Seit Richard Feynman hat kein Physiknobelpreisträger mit solcher Klarsichtigkeit geschrieben wie Robert B. Laughlin, der die Neuerfindung der Physik in Angriff nimmt. Weil im Zeitalter der Superstringtheorien und der eleganten Universen die Grenzen physikalischen Wissens so unfassbar weit von uns weg liegen, sprechen manche bereits vom »Ende der Wissenschaft«. Für Laughlin dagegen sind wir noch nicht einmal in dessen Nähe. Lediglich der reduktionistische Traum einer »Theorie von allem«, die Suche nach der Weltformel, wie sie Albert Einstein oder Werner Heisenberg und heute Stephen Hawking oder Brian Greene betreiben, ist an ihre Grenzen gekommen. Während jenseits davon die Welt der Emergenz – die Selbstorganisation der Natur – zu entdecken und zu verstehen ist. Zu den Cartoons des Nobelpreisträgers: http://large.stanford.edu/diversions/gallery/universe/


