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Abriss Leipzig ist der erste Fall der Leipziger Mordkommission unter Hauptkommissar Lars Kohlund, der gerne den Misanthropen gibt, aber mit Herz und Seele ermittelt. Kotte zeigt Leipzig zwischen WM-Boom und der gescheiterten Olympia-Bewerbung, er zeichnet eine Stadt, deren Koordinaten in ständiger Bewegung sind. Hier überlebt nur, wer im Riddim tanzt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Solider Krimi,
Von
Rezension bezieht sich auf: Abriss Leipzig. Ein Kriminalroman (Broschiert)
"Abriss Leipzig" ist ein soldier Krimi, der zwar aufgrund seiner Struktur wenig zum Mitraten einlädt, jedoch auf anderen Ebenen zu überzeugen weiß: Spannung, Charakterzeichnug und Schauplatz. Leipzig als Handlungsort hebt sich wohltuend von amerikanischen oder skandinavischen Städten ab, ebenso weiß der Komissar, dem man wirklich anmerkt, dass er mal nicht weiter weiß und keine Lösung aus dem Hut zaubern kann, zu überzeugen.Einzig die Sprache (viele nicht vollständige Sätze) und die im Mittelteil kaum fortschreitende Ermittlung sind zu bemängeln. Im 2. Teil hoffe ich hier auf Besserung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Resignation und Strichermilieu in Leipzig,
Rezension bezieht sich auf: Abriss Leipzig. Ein Kriminalroman (Broschiert)
In diesem Krimi, der, wie der Titel schon verrät, in Leipzig und den Vororten spielt, ist Gewalt das vorherrschende Motiv. Zartbesaitete Leser werden wohl schon in den ersten paar Seiten fast zum Aufgeben verleitet, wird hier doch ausführlich eine sadomasochistische Sexszene zwischen einem Stricher und seinem Freier beschrieben. Nach diesen, für manche wohl doch abstoßenden, Seiten sind aber längere Zeit keine größeren Schockeffekte mehr zu erwarten.Ich selbst kenne mich in Leipzig nicht gut genug aus, um zu wissen, ob alle Schauplätze wirklich authentisch beschrieben sind, doch zumindest die bekannten Wahrzeichen und die Innenstadt sind treffend beschrieben. Der Schreibstil ist teilweise schwer zu verfolgen, er eignet sich nicht zum flüchtigen und nebensächlichem Lesen, auf die Zeilen Henner Kottes muss man sich als Leser konzentrieren. Gewöhnungsbedürftig ist zu Anfang vor allem, dass keine Anführungszeichen, sondern Gedankenstriche verwendet werden, um wörtliche Rede zu kennzeichnen. Doch nach ein paar Seiten hat man sich auch an diese Eigenheit gewöhnt. Viele kurze, umgangssprachliche Sätze verdeutlichen die Brutalität und Schroffheit, der die Kommissare tagtäglich begegnen. Für Illusionen ist in ihrem Beruf kein Platz mehr, sie werden erst gerufen, wenn schon alles zu spät ist. Diese besondere Form der Resignation zeigt sich in allen Eigenheiten der ermittelnden Personen. Das Buch endet relativ offen, da es der erste Band einer Serie ist. Der zweite Band ist in Vorbereitung, dies sollte der Käufer beachten, da er ansonsten mit ungestillter Neugier zurückbleibt. Fazit: Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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