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Abschied vom Homo Oeconomicus: Warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen
 
 

Abschied vom Homo Oeconomicus: Warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen (Gebundene Ausgabe)

von Gunter Dueck (Autor)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag (der Verlag mit der Fliege); Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821856785
  • ISBN-13: 978-3821856780
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 15,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 7.182 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"...argumentiert er kenntnisreich und mit der ihm üblichen Ironie, (...) die Analyse der gegenwärtigen Malaisen jedoch ist durchaus lesenswert und unterhaltsam. Seine Fragen stimmen und um die Antworten wird früher oder später jedes System, jede Organisation und jeder Einzelne ringen müssen." (Süddeutsche Zeitung, 15./16. März 2008) "Dueck ruft zum Querdenken auf (...) ist ihm erneut ein spannendes und anregendes Buch gelungen, dessen Lektüre sich nicht nur für Manager lohnt." (Handelsblatt, 25. April 2008) "Aktueller denn je. So manch ein deutscher Vorstandschef sollte diese Buch in die Hand nehmen." (Cash, 1. Mai 2008) "Mit seinem neuen Buch Abschied vom Homo oeconomicus erklärt er mal eben ganze Bibliotheken kluger Wirtschaftsliteratur für ungültig. Ein gewagter Versuch - und ein sehr gelungener. Denn Dueck erläutern einleuchtend und unterhaltsam, warum Menschen in der Rezession Dinge sagen und tun, von denen sie im Boom nichts mehr wissen wollen, und umgekehrt. (...) wer lieber Querdenker als vorbildliches Mitglied einer Hammelherde ist, der wird sich in diesem Buch bestätigt sehen." (Harvard Business Manager, 1. Mai 2008)

"Besonders schief liegen wir mit unserer Einschätzung der Dinge, wenn es wirtschaftlich bergab geht. Darauf gründet Duecks Theorie des"Phasic Instinct". Sie erklärt die enormen Auf- und Abschwünge in der Wirtschaft, die sich nach dem"Stresslevel"der beteiligten Akteure richten - wir sind eben keine Rechenmaschinen, sondern"eher eine große Masse von leicht erregbaren Individuen, die wie Lemminge hin und her rasen, je nachdem, wohin der Trend zeigt". Oder anders: Wir neigen habituell zu Überreaktionen, und Wirtschaftstheorien, so Dueck, haben im Wesentlichen die Aufgabe, diese Maßlosigkeit rational aussehen zu lassen." (Steffen Martus, Berliner Zeitung, 20. August 2008)l aussehen zu lassen." (Steffen Martus, Berliner Zeitung, 20. August 2008)


Kurzbeschreibung

IBM-Chefstratege Gunter Dueck entwirft ein Modell für eine wertorientierte ökonomische Vernunft

Wenn Unternehmensgewinne wachsen, Steuereinnahmen sprudeln und Löhne steigen, geben Manager, Politiker und Arbeitnehmer das Geld mit vollen Händen aus. Naht der Abschwung, heißt es Gürtel enger schnallen: Personal freisetzen, Steuererleichterungen streichen und jeden Cent auf die hohe Kante legen. Und auch emotional fallen wir von einem Extrem ins andere: Im Aufschwung sind wir zuversichtlich, fair und kreativ, in der Krise regieren Darwin und Wirtschaftskrieg, ziehen Angst, Stress und Vorsicht in die Köpfe.

Den Menschen ernst nehmen, sagt Gunter Dueck, heißt, diese Emotionen ernst nehmen. Was immer wir über die Wirtschaft denken, ist abhängig von unserem Bauchgefühl. Je nach Stresslevel halten wir unterschiedliche Dinge für richtig. Trotzdem operiert man in der Wirtschaft mit dem Modell von einem Homo oeconomicus, der stets rational handelt und auf immer gleiche Weise durch Geld und Nutzen zu motivieren ist. Das ist falsch, sagt Gunter Dueck und fordert eine ökonomische Vernunft, die den Menschen in den Blick nimmt und uns lehrt, in fetten Jahren Maß zu halten und in mageren gelassen zu bleiben.


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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zyklen, Management-Theorien und Menschen, 2. Februar 2008
Das neue Buch von Gunter Dueck hat es noch mehr als sein Buch "Lean Brain Management" verdient, einen Wirtschaftsbuchpreis des Jahres verliehen zu bekommen. Auch wennn er selbst von "Tagesgedanken" spricht, sein Blick auf life cycles, Produktzyklen und Zyklen der Wirtschaft im Kontext biochemischer, soziologischer, betriebswirtschaftlicher und psychologischer Aspekte ist ganzheitlich. Es verspricht - im Gegensatz zu den meisten Management-Büchern - keine finale Rettung. Die differenzierte Betrachtung der Unterschiede (Theorien, Anschuungen und Menschenbilder) in den einzelnen Phasen der Zyklen legt neue Erkenntnisse frei. Scharfsinnig, gelegentlich scharfzüngig und erleuchtend sind dabei seine Vergleiche zwischen Management- und Erziehungsmethoden. Ich teile seine Analyse "Die heutige Wirtschaft maximiert nicht den Wohlstand, sondern das Neugeschäft, das Business oder das Wachstum. Wir bauen immer mehr immer neu. Ein Großteil des früher Erarbeiteten wird dabei stets vernichtet oder ohne Vermögenszuwachs schlicht konsumiert. Wir leisten Ungeheures ohne Vorankommen".
Ich wünsche dem Buch viele Leser, damit einige von ihnen das Reflektierte auch in Handeln umsetzen können.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Packende Wirtschaftsanalyse für Querdenker, 1. Februar 2008
Von isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Können Sie sich ein Buch über die Mechanismen der Volkswirtschaft vorstellen, das so allgemeinverständlich und dabei packend geschrieben ist, dass Sie eine lange Lesenacht damit verbringen? Ein Buch bei dem Ihnen ein Licht nach dem anderen aufgeht und sich die Erkenntnis wie ein Vorhang auftut?

Hier ist es!

Kultautor Gunter Dueck ist Informatikern schon lange durch seine Kolumnen bekannt, und er hat mit seinem letzten Buch "Lean Brain Management" den Wirtschaftsbuchpreis 2006 erhalten. Er hat eine ungewohnte Sicht auf unsere Volkswirtschaft, die sonst nur von Managern und Wissenschaftlern beobachtet und analysiert wird. Gunter Dueck hat Betriebswirtschaftslehre und Mathematik studiert und gelehrt, verfügt aber auch über eine breite Allgemeinbildung, versteht etwas von Psychologie und hat menschliches Einfühlungsvermögen. Sein neues Buch weitet den Blick für die Hintergründe und das Innenleben der Volkswirtschaft. Es ist eine tolle Querdenkerlektüre und ich kann das Buch wirklich jedermann empfehlen - nicht nur Managern und Bankern, denen ich es allerdings besonders warm ans Herz legen möchte.

Unsere Wirtschaft ist ein komplexes Gebilde, an dem wir zwar alle teilnehmen, aber in dem scheinbar keine zuverlässigen langfristigen Vorhersagen möglich sind. Wirtschaftstheorien gibt es passend zu jeder Phase der Konjunktur, aber sie basieren überwiegend auf rein theoretischen Überlegungen, um funktionieren zu können. Das geben die Ökonomen auch noch freudig zu und erst die Spieltheorie hat das starre und schematische Denken in der Wirtschaftslehre aufgebrochen. Menschen handeln in der Ökonomie nämlich nicht rein rational. Sie können aus ethischen Gründen auf wirtschaftlichen Vorteil verzichten, um Egoismus zu bestrafen, sie können vertrauen, misstrauen, schummeln und strafen, draufgängerisch oder ängstlich reagieren: Euphorie an der Börse schlägt urplötzlich in Panik um, obwohl die Warnzeichen lange und deutlich sichtbar waren. Boomzeiten verführen dazu, Verschwendung und Trägheit einreißen zu lassen. Warnungen werden so lange wie möglich ignoriert bis urplötzlich die schockierende Wahrheit herauskommt. Die Menschen reagieren mit Stress auf langanhaltenden Abschwung, und vergessen im Aufschwung das Sparen für schlechte Zeiten. Fröhliche Aufbauzeiten wiegen in falsche Sicherheit und münden in Trägheit und Verschwendung. Die Einsparmaßnahmen in Notzeiten führen zunächst zu Gier bei den einen und zu Geiz bei den anderen und das Ganze mündet schließlich in harten Überlebenskampf mit brutalem Stress für alle. Erst wenn die Krise ganz durchgestanden ist, kann es wieder langsam aufwärts gehen. So verlaufen die Konjunkturzyklen und parallel dazu unsere Stimmung und unser Verhalten.

Eindringlich und mitreißend beschreibt und analysiert Gunter Dueck, was in den Menschen und in den Betrieben vor sich geht in den verschiedenen Phasen von Aufschwung, Boom, Crash und Rezession. Er zeigt auf, was falsch gemacht wird, und er hat am Ende auch eine Lösung anzubieten, die das Elend der Extreme verhindern kann. Eine praktikable Lösung von philosophischer Tiefe... Die verrate ich aber hier nicht auch noch; denn Sie sollen schließlich das Buch lesen und nicht nur die Zusammenfassung.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der Homo Oeconomicus hat seine Schuldigkeit getan - und tschüss!, 9. März 2008
Ganz vorweg: Leseempfehlung; Ökonomie auf die Füße gestellt und vor der mathematisch so scheinbar einfachen wie potenziell ideologischen Gleichgewichtslehre gerettet!

Halb vorweg: Der fünfte Stern geht doch wieder runter: ein Korrektoratsdurchgang mehr, bitte. Vielleicht (persönl. Gefühl) wäre es auch in noch kürzerer Form noch verständlich geblieben ...

Und jetzt aber zum wohlverdienten großen Lob: Ich habe es im Zug & in einem Zug durchgelesen. Auch wenn es heute in der Öffentlichkeit und der PR zu häufig geglaubt wird: auch Ökonomen haben nicht die Wahrheit gepachtet.
Gut, das ließe sich durchaus bereits wissen (es rezensiert hier ein Halb-Ökonom). Wie jedoch Duecks Beweisführung erfolgt, wie verschiedene Teile aus verschiedenen Wissenschaften zu einem im Laufe des Buches vertieften System gefügt werden, da lasse man sich auch etwas überraschen.
Dueck betont, dass in der Wirtschafts- nun ja, Wissenschaft (noch) fast alles auf der falschen Annahme eines rationalen Individuums beruht - Emotionales/Biologisches und Werte seien mindestens genauso wichtig. Die Wirtschafts-Zyklen hätten u.a. auch mit Verhalten und Werten zu tun - es wäre schon viel geholfen, wenn man im Aufschwung nicht prassend das rechte Maß verlöre, aber auch umgekehrt nicht in Abschwüngen bürokratisch, menschenverachtend und kurzsichtig auf Vollbremsung ginge. Es klingt etwas nach Keynes, allerdings mit rechtzeitigem Sparen! Ich lasse hier übrigens ganz viele Gedankenstränge noch aus.
Dies ist gerade deshalb, so mein Eindruck, ein originelles Buch im Sinne Nietzsches: Man mag nachher sagen: Wusste ich doch eigentlich irgendwie alles, doch so zusammengefügt und auf den Punkt, das ist Synthese. Ein großes Merci.
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3.0 von 5 Sternen War nur mäßig beeindruckt...
habe da Buch jetzt durchgelesen und kurzes Fazit wie folgt:

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Hallo,

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In den Wirtschaftswissenschaften werden Marktteilnehmer gern als Homo Oeconomicus modelliert. Das hat viele Vorteile aber auch eine Menge Nachteile. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Calvin veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert - für Dueck-Fans und alle, die es werden wollen
Gunter Dueck hat wieder zugeschlagen. Und lässt im ehrwürdigen Tempel der Ökonomie kaum einen Stein auf dem anderen. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Vernunft ist gut, Vertrauen besser!
Das Sachliche zuerst: Wer wissen will, wie Wirtschaft wirklich funktioniert, findet bei Dueck so intelligente wie überraschende Antworten. Lesen Sie weiter...
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Vor 20 Monaten von Hans-Jürgen Götz veröffentlicht

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"Ich habe das Buch so schnell wie möglich geschrieben, weil ich immer spürte, wie mich die Wirklichkeit hetzt. Ich fürchte, sie holt mich ein... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Fuchs Werner Dr veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wollen Sie die Wirtschaft verstehen??
Sie öffnen jeden Tag die Tageszeitung und Sie denken, bin ich wahnsinnig oder spinnen die anderen?
Sie kennen Theorien der Neoliberalen M. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Denksde veröffentlicht

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