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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
die etwas "andere" Biographie von Lincoln,
Von
Rezension bezieht sich auf: Abraham Lincoln: Vampire Hunter (Taschenbuch)
Abraham Lincoln und Vampire? Genau das dachte ich auch, als ich irgendwie bei Amazon auf Seth Grahame-Smiths Buch gestoßen bin (... den Empfehlungen sei Dank). Zwar war keine Rezension vorhanden, aber das Cover hat Lust auf das Buch gemacht (die Rückseite des Covers verrät dann noch mehr in welche Richtung das alles geht). Aber nun zu den "Fakten".Seth Grahame-Smith präsentiert Ihnen in seinem Buch "Abraham Lincoln: Vampire Hunter" eine alternative Version der Lincoln-Biographie. Auch hier wird Lincoln als einer der wichtigsten Präsidenten der USA dargestellt, aber eben auch als einer der bedeutensten Vampirjäger seiner Zeit. Schon zu Kindertagen wird das Leben des jungen Lincoln massiv durch den Einfluss der Vampire in den noch jungen Vereinigten Staaten geprägt. Diesem Einfluss verfolgt Seth Grahame-Smith anhand lange verschollener geheimer Tagebücher Lincolns. Praktisch von der Geburt Lincoln bis zu seinem Tod. Im Laufe des Buchs wird deutlich, dass ... die Geschichte der Vereinigten Staaten massiv durch Vampire geprägt und mitbestimmt wurde (und wird?) ... der Krieg zwischen den Nord- und den Südstaaten ein Krieg gegen die Vampire war ... Lincoln nicht nur mit Worten gut umgehen konnte, sondern auch schnell bei der Sache war, wenn der eine oder andere Vampir geköpft werden musste ... Seth Grahame-Smiths Buch ist kurzweilig und intelligent geschrieben. Anhand eines spannenden Auftakts führt der Autor seine Leser in die Geschichte der (angeblich) geheimen Lincoln-Tagebücher ein. Anhand von Auszügen aus den Memoiren Lincols baut Grahame-Smiths seine Geschichte auf. Schon bald weiß man nicht mehr, was denn nun Fakt, was Fiktion ist. Unterstützt wird das alles (sehr passend) durch historische Fotos (die, wie man Ende des Buches indirekt erfährt, wohl "photogeshoppt" wurden). Ein Abgleich mit den Originalen wäre hier sicher interessant. "Abraham Lincoln: Vampire Hunter" ist ein innovativer und wirklich gelungener Versuch, dem Vampire-Genre durch die Verknüpfung mit historischen Ereignissen neues Leben einzuhauchen. Neben der Spannung hat das durchaus auch (indirekten) Bildungsgehalt: Wohl kaum ein Leser (vielleicht wirkliche Kenner der Materie) wird unterscheiden können, was denn nun stimmt und was nicht. Folglich dürfte bei dem ein oder anderen Leser als eines der nächsten Bücher eine Lincoln-Biographie auf dem Literaturmenü stehen. Vielleicht stimmt ja doch mehr, als man denkt... ;-) Kaufempfehlung (der Preis stimmt zudem) & Lesetipp für die Winterabende! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nebenjob Vampirjäger,
Von
Rezension bezieht sich auf: Abraham Lincoln: Vampire Hunter (Taschenbuch)
"Abraham Lincoln: Vampire Hunter" ist eine fiktive Ergänzung zur Biographie Abraham Lincolns. Die Geschichte entwickelt sich entlang des Lebenslaufs des 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Was viele nicht wussten: Abraham Lincoln war Zeit seines Lebens Vampirjäger.Wie er dazu wurde und was für Methoden er anwendete (die berühmte Axt des "rail splitters" etwa), verknüpft Autor Seth Grahame-Smith interessant und an vielen Stellen innovativ mit der gesicherten Überlieferung des Lebens von "Old Abe". Die Geschichte lebt von der guten Idee, die dem Roman zugrundeliegt. Das Gerüst der beschriebenen Geschehnisse ist unterhaltend und an vielen Stellen erscheint die Erklärung, dass an der einen oder anderen Stelle Vampire ins Räderwerk der amerikanischen Geschichte eingegriffen haben, recht plausibel. Leider gelingt es Grahame-Smith nicht, dieses Gerüst mit der Spannung und Liebe zu füllen, die seiner Grundidee innewohnt. Wie auch bei Pride and Prejudice and Zombies: The Classic Regency Romance-Now with Ultraviolent Zombie Mayhem (Quirk Classics) fasziniert zwar der Gedanke, dass gruselige und geheime Gestalten im Hintergrund Einfluss ausübten. Leider ist die Story jedoch an vielen Stellen zu langatmig und zu beschreibend geraten. Den größten Aha-Effekt hatte ich eigentlich schon beim Lesen der Buchbeschreibung. Was zwischen den Buchdeckeln passiert, kommt da leider nicht mehr ran. Klar: Auf jedes beliebige Ereignis in Lincolns Leben lässt sich die Erklärung mit den Vampiren im Hintergrund nicht anwenden. Das heißt aber nicht, dass jedes Ereignis, auf das sich die Erklärung anwenden lässt, unbedingt verwertet werden muss. Ein paar größere Sprünge, ein paar längere Pausen hätten der Dramaturgie gut getan. Dadurch hätten z.B. weniger Auseinandersetzungen mit Vampiren geschildert werden können diese aber dann dafür aber umso intensiver. Die wunderbare Grundidee wäre dadurch nicht verloren gegangen. Was bleibt ist ein schönes Crossover für alle, die sich für die Geschichte der Vereinigten Staaten interessieren, die Vampirgeschichten etwas abgewinnen können und die einen Faible für gut konstruierte Verschwörungstheorien haben. Was dem nächsten Roman von Grahame-Smith (Washington der Werwolf? Franklin und die Aliens?) gerne noch hinzugefügt werden darf, sind bessere Dialoge, spannendere Actionszenen und ein etwas weniger linearer Verlauf der Erzählung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super!!!!,
Von Elfenbeinturm "Cat" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Abraham Lincoln: Vampire Hunter (Taschenbuch)
Ich habe es gerade fertig gelesen und bin total begeistert! Sicherlich hat das Buch manchmal einige Längen (kann auch der dt. Übersetzung geschuldet sein) - aber es ist mal was anderes und der Wechsel zwischen Tagebuch, Roman und Briefen ist mal etwas erfrischend anderes und nicht ein "stupid-einfacher" Text. Hatte es mir eigentlich dunkler vorgestellt und die "Bilder" im Buch (ob echt oder gestellt mag dahingestellt sein)lockern das Ganze auch auf und manchmal gibt es auch eine Prise Humor. Deshalb unbedingt lesenswert und volle Empfehlung!!!
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