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Abschied vom Homo Oeconomicus: Warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen Gebundene Ausgabe – 25. Januar 2010

4.3 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

uerdenker als vorbildliches Mitglied einer Hammelherde ist, der wird sich in diesem Buch bestätigt sehen." (Harvard Business Manager, 1. Mai 2008)

"Besonders schief liegen wir mit unserer Einschätzung der Dinge, wenn es wirtschaftlich bergab geht. Darauf gründet Duecks Theorie des"Phasic Instinct". Sie erklärt die enormen Auf- und Abschwünge in der Wirtschaft, die sich nach dem"Stresslevel"der beteiligten Akteure richten - wir sind eben keine Rechenmaschinen, sondern"eher eine große Masse von leicht erregbaren Individuen, die wie Lemminge hin und her rasen, je nachdem, wohin der Trend zeigt". Oder anders: Wir neigen habituell zu Überreaktionen, und Wirtschaftstheorien, so Dueck, haben im Wesentlichen die Aufgabe, diese Maßlosigkeit rational aussehen zu lassen." (Steffen Martus, Berliner Zeitung, 20. August 2008)

Autorenkommentar

Es sind gar nicht Wirtschaftstheorien, nur Tagesgedanken!

Mit sozialer Marktwirtschaft und protestantischer Arbeitsethik wuchs ich auf, erlebte später erfolgreiche Streiks für schädigend hohe Lohnerhöhungen und danach die zwangsläufigen Rationalisierungswellen bis hin zur "Darwin-Sicht" des Menschen: Jeder ist heute für sein nacktes Leben selbst verantwortlich. Jede dieser Phasen wird von Wirtschaftsexperten theoretisch begründet und wissenschaftlich erklärt. Dabei widersprechen sich die Ansichten oft diametral!

Meine Sicht: Es gibt fast keine allgemeingültigen Wirtschafts-"Theorien", sondern vorwiegend nur Tagesgedanken, die die jeweilige Bauchstimmung wiedergeben. Wer Leute entlässt, kennt Darwin, und wer händeringend Ingenieure sucht, sieht in Menschen wertvolle Experten. Was der Bauch uns instinktiv als "wahr" in den Kopf schickt, verarbeiten wir zu ökonomischen Weisheiten und diese wiederum zu Managementmethoden, die den ursprünglichen Bauch abbilden.

Etwa alle 40 oder 50 Jahre erleben wir eine umfassende Technologiewelle, die unsere ganze Infrastruktur umkrempelt: Eisenbahn, Stromnetz, Auto(-bahn), jetzt Internet. Jede neue Infrastruktur frisst einen Teil der vorhergehenden, und das führt zu Überlebenskämpfen und "Turbokapitalismus". Danach blüht die Welt unter der neuen Infrastruktur wieder auf bis hin zu wuchernden Luxusphasen.

Wegen dieses Hin und Her ist also jede beliebige Wirtschaftstheorie etwa alle 40 Jahre einmal eine Zeit lang wahr. Das erfreut deren Anhänger so, dass sie für immer an sie glauben. Deshalb nennen sie sich stolz Keynesianer oder Neoliberale, sind aber nur die geistig kristallisierte Stimme eines Zeitin-stinktes. Oh je! Und da streiten sich die polaren Wirtschafts-"Theoretiker", wer JETZT Recht hat und versäumen es, wirklich ökonomisch zu denken. Dazu will ich mit dem Buch Anstoß geben/erregen.

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Format: Gebundene Ausgabe
Das neue Buch von Gunter Dueck hat es noch mehr als sein Buch "Lean Brain Management" verdient, einen Wirtschaftsbuchpreis des Jahres verliehen zu bekommen. Auch wennn er selbst von "Tagesgedanken" spricht, sein Blick auf life cycles, Produktzyklen und Zyklen der Wirtschaft im Kontext biochemischer, soziologischer, betriebswirtschaftlicher und psychologischer Aspekte ist ganzheitlich. Es verspricht - im Gegensatz zu den meisten Management-Büchern - keine finale Rettung. Die differenzierte Betrachtung der Unterschiede (Theorien, Anschuungen und Menschenbilder) in den einzelnen Phasen der Zyklen legt neue Erkenntnisse frei. Scharfsinnig, gelegentlich scharfzüngig und erleuchtend sind dabei seine Vergleiche zwischen Management- und Erziehungsmethoden. Ich teile seine Analyse "Die heutige Wirtschaft maximiert nicht den Wohlstand, sondern das Neugeschäft, das Business oder das Wachstum. Wir bauen immer mehr immer neu. Ein Großteil des früher Erarbeiteten wird dabei stets vernichtet oder ohne Vermögenszuwachs schlicht konsumiert. Wir leisten Ungeheures ohne Vorankommen".
Ich wünsche dem Buch viele Leser, damit einige von ihnen das Reflektierte auch in Handeln umsetzen können.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Sachliche zuerst: Wer wissen will, wie Wirtschaft wirklich funktioniert, findet bei Dueck so intelligente wie überraschende Antworten.

Meine persönliche Meinung: "Der Abschied vom Homo Oeconomicus" ist das spannendste, aufregendste und, ja auch das: am fröhlichsten stimmende Wirtschaftsbuch, das es heute gibt.

Dueck beweist, dass Vertrauen in die Wirtschaftspartner wichtiger ist, mehr Erfolg bringt und auf Dauer glücklicher macht als die Optimierung des persönlichen Nutzens. Um die geht es dem paradigmatischen Homo Oeconomicus der Wirtschaftswissenschaften. Er denkt an sich zuerst und zuletzt.Steuerhinterziehung durch Stiftungen in Lichtenstein? Die Entlassung von tausend Mitarbeitern trotz staatlicher Subventionen? Die Bezahlung seiner teuren Prostituierten durch den Betriebsrat? Bestechung von afrikanischen Stammesdiktatoren? Dem Homo Oeconomicus ist das alles erlaubt. Und wenn er erwischt wird, hat er eben nicht scvhlau genug geplant.

Es geht auch anderes. Und wenn mehr Manager auf ihren, alles in allem, gesunden Instinkt zur Kooperation hören würden, könnten wir sogar die Krisen vermeiden oder zumindest abschwächen, die durch die großen Innovationszyklen verursacht werden. Ob Eisenbahn und Industrialisierung vor über 100 Jahren oder Computer und Internet seit etwa 20 - die Innovation zerstört alte Wirtschaftszweige, sagt Dueck, erzeugt neben immensem neuen Reichtum auf der einen Seite tiefste Armut auf der anderen. Allerdings nicht notgedrungen. Je kooperativer und (dank innovativen Denkern wie Dueck) informierter wir uns in solchen Krisen verhalten, um so erolgreicher wirtschaften wir, um so mehr Schaden wird vermieden.
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Format: Gebundene Ausgabe
Abschwung ist stressig und voller bitterer Energie, die sich gegen drohendes Verhängnis stemmt."(Dueck)

Jakob Fugger soll in Zeiten schlechter Konjunktur immer eine besonders große Prachtentfaltung an den Tag gelegt haben. Seine Strategie führte ihm stets neue Kunden zu. Offensichtlich wandte er die richtige Psychologie an. Fuggers gelassene Geschäftstüchtigkeit machte ihn so reich, dass seine Nachfahren nach über 500 Jahren immer noch sehr gut von seinem Vermögen leben können. Vorlieben, Vorurteile und immaterielle Präferenzen sind, was ihn betrifft, nicht bekannt. Man weiß aber, dass er stets ganz ungemein profitorientiert agiert hat und immer bestens informiert war.

War Fugger einer der wenigen wirtschaftlich tätigen Menschen auf die der Begriff "Homo Oeconomicus" zutrifft?
Was überhaupt ist ein "Homo Oeconomicus "?

Es ist ein vereinfachtes Menschenbild, welches davon ausgeht, dass der Mensch stets nach einem ökonomischen Prinzip (ein bestimmtes Ziel soll mit minimalem Aufwand erreicht werden, bzw. bei vorgegebener Aufwandsmöglichkeit soll ein möglichst hohes Ziel erreicht werden) handelt. Dieser modellhafte und idealtypische Mensch ist absolut rational und materiell orientiert, kennt weder Vorlieben, Vorurteile oder immaterielle Präferenzen (Werte) und verfügt zudem über umfassende Marktinformation.

Prof. Dr. Gunther Dueck, Cheftechnologe bei IBM, studierter Mathematiker zeigt in seinem Buch, dass der rationale "Homo Oeconomicus" ein Kunstgedanke ist, der bei schlechter Konjunktur nicht greift, weil die Menschen in der Regel dann stets kopflos handeln, wodurch sich wirtschaftliche Schwierigkeiten zu stressigen Großproblemen steigern.
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Format: Gebundene Ausgabe
Im Aufschwung geben Manager, Politiker und Verbraucher das Geld mit vollen Händen aus. Naht der Abschwung, heißt es Gürtel enger schnallen, Personal frei setzen, Steuererleichterungen streichen. Auch emotional fallen wir von einem Extrem ins andere: im Aufschwung sind wir zuversichtlich, fair, kreativ, in der Krise ziehen Angst, Stress und Vorsicht in unsere Köpfe.
Gunter Dueck gehört zweifellos derzeit zu den produktivsten und mutigsten Kolumnisten. Seine Bücher und Kolumnen sind allesamt voller Scharfzüngigkeit und Tiefgang. Was immer wir über die Wirtschaft denken ist abhängig von unserem Bauchgefühl. Je nach Stresslevel halten wir unterschiedliche Dinge für richtig. Trotzdem geistert der Homo oeconomicus als Grundannahme immer noch durch die Wirtschaftstheorie.
Das ist falsch, sagt Gunter Dueck. Er fordert eine neue ökonomische Vernunft, die Instinkte, Emotionen und Vertrauensbeziehungen berücksichtigt und sich um mehr Stetigkeit und Nachhaltigkeit bemüht. Das ist unbedingt lesenswert.
Viel Spaß beim Lesen!
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