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Abschied vom Absoluten. Gespräche zum Konstruktivismus
 
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Abschied vom Absoluten. Gespräche zum Konstruktivismus [Broschiert]

Bernhard Pörksen
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Broschiert, Oktober 2001 --  


Produktinformation

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Carl-Auer-Systeme Verlag (Oktober 2001)
  • ISBN-10: 3896701924
  • ISBN-13: 978-3896701923
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 861.670 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nichts, was sich sagen lässt, ist unabhängig von uns. Alles, was gesagt werden kann, ist gefärbt von unseren Träumen und Sehnsüchten, der Arbeitsweise des Gehirns, der Natur und Kultur des Menschen. Wer erkennt, wer beobachtet ­ so die zentrale konstruktivistische Annahme ­ ist notwendig ein Befangener. In diesem Band kommen die Begründer des Konstruktivismus und der modernen Systemtheorie zu Wort, die heute zu den Stichwortgebern der internationalen Wissenschaftsszene zählen: Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Humberto Maturana, Gerhard Roth, Siegfried J. Schmidt, Helm Stierlin, Francisco Varela und Paul Watzlawick offenbaren im Gespräch mit Bernhard Pörksen ein Denken, das die Fixierung scheut und das Ideal der Objektivität als einen Mythos versteht. Das Gespräch dreht sich um die Ergebnisse der Hirnforschung, die Einsichten der Kybernetik, die sprachliche Determiniertheit des Denkens und die innere Verbindung von Erkenntnistheorie und ethischer Praxis. Stets geht es mit Witz und einem feinen Gespür für folgenreiche Irritationen um die Zentralfigur des Beobachters. Der Konstruktivismus lässt sich, so wird deutlich, als eine Philosophie des Möglichen begreifen. Er inspiriert zu immer neuen Sichtweisen, verpflichtet zu einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber Gewissheiten und Dogmen und macht eine Ethik der Wahrnehmung begründbar: Der Einzelne ist unvermeidlich für seine Sicht der Dinge verantwortlich.

Autorenportrait

E. v. Glaserfeld, geb. 1917; 1970 - 1987 Professor für kognitive Psychologie an der University of Georgia; Mitarbeiter am Scientific Reasoning Research Institut, University of Massachusetts. 1991 Warren McCulloch Memorial Award der American Society of Cybernetics. Hauptinteressen: Sprachanalyse, Epistemologie, Kybernetik, Didaktik der Wissenschaft und Mathematik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ohne Frage behandelt dieses Buch kein Thema, das sich zum Small Talk eignen würde. Trotzdem betrifft es im Grunde nicht nur Fachleute, sondern bietet gerade auch Laien einen guten Einstieg in die Materie.
Dadurch, dass verschiedene Wissenschaftler zu Wort kommen, die unterschiedliche Schwerpunkte ins Licht rücken und sich durchaus nicht nur in ihren Disziplinen, sondern auch in ihren Einstellungen voneinander unterscheiden, erhält der Leser eine sehr breit gefächerte Einführung in den Konstruktivismus. Hinzu kommt, dass durch den Abdruck der Dialoge als solche die Inhalte greifbarer und sehr viel verständlicher sind, als würde man ein beliebiges anderes Fachbuch zum Thema lesen.
Durch die jeweils kurze Vorstellung der Gesprächspartner, die zugleich als Begründer des Konstruktivismus gesehen werden, lernt man zudem auch gleich ein wenig mehr über die Menschen, die hinter den Theorien stehen, was ebenfalls die Nähe gerade hin zum Laien erhöht.

Ein sehr empfehlenswertes Buch, das einen guten Einblick in den Konstruktivismus bietet und in anspruchsvoller, jedoch gut verständlicher Sprache formuliert wurde.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Pörksen ist es gelungen, in den Gesprächen mit den "führenden Köpfen" des Konstruktivismus einen zeitgemäßen Überblick, und zugleich eine umfassende Einführung in diese Thematik zu geben. Die Erkenntnisse des Konstruktivismus machen uns ja deutlich, dass niemand die Welt in ihrem "Sosein" erkennen kann. Es gibt keine Objektivität, sondern nur eine subjektive "Erschaffung" unserer Welt. Niemand, so sagt der Konstruktivismus, kann also behaupten, dass er über ein "wahres Weltbild" verfügt. Diese Erkenntnisse sollten uns also vor Dummheit, intellektueller Eitelkeit, Arroganz und inhumanen Feindbildern schützen. Sollte das irgendwann in ferner Zukunft einmal gelungen sein, dann hat gewiss auch dieses Buch seinen Beitrag dazu geleistet. Es sollte (zusammen mit Watzlawicks Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit")zur Pflichtlektüre an Schulen gemacht werden.
"Wir würden andere ein wenig mehr versteh`n,
wenn wir begreifen, dass auch wir
statt Wahrheiten nur Wirklichkeiten seh'n.
Wolfram Horn
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klaus Roth TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In diesem Sammelband mit mehreren Interviews kommen alle größeren Vertreter des Konstruktivismus zu Wort bzw. alle, die etwas wesentliches zum Thema beitragen könne und dies auch bereits getan haben.

Es handelt sich bei den Interviewten sowohl um Praktiker(wie Watzlawick), als auch um Wissenschaftler(wie Gerhard Roth). Viele(wie etwa Heinz von Förster) haben in diesem Buch eine ihrer letzten Auftritte. Der Interviewer Bernhard Pörksen kann diesen Menschen gerade deshalb viel entlocken und sie zur näheren Erläuterung führen, weil er selbst sehr viel von der Materie versteht.

Wenn auch manche Fragen in einzelnen Büchern und Beiträgen der Autoren mitreissender behandelt werden wie in diesem Buch, so werden hier doch viel Feinheiten geklärt. Bernhard Pörksen fragt die Autoren nach Erfahrungen ihres Lebens, ihrer Philosophie und spricht einzelne Werke der Autoren an.

Für die älteren Herrschaften unter den Interviewten ist es ein Rückblick auf eine lange Laufbahn, vom der sie bereitswillig und gerne erzählen.
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