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Abschied von der Weltformel: Die Neuerfindung der Physik [Gebundene Ausgabe]

Robert B. Laughlin , Helmut Reuter
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

September 2007
Seit Richard Feynman hat kein Physiknobelpreisträger mit solcher Klarsichtigkeit geschrieben wie Robert B. Laughlin, der die Neuerfindung der Physik in Angriff nimmt. Weil im Zeitalter der Superstringtheorien und der eleganten Universen die Grenzen physikalischen Wissens so unfassbar weit von uns weg liegen, sprechen manche bereits vom »Ende der Wissenschaft«. Für Laughlin dagegen sind wir noch nicht einmal in dessen Nähe. Lediglich der reduktionistische Traum einer »Theorie von allem«, die Suche nach der Weltformel, wie sie Albert Einstein oder Werner Heisenberg und heute Stephen Hawking oder Brian Greene betreiben, ist an ihre Grenzen gekommen. Während jenseits davon die Welt der Emergenz – die Selbstorganisation der Natur – zu entdecken und zu verstehen ist. Zu den Cartoons des Nobelpreisträgers: http://large.stanford.edu/diversions/gallery/universe/


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Pressestimmen

"Robert B. Laughlins Buch bringt wirklich Neues: eine Vision der Wissenschaft, die aus dem Zeitalter des Reproduktionismus mit seiner fortwährenden Suche nach den stets kleiner werdenden Bausteinen der Welt in das der Emergenz, der Selbstorganisation der Natur übergeht." Bild der Wissenschaft -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Robert B. Laughlin, geboren 1950, ist Physik-Professor an der Stanford University, wo er nach Stationen am Massachusetts Institute of Technology und in Berkeley seit 1985 lehrt. 1998 bekam er für seine Arbeiten über den fraktionellen Quanten- Hall-Effekt den Nobelpreis für Physik. Er lebt in Palo Alto/Kalifornien. Sein erstes Buch »Abschied von der Weltformel« (Piper 2007) wurde in Deutschland ein großer Erfolg.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
61 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischende und interessante Lektüre 3. Januar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Zunächst möchte ich erwähnen, dass ich keine Ausbildung in Theoretischer Physik genossen habe und Laughlin's Buch daher lediglich aus der Sicht des interessierten Laien bewerten kann.

Kerngedanke des Buches ist, dass eine umfassende und zufriedenstellende Erklärung der Naturphänomene nicht gelingen kann, ohne sich der Frage zu widmen, warum wir Ordnungsphänomene auf verschiedenen Ebenen beobachten, die sich nicht durch die Details der darunterliegenden Ebenen erklären lassen. Materialeigenschaften von Festkörpern lassen sich nicht alleine aus der Quantenmechanik herleiten und was den Unterschied zwischen belebter und unbelebter Materie ausmacht auch nicht. Dies sind aber nur einige Beispiele von vielen, die Laughlin vor dem Leser ausbreitet. Die Themenkreise reichen von der Festkörperphysik bis zur Kosmologie (Eigenschaften des Vakuums und Problem der Dunklen Energie).

In dem Buch habe ich von etlichen exotischen physikalischen Effekten zum ersten Mal etwas gelesen. Für den Laien ist es sehr interessant, von solchen tw. topaktuellen Untersuchungsgegenständen wenigstens mal eine grobe Vorstellung vermittelt zu bekommen. Für die interessierten Leser findet man zu jedem Kapitel ein Verzeichnis weiterführender Fachartikel oder Fachbücher. So ist es möglich, auf Wunsch richtig tief einzusteigen.

Laughlin bietet auch Einblicke in die Forschungspolitik und den Forschungsalltag. Die Konfliktsituation zwischen vertriebsorientiertem und kommerziell motiviertem Handeln einerseits und dem oft wirtschaftlich sehr problematischen Forschen um der reinen Erkenntnis willen ist plastisch dargestellt.
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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu wenig Inhalt 9. August 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Um kurz meinen Blickwinkel zu erläutern: Ich bin Student der Physik mit dem Schwerpunkt Theoretische Elementarteilchen Physik. Da ich kurz vor dem Abschluss meiner Diplomarbeit stehe und mir Gedanken über die möglichen Promotionsthemen mache, beschäftigte ich mich seit einiger Zeit mit Büchern, die die Stringtheorie kritisch beleuchten. Neben Peter Woits "Not even wrong" und Lee Smolins "The trouble with physics" las ich auch das Buch von Robert B. Laughlin. Obwohl dieses Buch in seiner Kritik viel weiter als die anderen beiden geht, da es das gesamte reduktionistische Programm der Physik in Frage stellt, war es gleichzeitig auch das schwächste.
Die wesentlichen Gedanken von Laughlin sind nicht klar ausgearbeitet und verstecken sich in Unmengen von Anekdoten, auf deren überwiegende Mehrzahl der Autor getrost hätte verzichten können.
Die Kernaussage des Buches wurde schon von mehreren Rezensenten vor mir betont und lautet: Der reduktionistische Ansatz in der Physik und anderen Naturwissenschaften ist ausgeschöpft und muss durch das emergenztheoretische Konzept ersetzt werden.
Aus dem Buch von Laughlin wurde mir aber nicht ersichtlich, wie es genau funktionieren soll. Er spricht einige interessante Gedanken zur Struktur vom Vakuum, Renormierung und dem Messproblem der Quantenmechanik an, formuliert sie aber nur sehr vage. Ich hätte mir eine knappere dafür aber präzisere Darstellung gewünscht.
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch, hirnlose Übersetzung 9. März 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Die wichtigste Botschaft dieses Buches ist die, dass komplexe Systeme (und das kann schon ein Glas Wasser oder ein Rostbraten sein) Eigenschaften entwickeln, die nicht mehr durch mikroskopische Gesetze vorausgesagt werden können. Das wussten zwar vorher schon viele, Laughlin erzählt es aber in einer sehr amüsanten Weise (zugegeben, sehr anekdotisch, aber warum nicht). Pflichtlektüre für alle, die noch an die Allmacht des Reduktionismus glauben.

Das große Problem mit dem deutschen Buch ist, dass der Übersetzer offensichtlich von jeder Kenntnis der amerikanischen Akademikerkultur unbeleckt ist. Dadurch gehen viele Feinheiten verloren und das Verständnis leidet. Meine Güte, wie holprig! Wie kann man 'technologically challenged' mit 'durch Technologie herausgefordert' übeLsetzen??? Anstatt 'Technik-Legastheniker' oder irgendeinen anderen kulturell äquivalenten Ausdruck zu benutzen (offensichtlich auch eine Spitze auf 'political correctness' ). Und solche Beispiele kann man zuhauf in dem Buch finden. Der anekdotische 'laid-back' Stil des Originals geht total verloren.

Piper, das habt Ihr hingehauen. Zeigt sich schon an dem aufgemotzten Titel. Musste das sein?
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was bedeutet Existenz? 11. April 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Es wird immer spannend, wenn ein anerkannter Naturwissenschaftler seine Arbeit in einem größeren Zusammenhang darstellt. In dem Buch Abschied von der Weltformel" hat Robert B. Laughlin, Nobelpreisträger der Physik, seine Vorstellung von Wirklichkeit widergegeben. Obwohl er die Frage: Was ist Existent?" nicht ausdrücklich stellt, durchzieht sie doch das ganze Buch.

Als zentrales Wirkprinzip der Natur stellt Laughlin die Emergenz heraus. Emergenz bezeichnet das "Auftauchen" neuer Eigenschaften, die sich aus dem Zusammenwirken der einzelnen Teile ergeben. Das Wesentliche daran ist, dass die neuen Eigenschaften nicht durch die vorangegangenen erklärt werden können. (Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile). Sie sind nicht reduzierbar.

Emergenz schreitet zeitlich voran. Wo beginnt sie aber, wo ist ihr Nullpunkt? Dies führt zu einer noch grundsätzlicheren Frage: Was bedeutet Existenz? Aus der Sicht von Laughlin sind Emergenz und Selbstorganisation die eigentlichen Existenzgründer. Zitat: Der bei Weitem wichtigste Effekt der Phasenorganisation besteht darin, dass sie Objekte dazu bringt, zu existieren. Dieser Punkt erschließt sich schwer und wird leicht übersehen, weil wir gewohnt sind, uns die Herausbildung fester Substanzen als Zusammenschluss newtonscher Kugeln vorzustellen". Er will damit ausdrücken, dass wir uns Existenz nicht weiterhin als etwas Statisches vorstellen dürfen, sondern als das sehen müssen, was es tatsächlich ist: ein dynamisches Geschehen.

Streckenweise dürfte das Buch für einen Nicht-Physiker nur schwer verständlich sein. Trotzdem gibt auch dem interessierten Laien noch genügend aufschlussreiche Hinweise, um es jedem zu empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Robert B. Laughlin Abschied von der Weltformel: Die Neuerfindung der...
Das Buch ist sehr gut zu lesen das gilt auch für einen "Nicht Studierten" ich würde es auf jeden Fall wiederkaufen
Vor 2 Monaten von rick veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eine lieblos aneinandergereihte Folge von Anektoten und wenig...
Auf der Rückseite des Taschenbuches liest man: „Robert B. Laughlin [...] erklärt die neue Theorie der Emergenz“ und weiter: „Der Nobelpreisträger zeichnet ein klares... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Dr. Gebhard Greiter veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schwierig schwierig schwierig
Dies ist - wie ich finde - ein sehr interessantes, leider aber auch sehr schwieriges Buch. Letzteres mag zum Teil an der Übersetzung liegen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Lulu veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schlechte Übersetzung eines interessant zu lesenden Stoffs
Man sollte das amerikanische Original lesen, die Übersetzung ins Deutsche ist leider nur schlecht bis miserabel gelungen.
Veröffentlicht am 19. April 2010 von BK
1.0 von 5 Sternen Wer ist die Zielgruppe dieses Buches?
Ich habe mich bis auf S. 200 durchgequält, in der Hoffnung ich stoße auf den "Aha-Effekt" dieses Buches - aber Fehlanzeige. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von Ciro Pagnozzi
4.0 von 5 Sternen Verworrene Darstellung interessanter Ideen
Der Grundgedanke der Emergenz mag nicht neu sein und ist eigentlich jedem bekannt: Schon beim Einloggen ins Internet wird klar, dass auch andere - aus physikalischen Gesetzen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2009 von Michael Schmid
2.0 von 5 Sternen Viel Gerede,wenig Greifbares
Robert B. Laughlin ist immerhin Nobelpreisträger - und als solcher muss er doch etwas zu sagen haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2008 von Volker Mielke
2.0 von 5 Sternen Das Spiegelinterview sagt mehr als das Buch
Aufmerksam wurde ich durch das Spiegelinterview mit Robert B. Laughlin, abgedruckt unter dem Titel "Der Urknall ist nur Marketing" in Heft Nr1/31.12.07. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2008 von Dr. Mathias Huefner
4.0 von 5 Sternen Befreiend andere Sichtweise
Es stimmt, das erste Kapitel lässt einen zuerst grübeln, ob man zum Verständnis wohl zu beschränkt ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2008 von Heinrich Guggenbühl
2.0 von 5 Sternen Hochgradig unverständlich
Ich liebe Bücher über Physik, habe in meiner Jugend sogar Physik studiert und werde von meiner Umwelt regelmäßig für sowohl überdurchschnittlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2008 von Wolfgang Fieger
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