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Abschied vom Homo Oeconomicus: Warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen
 
 
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Abschied vom Homo Oeconomicus: Warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen [Gebundene Ausgabe]

Gunter Dueck
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag (der Verlag mit der Fliege); Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821856785
  • ISBN-13: 978-3821856780
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 15,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 202.661 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gunter Dueck
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"...argumentiert er kenntnisreich und mit der ihm üblichen Ironie, (...) die Analyse der gegenwärtigen Malaisen jedoch ist durchaus lesenswert und unterhaltsam. Seine Fragen stimmen und um die Antworten wird früher oder später jedes System, jede Organisation und jeder Einzelne ringen müssen." (Süddeutsche Zeitung, 15./16. März 2008) "Dueck ruft zum Querdenken auf (...) ist ihm erneut ein spannendes und anregendes Buch gelungen, dessen Lektüre sich nicht nur für Manager lohnt." (Handelsblatt, 25. April 2008) "Aktueller denn je. So manch ein deutscher Vorstandschef sollte diese Buch in die Hand nehmen." (Cash, 1. Mai 2008) "Mit seinem neuen Buch Abschied vom Homo oeconomicus erklärt er mal eben ganze Bibliotheken kluger Wirtschaftsliteratur für ungültig. Ein gewagter Versuch - und ein sehr gelungener. Denn Dueck erläutern einleuchtend und unterhaltsam, warum Menschen in der Rezession Dinge sagen und tun, von denen sie im Boom nichts mehr wissen wollen, und umgekehrt. (...) wer lieber Querdenker als vorbildliches Mitglied einer Hammelherde ist, der wird sich in diesem Buch bestätigt sehen." (Harvard Business Manager, 1. Mai 2008)

"Besonders schief liegen wir mit unserer Einschätzung der Dinge, wenn es wirtschaftlich bergab geht. Darauf gründet Duecks Theorie des"Phasic Instinct". Sie erklärt die enormen Auf- und Abschwünge in der Wirtschaft, die sich nach dem"Stresslevel"der beteiligten Akteure richten - wir sind eben keine Rechenmaschinen, sondern"eher eine große Masse von leicht erregbaren Individuen, die wie Lemminge hin und her rasen, je nachdem, wohin der Trend zeigt". Oder anders: Wir neigen habituell zu Überreaktionen, und Wirtschaftstheorien, so Dueck, haben im Wesentlichen die Aufgabe, diese Maßlosigkeit rational aussehen zu lassen." (Steffen Martus, Berliner Zeitung, 20. August 2008)l aussehen zu lassen." (Steffen Martus, Berliner Zeitung, 20. August 2008)

Kurzbeschreibung

IBM-Chefstratege Gunter Dueck entwirft ein Modell für eine wertorientierte ökonomische Vernunft Wenn Unternehmensgewinne wachsen, Steuereinnahmen sprudeln und Löhne steigen, geben Manager, Politiker und Arbeitnehmer das Geld mit vollen Händen aus. Naht der Abschwung, heißt es Gürtel enger schnallen: Personal freisetzen, Steuererleichterungen streichen und jeden Cent auf die hohe Kante legen. Und auch emotional fallen wir von einem Extrem ins andere: Im Aufschwung sind wir zuversichtlich, fair und kreativ, in der Krise regieren Darwin und Wirtschaftskrieg, ziehen Angst, Stress und Vorsicht in die Köpfe. Den Menschen ernst nehmen, sagt Gunter Dueck, heißt, diese Emotionen ernst nehmen. Was immer wir über die Wirtschaft denken, ist abhängig von unserem Bauchgefühl. Je nach Stresslevel halten wir unterschiedliche Dinge für richtig. Trotzdem operiert man in der Wirtschaft mit dem Modell von einem Homo oeconomicus, der stets rational handelt und auf immer gleiche Weise durch Geld und Nutzen zu motivieren ist. Das ist falsch, sagt Gunter Dueck und fordert eine ökonomische Vernunft, die den Menschen in den Blick nimmt und uns lehrt, in fetten Jahren Maß zu halten und in mageren gelassen zu bleiben.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das neue Buch von Gunter Dueck hat es noch mehr als sein Buch "Lean Brain Management" verdient, einen Wirtschaftsbuchpreis des Jahres verliehen zu bekommen. Auch wennn er selbst von "Tagesgedanken" spricht, sein Blick auf life cycles, Produktzyklen und Zyklen der Wirtschaft im Kontext biochemischer, soziologischer, betriebswirtschaftlicher und psychologischer Aspekte ist ganzheitlich. Es verspricht - im Gegensatz zu den meisten Management-Büchern - keine finale Rettung. Die differenzierte Betrachtung der Unterschiede (Theorien, Anschuungen und Menschenbilder) in den einzelnen Phasen der Zyklen legt neue Erkenntnisse frei. Scharfsinnig, gelegentlich scharfzüngig und erleuchtend sind dabei seine Vergleiche zwischen Management- und Erziehungsmethoden. Ich teile seine Analyse "Die heutige Wirtschaft maximiert nicht den Wohlstand, sondern das Neugeschäft, das Business oder das Wachstum. Wir bauen immer mehr immer neu. Ein Großteil des früher Erarbeiteten wird dabei stets vernichtet oder ohne Vermögenszuwachs schlicht konsumiert. Wir leisten Ungeheures ohne Vorankommen".
Ich wünsche dem Buch viele Leser, damit einige von ihnen das Reflektierte auch in Handeln umsetzen können.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Sachliche zuerst: Wer wissen will, wie Wirtschaft wirklich funktioniert, findet bei Dueck so intelligente wie überraschende Antworten.

Meine persönliche Meinung: "Der Abschied vom Homo Oeconomicus" ist das spannendste, aufregendste und, ja auch das: am fröhlichsten stimmende Wirtschaftsbuch, das es heute gibt.

Dueck beweist, dass Vertrauen in die Wirtschaftspartner wichtiger ist, mehr Erfolg bringt und auf Dauer glücklicher macht als die Optimierung des persönlichen Nutzens. Um die geht es dem paradigmatischen Homo Oeconomicus der Wirtschaftswissenschaften. Er denkt an sich zuerst und zuletzt.Steuerhinterziehung durch Stiftungen in Lichtenstein? Die Entlassung von tausend Mitarbeitern trotz staatlicher Subventionen? Die Bezahlung seiner teuren Prostituierten durch den Betriebsrat? Bestechung von afrikanischen Stammesdiktatoren? Dem Homo Oeconomicus ist das alles erlaubt. Und wenn er erwischt wird, hat er eben nicht scvhlau genug geplant.

Es geht auch anderes. Und wenn mehr Manager auf ihren, alles in allem, gesunden Instinkt zur Kooperation hören würden, könnten wir sogar die Krisen vermeiden oder zumindest abschwächen, die durch die großen Innovationszyklen verursacht werden. Ob Eisenbahn und Industrialisierung vor über 100 Jahren oder Computer und Internet seit etwa 20 - die Innovation zerstört alte Wirtschaftszweige, sagt Dueck, erzeugt neben immensem neuen Reichtum auf der einen Seite tiefste Armut auf der anderen. Allerdings nicht notgedrungen. Je kooperativer und (dank innovativen Denkern wie Dueck) informierter wir uns in solchen Krisen verhalten, um so erolgreicher wirtschaften wir, um so mehr Schaden wird vermieden.

Die meiner Ansicht nach wichtigste Erkenntnis aus Duecks Buch: Der Mensch, ich, Sie, die meisten von uns, ist auf Zusammenarbeit geprägt. Wenn diese Veranlagung gestärkt wird, wenn sie wenigstens erst einmal anerkannt und von den Wirtschaftswissenschaften in ihre Theorien eingebaut werden würde, können wir die zyklische Wiederkehr der Krisen verhindern oder sie zumindest mit weniger Schaden für die Gesellschaft überstehen. Und sogar unseren persönlichen Nutzen besser optimieren als bisher. Aber abgesehen davon:

Ein echtes Lesevergnügen voller adrenalinreicher Aha-Momente ist "Der Abschied vom Homo Oeconomicus - Warum wir eine neue ökonomische Vernuft brauchen" auf jeden Fall. Auch und besonders für Laien.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Können Sie sich ein Buch über die Mechanismen der Volkswirtschaft vorstellen, das so allgemeinverständlich und dabei packend geschrieben ist, dass Sie eine lange Lesenacht damit verbringen? Ein Buch bei dem Ihnen ein Licht nach dem anderen aufgeht und sich die Erkenntnis wie ein Vorhang auftut?

Hier ist es!

Kultautor Gunter Dueck ist Informatikern schon lange durch seine Kolumnen bekannt, und er hat mit seinem letzten Buch "Lean Brain Management" den Wirtschaftsbuchpreis 2006 erhalten. Er hat eine ungewohnte Sicht auf unsere Volkswirtschaft, die sonst nur von Managern und Wissenschaftlern beobachtet und analysiert wird. Gunter Dueck hat Betriebswirtschaftslehre und Mathematik studiert und gelehrt, verfügt aber auch über eine breite Allgemeinbildung, versteht etwas von Psychologie und hat menschliches Einfühlungsvermögen. Sein neues Buch weitet den Blick für die Hintergründe und das Innenleben der Volkswirtschaft. Es ist eine tolle Querdenkerlektüre und ich kann das Buch wirklich jedermann empfehlen - nicht nur Managern und Bankern, denen ich es allerdings besonders warm ans Herz legen möchte.

Unsere Wirtschaft ist ein komplexes Gebilde, an dem wir zwar alle teilnehmen, aber in dem scheinbar keine zuverlässigen langfristigen Vorhersagen möglich sind. Wirtschaftstheorien gibt es passend zu jeder Phase der Konjunktur, aber sie basieren überwiegend auf rein theoretischen Überlegungen, um funktionieren zu können. Das geben die Ökonomen auch noch freudig zu und erst die Spieltheorie hat das starre und schematische Denken in der Wirtschaftslehre aufgebrochen. Menschen handeln in der Ökonomie nämlich nicht rein rational. Sie können aus ethischen Gründen auf wirtschaftlichen Vorteil verzichten, um Egoismus zu bestrafen, sie können vertrauen, misstrauen, schummeln und strafen, draufgängerisch oder ängstlich reagieren: Euphorie an der Börse schlägt urplötzlich in Panik um, obwohl die Warnzeichen lange und deutlich sichtbar waren. Boomzeiten verführen dazu, Verschwendung und Trägheit einreißen zu lassen. Warnungen werden so lange wie möglich ignoriert bis urplötzlich die schockierende Wahrheit herauskommt. Die Menschen reagieren mit Stress auf langanhaltenden Abschwung, und vergessen im Aufschwung das Sparen für schlechte Zeiten. Fröhliche Aufbauzeiten wiegen in falsche Sicherheit und münden in Trägheit und Verschwendung. Die Einsparmaßnahmen in Notzeiten führen zunächst zu Gier bei den einen und zu Geiz bei den anderen und das Ganze mündet schließlich in harten Überlebenskampf mit brutalem Stress für alle. Erst wenn die Krise ganz durchgestanden ist, kann es wieder langsam aufwärts gehen. So verlaufen die Konjunkturzyklen und parallel dazu unsere Stimmung und unser Verhalten.

Eindringlich und mitreißend beschreibt und analysiert Gunter Dueck, was in den Menschen und in den Betrieben vor sich geht in den verschiedenen Phasen von Aufschwung, Boom, Crash und Rezession. Er zeigt auf, was falsch gemacht wird, und er hat am Ende auch eine Lösung anzubieten, die das Elend der Extreme verhindern kann. Eine praktikable Lösung von philosophischer Tiefe... Die verrate ich aber hier nicht auch noch; denn Sie sollen schließlich das Buch lesen und nicht nur die Zusammenfassung.
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Alter Wein in neuen Schläuchen - beeindruckend l(s)eicht
Das Buch enthält Interpretationen einiger lange bekannter Aussagen der Volkswirtschaftslehre und der Spieltheorie. Die Grundthesen sind: 1. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Szabo veröffentlicht
Lesenswert!
Alleine die vielen neuen und ungewöhnlichen Ideen sind es wert. Es regt zum weiteren Nachdenken an. Und das ist der grösste Gewinn.
Vor 8 Monaten von DZ veröffentlicht
Faszinierend, aufwirbelnd und mit Tiefgang.
Im Aufschwung geben Manager, Politiker und Verbraucher das Geld mit vollen Händen aus. Naht der Abschwung, heißt es Gürtel enger schnallen, Personal frei setzen,... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Lars Vollmer veröffentlicht
War nur mäßig beeindruckt...
habe da Buch jetzt durchgelesen und kurzes Fazit wie folgt:

Die Thesesn sind soweit bekannt (wenn man viele Jahre im Berufsleben steht sowieso)
Man findet sich in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2009 von der ernsthafte
ganz gut
Hallo,

eins vor weg, ich finde und fand dieses Buch eigentlich sehr gut, es ist für Leute geschrieben, die mal salop gesagt, nur eine grobe Ahnung von den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2009 von Fabian Dick
Es ist gut...
...soviel vorweg. Das Buch ist wirklich gut. Es beschreibt wirtschaftliche Zusammenhänge für Profis und für Laien in Form von Tagesgedanken. Fast wie ein Weblog. Lesen Sie weiter...
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Balsam auf unsere Wunden
Gunter Dueck's neustes Buch, Abschied vom Homo Oeconomicus, muss man gelesen haben, wenn man sich selbst im Hamsterrad der globalisierten Wirtschaft befindet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2008 von Hans-Jürgen Götz
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