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Der Abschiedsstein.
 
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Der Abschiedsstein. [Taschenbuch]

Tad Williams
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 877 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 9 (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596130743
  • ISBN-13: 978-3596130740
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,6 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.280 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Über dem einst so schönen Land Osten Ard liegt düster drohen der Schatten des untoten Elbenprinzen Ineluki, der als Sturmkönig die Herrschaft der Elben in Osten Ard erneuern und, um altes Unrecht zu rächen, die Menschheit ausrotten will. Seine Verbündete ist die Nornenkönigin Utuk'ku, die ihre Jahrtausende hinter einer Silbermaske verbirgt. Auf dem Hochhorst, einst Mittelpunkt eines blühenden Reiches, herrschen Inelukis Kreaturen: der finstere Hochkönig Elias und sein unheimlicher Ratgeber, der scharlachrote Priester Pryrates. Durch hinterhältigen Mord und offenen Krieg haben sie den größten Teil des Landes in ihre Gewalt gebracht, unterstützt von Inelukis Kriegern, den bleichen Nornen, und einem grausamen Winter, der alle anderen Jahreszeiten verdrängt hat; Inelukis Zauberkraft hat ihn hervorgebracht.
Aber noch regt sich Widerstand in Osten Ard. Prinz Josua Ohnehand, der jüngere Bruder des Hochkönigs, hat die Zerstörung seiner Festung Naglimund überlebt und ein Häuflein Getreuer um sich geschart. Zu seinen Helfern zählt auch Simon Schneelocke, ein junger Mann geheimnisvoller Herkunft. Er hat für Josua das Zauberschwert "Dorn" vom Drachenbrg geholt. Auf dem Rückweg nach Süden befreit er auf dem Berg Mintahoq seine Freunde Binabik und Sludig aus der Gefangenschaft der Trolle, entgeht knapp dem Mordanschlag der dämonischen Skodi und wird schließlich von Jiriki, dem Elbenprinzen, gerettet. In der verborgenen Stadt der Sithi verwirrt Jirikis Schwester Aditu seine Sinne. Aber noch hat Simon Miriamel nicht vergessen, Elias' einzige Tochter, die als Novize verkleidet durchs Land irrt. Ihr Begleiter ist der undurchsichtige Mönch Cadrach, der nicht verhindern kann, daß die junge Prinzessin ihre Unschuld an den aalglatten Schönling Graf Aspitis verliert. An Josuas Seite wiederum kämpft die schöne, wilde Vara, ein Kind der Steppe, das für den einhändigen Prinzen Leben und Ehre aufs Spiel setzt. Sie alle führt der Weg in die uralte Festung der Sithi auf dem Abschiedsstein, einem steilen Felsberg mitten im Grasland. Von dort aus beginnt der letzte Kampf um Osten Ard.

Autorenportrait

Tad Williams ist ein ungewöhnlich vielseitiger Autor. Er schreibt Fantasy-Bestseller aller Schattierungen - traditonell, märchenhaft oder mit Science-fiction-Elementen -, Comics, Drehbücher, Hörspiele und plant gerade einen Fortsetzungsroman fürs Internet. Er lebt in London und San Francisco.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mitten drin, in einem sagenhaften Fantasyepos..., 15. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Abschiedsstein. (Taschenbuch)
...ist man beim Lesen dieses zweiten Teils von Tad Williams' Saga um die drei magischen Schwerter von Osten Ard.

Inhalt:
Simon wird jetzt Schneelocke genannt, denn er hat gegen einen Drachen gekämpft und das Drachenblut hat eine Strähne seines Haares weiß gefärbt. Ja tatsächlich, der tollpatschige Küchenjunge hat inzwischen schon so manche Heldentat vollbracht und ist ganz gewiss kein Mondkalb mehr.
Er und seine Freunde werden nun von der Zauberfrau Geloe zu dem geheimnisvollen Sithiberg, dem Abschiedsstein, gerufen und so treten sie, mit dem Schwert Dorn im Gepäck, den gefährlichen Rückweg aus dem Norden an. Der Weg führt sie durch den unnatürlichen Winter, den der Sturmkönig über das ganze Land gelegt hat. Sie geraten in die Falle der hinterhältigen Skodi und Simon wird von seinen Freunden getrennt und verirrt sich im Schneesturm, der ihn beinahe sein Leben kostet.
Weiter im Süden hat Prinz Josua Ohnehand mit einigen Wenigen die Eroberung von Naglimund überlebt und wird nun von den Nornen verfolgt. Geloe will ihn und seine Leute ebenfalls zum Abschiedsstein bringen, aber er gerät in die Gefangenschaft des Zigeunervolkes der Thrithinge und scheint dort zum Sterben verdammt zu sein.
Prinzessin Miriamel hingegen ist tief im Süden zusammen mit dem dubiosen Mönch Cadrach unterwegs, der sie immer wieder in Gefahr bringt und sie schließlich sogar auf das Schiff des betrügerischen Grafen Aspitis führt.
Endlich wird auch der Wranna Tiamak, ein Freund von Doktor Morgenes, in seinen Sümpfen von Geloes Ruf erreicht. So dass allmählich die letzten paar Widerstandkämpfer sich auf dem Weg zum Abschiedsstein befinden.
Auf dem Hochhorst, dämmert König Elias depressiv und teilnahmslos immer mehr dem Wahnsinn entgegen und ergibt sich zusehends der Führung seines bösen Beraters Pryrates. Die gruseligen Nornen bewegen sich bereits ungehindert auf seiner Burg und nichts mehr scheint den hasserfüllten Sturmkönig aufhalten zu können. Langsam schließt sich sein eisiger Griff um die Welt von Osten Ard.
Das elfenähnliche Volk der Sithi will nichts mit den Menschen und ihrem Kampf gegen den Sturmkönig zu tun haben, schließlich war der einst einer von ihnen, doch als mitten in ihrem sicheren Zufluchtsort ihre Erste Großmutter und ihr König vom Jäger der Nornenkönigin ermordet wird, werden sie endlich wach und beschließen etwas gegen den Sturmkönig zu unternehmen.

Bewertung:
Wer die große Hürde des ersten Buches überwunden hat, wird mit dem "Abschiedsstein" mitten in einer äußerst spannenden und vielschichtigen Fantasygeschichte landen und sich ganz bestimmt nicht über Langeweile oder Einfallslosigkeit beklagen können. Ein sagenhafter Schreibstil, ausgeklügelte und glaubwürdige Charaktere und eine bis ins Detail durchdachte Handlung garantieren, dass man diese rund 900 Seiten sozusagen ohne einmal abzusetzen verschlingt.
Der Abschiedsstein ist ein wunderbarer und sehr befriedigender Lesegenuss, der nur noch durch seine Fortsetzung die Nornenkönigin übertroffen wird.
Daher fette 5 Sterne für den zweiten Teil dieser gigantischen Fantasysage, zuzüglich 2 Sterne für die Übersetzung, die dafür sorgt, dass Tad Williams' überragender Schreibstil auch im Deutschen erhalten bleibt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wunderbare Fantasy Saga! Spitze!, 17. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Abschiedsstein. (Taschenbuch)
Ich habe Tad Williams Werk vor geraumer Zeit gelesen, doch der Inhalt bleibt an einem hängen, wie die eigene Geschichte. Williams gehört für mich neben Tolkien und Martin zu den großen Drei der Fantasy. Ich möchte nicht direkt vergleichen, da sich jeder selbst ein Urteil bilden soll und ich möchte auch nicht mehr zum Inhalt sagen, da die Kurzbeschreibung schon genug vom Inhalt verrät und ich dem Autor nicht vorgreifen und dem Leser nicht den Spaß rauben will.
Ich möchte aber aufzeigen, was Williams so einzigartig macht.
Die Geschichte beginnt einfach. Ein Küchenjunge namens Simon, naiv und verträumt lebt am Hofe des Königs. Dieses erscheint nicht unbedingt originell und die ersten hundert Seiten des Buches lassen den Leser im Glauben, er befinde sich in einem 08/15-Fantasy-Roman. Doch dieser langsame Beginn ist mit dem Herzen geschrieben und erst mit Verlauf des Buches wird dem Leser klar, dass Simon und sein Umfeld einen Wandel durchleben. „Die Zeit ist im Wandel!" So entwickeln sich die Charaktere unglaublich differenziert und lebhaft. Williams verbindet dabei die Dramatik der Zeit, die Gefahren der Situationen und die Gefühle der Hauptpersonen so wahnsinnig gut, dass es einem das Herz zerreißt, wenn man mit dem Lesen aufhören muss und das Buch zur Seite legt. Freundschaft, Mut, Angst und Liebe - kein anderer Fantasy-autor hat es bisher geschafft, Gefühle so intensiv und deutlich zu schildern. Dabei vergisst Williams nie die Handlung voran zu treiben und den Leser auf Ballhöhe zu halten. Fantastische Naturbeschreibungen lassen eine Traumwelt aufbauen und einen darin versinken. Nie hat man das Gefühl allein gelassen zu sein, immer den Drang mehr zu erfahren. Neben Schlachten und Schmerz, Grausamkeiten und Schicksalen baut Williams eine Bindung zwischen Simon und der Prinzessin Miriamel auf, ohne gefühlsduselig zu werden. Man spürt das Knistern und die Aura der Gefühle. Und was als eine einfache Geschichte beginnt wird zu einem komplexen Roman mit Geheimnissen und überraschenden Wendungen. Am Ende stellt sich beim Leser nur eines ein: Wehmut! Zu gerne hätte man noch mehr davon und es fällt einem schwer nicht wieder von vorne anzufangen. Aber wer hindert einen daran?! :-)
Anm.: Die vier Bücher sind Spannung pur. Auch wenn der Anfang etwas zäh und langsam verläuft, ist Williams Lebenswerk (7Jahre Arbeit und eine Scheidung) ein Feuerwerk der Fantasy. Einzig allein Simons Rückkehr vom Drachenberg im zweiten Buch (Der Abschiedsstein) ist etwas langatmig (deshalb 4 Sterne). Sonst gibt es nur eines zu sagen: Kaufen und genießen!
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Besser als Tolkien?, 29. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Abschiedsstein. (Taschenbuch)
Nun ich hätte nie erwartet das ich etwas derartig "ketzerisches" schreiben wuerde, aber es gibt tatsächlich ein Fantasyepos das sich genausogut liest wie der Herr der Ringe! Mehrere Anläufe habe ich zwar gebraucht um mit der Geschichte um das "Mondkalb" Simon anzufangen, aber die bleierne Langeweile in den ersten 300 Seiten des Drachenbeinthrons sollte einen nicht abschrecken, den gerade im Abschiedsstein entwickelt sich die epische Geschichte und übertrifft alles was ich an Fantasy bisher gelesen habe. Gerade weil es viele total verschiedene Handlungsstränge gibt kann man gar nicht mehr aufhoeren, Williams zeichnet nämlich die Nebenfiguren derartig gut das einen das Schicksal dieser genauso am Herzen liegt wie das des Helden. Oft hab ich eben noch ein paar hundert Seiten verschlungen um zu erfahren wie ein bestimmter Nebenplot weiterverläuft. Der Vergleich mit Tolkien ist bei Fantasy ja eigentlich ziemlich sinnlos, aber nur soviel zur Güte dieses Epos, ich denke wenn ich zuerst die Drachenbeinthronbücher gelesen hätte wäre ich vom Herrn der Ringe enttäuscht gewesen! Die ware Stärke des Romans zeigt sich in den Völkern die so gezeichnet sind das sie einem aus dem Buch förmlich entgegenspringen. Die Sithi, die in vielem den Elben Mittelerdes aehneln, wirkten auf mich geheimnivoller und doch kamen sie mir realer vor als alle Unsterblichen (sogar Tolkiens!) von denen ich bisher gelesen habe. Mein Fazit sind 5 Sterne und ein absolutes Lies! fuer jeden Fantasy Fan, dessen Helden von den grauen Anfurten nach Westen entschwunden sind...
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