ferguson ein rauschhaftes Post-Punk-Werk. Die Single "European Super State" besticht durch eingängigen New-Wave-Sound, "The Raven King" ist eine Hymne auf den verstorbenen Paul Raven und "Ghost Of Ladbroke Grove" überrascht mit Dub-Reggae-Anleihen. Produziert von Clive Goddard ist Absolute Dissent nicht nur ein Muss für alle Killing Joke Fans, sondern auch für diejenigen, die die Band mit diesem Album neu entdecken werden.

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Reunion geglückt 1. Oktober 2010
Von Mario Karl TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
28 Jahre ist es her, dass Killing Joke ein Album in Originalbesetzung eingespielt haben. 28 Jahre in denen viel passiert ist. Nicht nur allgemein, sondern auch die Band selbst ging durch viele Höhen und Tiefen. Aber sie ist immer noch da. Und passend zum 30-jährigen Jubiläum ihres Debüts mit ihrem abwechslungsreichsten Album seit vielen Jahren! Es scheint fast so, als hätten Killing Joke einen langen Blick zurück auf sich selbst geworfen und dabei ihre Eindrücke in neue Songs verarbeitet.

Garstiger Postpunk ("Here comes the singularity"), Industrial-Anleihen ("This world hell"), harter Metal ("The great cull"), melancholisch Melodiöses ("The raven king"), verpackt in einen rohen und etwas matschigen Sound. Eine einstündige Reise also von 1980, über 1994, 2003, 1986 bis nach 2006. Auf dem Weg dahin hat Jaz Coleman nebenbei sogar einige der eingängigsten Refrains seiner Karriere geschrieben. Das mantraartige "In excelsis" oder das fast swingend groovende "End game" (beide von der Vorab-EP bekannt) sind die besten Beispiele dafür. Das 14. Studioalbum Absolute dissent ist aber keinesfalls eine Retroveranstaltung, sondern ein quicklebendiges Lebenszeichen einer nach wie vor ungemütlichen Band.

Die Ungerichtigkeiten der Welt, gesellschaftliche Kontrolle oder die schamlose Ausbeutung unserer Lebensgrundlagen sind noch immer der Stoff, aus dem die Aggressionen für Songs wie das harte und mitbrüllbare "Depthcharge" oder das beschwörende "Fever from the skies" gezimmert sind. Weiter findet man aber auch ein großes Maß an Melancholie und überraschend viele Melodien in den zwölf Songs der Platte. Jaz Coleman röhrt nicht durchgehend kehlig, sondern zeigt relativ oft und gerne seine Gesangsstimme, was Stücke wie das fast träumerische "The raven king" oder "Honour of fire" zu ziemlich emotionalen Angelegenheiten macht.

Doch der Gesang alleine wäre nichts ohne die wiedervereinte und einfach, aber effektiv agierende Rhythmusgruppe aus Bassist Youth (der zuletzt zusammen mit Paul McCartney für Aufregung sorgte) und Schlagzeuger Paul Ferguson, sowie Sechssaiter Geordie Walker. Gerade er sorgt mit seiner gnadenlos reduzierten und einfallsreichen Gitarrenarbeit für den passenden Sound. Mal den Gesang flächig unterstützend, dann wieder zackig rockend. Elektronik findet man dieses Mal nicht allzu viel - wenn man einmal vom genannten "Depthcharge", sowie von der Vorabsingle "European Super State" absieht. Mit seiner tanzbaren Mischung aus EBM/Wave und Dance-Punk schlägt sie klanglich ziemlich aus der Reihe. Genauso wie der Abschlusstrack "Ghosts on Ladbroke Grove", der als ruhige und fast hypnotische Dub-Nummer um die Ecke kommt.

Killing Joke hätten es sich einfach machen können und nur eine aktualisierte Version ihres Debüt-Meilensteins einspielen müssen. Aber damit hätte man sich letztendlich künstlerisch selbst ins Aus geschossen. Altersmilde scheint man im Bandcamp also nicht zu kennen. Denn 2010 klingt man immer noch genauso ruppig, wie auf dem letzten Album Hosannas from the basement of hell - nur mit besseren Songs! So stillt Absolute dissent zweifellos den Appetit, den die Vorab-EP In Excelsis angeregt hat.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
So, nach elf Fünf-Sterne-Wertungen bin ich der erste, der hier mal etwas Wasser in den Wein gießt und sich dafür vermutlich den Unmut seiner Mitmenschen in Form nicht hilfreicher Bewertungen bzw. entsprechender Kommentare zuzieht - falls das hier überhaupt jemand liest.

Drei Jahre nach dem überraschenden Tod von Paul Raven gibt es also erstmals seit 1982 ein neues Album in der - selbstverständlich - legendären Originalbesetzung. Dieser Umstand ist für die Vermarktung ohne Frage mehr als hilfreich, aber wer die Karriere der Band seit ihren Anfängen verfolgt hat, wird sich erinnern, dass der Urbesetzung nach sehr guten Singles und dem hervorragenden ersten Album von 1980 spätestens mit dem dritten Album "Revelations" (1982) weitgehend die Luft ausgegangen war. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich Killing Joke getrost auflösen können, ohne dass ihnen viele Tränen nachgeweint worden wären. Das Ende der Urbesetzung war damals kein Beinbruch, sondern wohl eher eine notwendige Voraussetzung, um der Band dringend benötigte neue Impulse zu geben. Der Erfolg zeigte sich schließlich auf dem grandiosen fünften Album "Night Time" (1985).

"Absolute Dissent" ist ein Lebenszeichen, das von den Fans nach dem harten Einschnitt des Jahres 2007 durch den plötzlichen Tod von Paul Raven mit sehr großer Erleichterung aufgenommen wird, so dass man über offensichtliche Schwachstellen anscheinend gern hinwegsieht. Das ist jedenfalls meine Interpretation der fast ausschließlich enthusiastischen Kommentare der Fangemeinde. Meiner Meinung nach handelt es sich lediglich um eine Bestandsaufnahme, ein Dokument der Orientierungssuche einer zwangsweise neu formierten Band. Nach der mehrmonatigen Verschiebung des ursprünglichen Veröffentlichungsdatums (eigentlich immer ein Alarmzeichen) und der schwachen Vorabauskopplung "In Excelsis" hatte ich allerdings wesentlich Schlimmeres befürchtet, obwohl mir als Fan natürlich bewusst ist, dass diese Band schon zahlreiche Krisen durchlebt hat, um im Anschluss wie Phoenix aus der Asche und stärker denn je zurückzukehren.

In einem Interview mit Jaz Coleman war zu lesen, dass die Veröffentlichung des Albums sich verzögerte, weil man sich nicht auf die Titelauswahl einigen konnte, so dass die Tracklist eine hart errungene Kompromisslösung darstellt. Angesichts der Qualitätsunterschiede der Songs und der großen stilistischen Bandbreite verwundern einen diese Aussagen nicht. Das Ergebnis ist eine Art musikalischer Gemischtwarenladen, oder mit etwas mehr Wohlwollen formuliert: Es ist für jeden etwas dabei. Tracks im Stil der letzten Alben (Absolute Dissent, Depthcharge) wechseln sich mit inspirationsfreiem Proll-Stadionrock (In Excelsis) und - gemessen am Sound der letzten Alben - ungewohnt seichten Klängen (European Super State, Here Comes The Singularity) ab, zwischendurch gibt es sogar eine Art Ballade (The Raven King, eindeutig der Höhepunkt des Albums) und schließlich im letzten Song Dubsounds, die ein wenig an die Anfangstage der Band erinnern (Ghosts of Ladbroke Grove).

Das liest sich jetzt nicht besonders vielversprechend, dennoch ist "Absolute Dissent" keineswegs ein schlechtes Album, obwohl es auch schwächere, aus meiner Sicht schon fast einfältig-simple Songs ("In Excelsis", "Here Comes The Singularity") enthält. Selbstverständlich besitzen Killing Joke noch immer die Fähigkeit zu überdurchschnittlichem Songwriting und rocken wie kaum eine andere Band auf diesem Planeten. Ein wirklich schlechtes Album werden sie daher wohl auch nicht mehr veröffentlichen, aber dieses ist leider trotz einiger sehr guter Songs eher durchwachsen. Aufgrund der häufigen stilistischen Brüche fehlt der übergeordnete Spannungsbogen, der es zu einem in sich geschlossenen Werk, zu einem echten Album statt nur einer eher beliebig wirkenden Aneinanderreihung neuer Songs machen würde. Diese fehlende Geschlossenheit macht es mir persönlich sehr schwer, auch die - praktisch auf jedem Album vorhandenen - weniger starken Songs zu akzeptieren.

Obwohl "Absolute Dissent" über weite Strecken durchaus unterhaltsam ist, reicht es bei weitem nicht an die besten Alben der Band heran, die ich mit fünf Sternen bewerte. Im relativen Vergleich gibt es daher nur 3 Sterne von mir (mit meinen Lieblingsbands bin ich sehr streng). Obwohl es diesmal in der "neuen" Besetzung noch nicht gereicht hat mich zu begeistern, bleiben Killing Joke trotzdem von allen noch existierenden Rockbands meine unangefochtene Nummer 1, und die besseren Songs dieses Albums bestärken mich darin, auch nach dreißig Jahren Bandgeschichte noch Großes von ihnen zu erwarten.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brilliant!! 2. Oktober 2010
Format:Audio CD
Zugegebermaßen habe ich Killing Joke durch "Love like blood" entdeckt, bin also kein Fan der allerersten Stunde. Seit "Night time" habe ich aber eigentlich alle Alben von KJ wenn möglich am Erstverkaufstag erstanden, bin also ein leidenschaftlicher Anhänger dieser Band seit 25 Jahren. "Love like blood" überspringe aber immer, wenn ich "Night time" höre, denn den Rest finde ich viel besser als die angesprochene "Hit-Single". Was mir an KJ so gut gefällt, ist, dass sie eigentlich nie das machen, was man von ihnen erwartet, sowohl aus Sicht des Fans als auch der Musikmedien. Das trifft besonders auch auf das neue Album "Absolut dissent" zu. Während andere vergleichbare Bands mit einer aufwendigen Produktion mit einem Top-Produzenten ihr mäßiges durchschnittliches Songmaterial aufzuwerten versuchen, gehen KJ genau den anderen Weg. Exzellentes Songwriting wird mit einer rauhen ungeschliffenen,
fast als "Garagensound" zu bezeichnenden Produktion dem Hörer präsentiert. Auf schlechten Anlagen dürfte sich das Album durchweg wie "Soundbrei" anhören. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass sich auf "Absolut dissent" Songs befinden, die zu den besten gehören, die sie in ihrer 30-jährigen Geschichte geschrieben haben. Das neue Album hat das Zeug zum Klassiker, kann sich durchaus
mit "Night time", "Pandemonium" und dem 2003er "Killing Joke" messen. Für KJ-Fans ein Muss, für die anderen? "Die, longpig!"
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Konsolidierung auf hohem Niveau
So sehr ich es mir gewünscht hätte, so wenig war wohl ernsthaft zu erwarten, daß KJ nach Hosannas noch einen draufsetzen würden. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von myzzery veröffentlicht
Wie ein guter Wein...im Alter immer besser !
Was ist nicht schon alles über dieses Album geschrieben worden...

SUPER...EXCELLENT...HAMMERMÄßIG...VOLLTREFFER...UNGLAUBLICH... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Till Groß veröffentlicht
Das ist es!
KJ haben von Punk über Pop und Industrial bis hin zu Metal schon so ziemlich alles ausprobiert - und dieses Album vereint alle Schaffensphasen dieser Band - praktisch ein... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Ingo veröffentlicht
Genial
In der Sache kann ich meinen Vorrednern nur komplett zustimmen. Ich selber hatte bisher von KJ nur "Night Time" im Regal und obwohl ich die Scheibe im laufe der Jahre immer wieder... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Stefan veröffentlicht
Brachiales Meisterwerk
Obwohl ich ein Kind der 80er bin, ging die Band KILLING JOKE bis heute völlig an mir vorbei (außer dem Mittachtziger-Hit "Love Like Blood"). Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Chefmaus 68 veröffentlicht
AMOK!!!!!!!!!!
Das beste Album seit Extremities !!! Hammergeil.Die stecken mit ihren 50 Lenzen immer noch jede Möchtegern " Wir sind so hart " Combo, zehnmal in den Sack.
Vor 19 Monaten von Stefan Schwarz veröffentlicht
This is the New Age of KJ
2010 ist das Jahr der Comebacks. Erst legt Glenn DANZIG mit DETH RED SABAOTH ein Supercomeback Album hin und jetzt legen KILLING JOKE in der Ur-Besetzung (das ist immerhin 31 Jahre... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Sonic Seducer veröffentlicht
endlich wieder Zuhause!
Die Überraschung des Jahres!
Unglaublich was für ein frisches, kraftstrotzendes Alterswerk Killing Joke hier noch einmal abliefern. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von vubler veröffentlicht
ENDLICH!!!
ENDLICH!!! Das bedeutet nicht nur ENDLICH im Sinne, dass eine der besten & einflussreichsten Bands aller Zeiten & Welten überhaupt ein neues (und obendrein bärenstarkes)... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von HB veröffentlicht
Die Könige
Killing Joke verfolgen mich seid mehr als 30 jahren.Zuerst bei John Peel auf BFBS in Berlin gehört,danach liessen sie mich nicht mehr los. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von M. Hübner veröffentlicht
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