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Abrahadabra
 
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Abrahadabra

Dimmu Borgir Audio CD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Dimmu Borgir

Fotos

Abbildung von Dimmu Borgir

Biografie

Sun Tzu sagt: „Gute Krieger bringen ihren Feind aufs Schlachtfeld, und werden nicht von ihm dort hin geführt.“ Nach ihrer Gründung 1993 von Shagrath, Silenoz und Tjodalv, und benannt nach einer außergewühnlichen Lavafeld- und Felsformation im östlich des Myvatn-Sees in Island, begann der Weg für Dimmu Borgir aus Norwegen in der Underground-Szene des Metal durch inoffizielle Kassettenmitschnitte… Lesen Sie mehr im Dimmu Borgir-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (24. September 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nuclear Blast (Warner)
  • ASIN: B003XRZZFM
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.581 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Xibir 2:50EUR 0,99
Anhören  2. Born Treacherous 5:02EUR 0,99
Anhören  3. Gateways 5:10EUR 0,99
Anhören  4. Chess With The Abyss 4:08EUR 0,99
Anhören  5. Dimmu Borgir 5:35EUR 0,99
Anhören  6. Ritualist 5:13EUR 0,99
Anhören  7. The Demiurge Molecule 5:29EUR 0,99
Anhören  8. A Jewel Traced Through Coal 5:16EUR 0,99
Anhören  9. Renewal 4:11EUR 0,99
Anhören10. Endings And Continuations 5:58EUR 0,99
Anhören11. Gateways (Orchestral Version) [Bonus Track] 5:44EUR 0,99


Produktbeschreibungen

DIMMU BORGIR, ABRAHADABRA - CD

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Vor der Veröffentlichung von "Abrahadabra" war meine Erwartungshaltung bezüglich eines neuen Albums von Dimmu Borgir sehr niedrig. "In Sorte Diaboli" war 2007 für mich ein spürbarer Rückschritt. Während "Puritanical Euphoric Misantrophia" 2001 mit einem extrem kalten, mechanistischem und hartem Klang überraschte und "Death Cult Armageddon" 2003 mit einem sehr gelungenen Einsatz eines Orchesters überzeugte, wirkte die 2007er-Veröffentlichung der Norweger, die sich mittlerweile unüberhörbar vom "klassischen" Black Metal entfernt haben, ideenlos. Noch dazu stieg mit Simen "ICS Vortex" Hestnæs in der Zwischenzeit aus, der mit seinem Klargesang ein tragendes Element des bekannten Klangkostüms von Dimmu Borgir war.

Umso überraschter zeige ich mich von "Abrahadrabra". Dimmu Borgir haben es fertig gebracht, sich neu zu erfinden. So noch nie gehörte Elemente begegnen dem geneigten Hörer auf dieser Platte an allen Ecken. Beginnt das Album noch klassisch mit einem orchestralen Intro ("Xibir"), zeigt bereits "Born Treacherous", dass die orchestralen Anteile nun wieder eine deutlich tragendere Rolle spielen als noch vor drei Jahren. Insgesamt haben über 100 Leute an diesem Album mitgewirkt - das schließt einen Chor und ein Orchester mit ein. "Gateways" zeigt dann die erste handfeste Überraschung: Mit Agnete Kjølsrud haben sich Dimmu Borgir weibliche Verstärkung geholt. Das Duell zwischen dem ewig keifenden Shagrath und Agnete wirkt beim ersten Durchlauf gewöhnungsbedürftig, entpuppt sich für mich allerdings als großartig. Das selbstbenannte "Dimmu Borgir" wird mit Sicherheit bald zur Band-Hymne avancieren - der Song wird von Chören getragen und erhebt sich - ähnlich wie das orchestral-epische "Chess With the Abyss" - selten über das Midtempo. Eine Entwicklung, die ich sehr zu schätzen weiß. Beim flotten "Ritualist" ist erneut eine Gast-Stimme mit an Bord - dieses Mal männlicher Klargesang. Das stampfende "The Demiurge Molecule" weiß mit einem majestätischen Refrain zu überzeugen. Einzig "A Jewel traced through Coal" und "Renewal" fallen ein wenig ab. Ersteres wirkt unnötig hektisch, zweiteres hat ähnliche Probleme und unangenehm abgehackte Strophen. Mit "Endings and Continuations" beenden Dimmu Borgir das Album allerdings in großartiger Manier - mit atmosphärischem Intro und männlichem Klargesang. Ein sphärisches "Abrahadabra" trägt den Hörer aus dem Hörvergnügen.

Ich bedanke mich!

Fazit: Dimmu Borgir klingen 2010 unerwartet frisch und ideenreich. Allein die Tatsache, dass sie immer noch daran festhalten, unbedingt "böse" sein zu müssen stört mich persönlich stark. Ich bin der Meinung, dass Dimmu Borgir anno 2010 die musikalische und künstlerische Reife erlangt haben, sich von diesen Grenzen früherer Positionierung befreien zu können. Angesichts dieser überzeugenden musikalischen Darbietung bin ich bereits sehr gespannt auf den Nachfolger. "Abrahadabra" erhält eine eindeutige Kaufempfehlung.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
DIMMU BOMBASTGIR 19. Oktober 2010
Von TNT
Format:Audio CD
Dem puristischen Schwarzmetaller wird vermutlich vor Abscheu der Kalk aus der Visage rieseln, denn von der reinen Lehre haben sich DIMMU BORGIR ja schon seit langem verabschiedet und auch das neue Album macht da keine Ausnahme.

In anderen Reviews stand hin und wieder mal was von "Kirmes" oder "Zirkus" und so ganz Unrecht haben diese Kritiker tatsächlich nicht. Die DIMMU BORGIR Version von Black Metal ist schon einigermaßen plakativ und es wird kaum ein Klischee ausgelassen, das die Thematik so hergibt. Aber warum auch nicht, viele Künstler haben sich ein spezielles (optisches) Image geschaffen, welches zu ihrem Trademark geworden ist, man denke nur an KISS, KING DIAMOND, SLIPKNOT oder wenn man etwas boshaft sein will LORDI ;) Ich finde das nicht weiter schlimm.

Was den Puristen auch nicht gefallen dürfte, ist die ausufernde Orchestrierung. Mehr Bombast, Orchester und Symphonie geht da wirklich kaum noch. Das erinnert mich z.T. schon an selige THERION-Zeiten, als die noch etwas heftiger unterwegs waren. Für diejenigen, für die echter Black Metal basisch, roh und auch gerne etwas unterproduziert sein muss, ist das hier vermutlich ein Grauen.

Denn dieses Album ist quasi genau das Gegenteil. Die Produktion ist klasse, haut gut rein und lässt allen Instrumenten genug Raum. Die Verbindung zwischen den Metal- und Orchesterparts ist sehr organisch und wirklich gut gemacht. Der durchgehend hohe Symphonieanteil wirkt sich zwar etwas negativ auf den Härtegrad aus, aber hin und wieder wird auch mal die etwas gröbere Kelle ausgepackt. Von schwarzmetallischer Raserei ist man auch aber dann immer noch meilenweit entfernt.

Wenn man also kein beinharter Überzeugungstäter in Sachen Black Metal ist und eher CRADLE OF FILTH als alte DARK FUNERAL bevorzugt, kann man mit diesem Werk schon viel Spaß haben - wenn man das in Verbindung mit Black Metal überhaupt sagen darf ;)
DIMMU BORGIR haben zwar auch schon bessere Alben abgeliefert, dieses hier ist aber ebenfalls durchaus höhrenswert.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Wie schon die letzten paar Dimmu-Alben, so spaltet auch dieses Album die Fans wieder in zwei Lager, und wieder scheinen diejenigen, die das Album mögen, in der Überzahl zu sein. Also, im Forum der Band kommt das Album mal sehr gut an. Ich sah diesem Album sehr kritisch entgegen, da ich von In Sorte Diaboli total enttäuscht war. Als ich dann die Single Gateways hörte, war ich voller Hoffnung, denn - auch wenn sich einige an dem Song stören - der Song ist wirklich gut. Dann kam Born Treacherous, nicht ganz so gut wie Gateways, aber gut, und meine Hoffnungen auf ein gutes Album stiegen weiter. Dann hatte ich Gelegenheit das gesamte Album mehrfach ganz durchzuhören und muss dann doch leider sagen, dass ich wieder etwas enttäuscht bin.
Zum Positiven: zunächst finde ich die Songs Gateways, Born Treacherous, Dimmu Borgir und Chess with the abyss richtig gut. Ein paar neue Ideen - z.B. ein paar Riffs in Chess with the abyss, die echt nach Galders Handschrift klingen - und ein paar alte Stärken, z.B. die symphonischen Elemente in Dimmu Borgir. Dann der Gastauftritt der Dame - den Namen spare ich mir jetzt mal, zu lang - in Gateways, gewöhnungsbedürftig, aber ein toller neuer Aspekt der Musik. Der Gesamtsound hat sich im Vergleich zum Vorgänger verbessert. Die Gitarren klingen wieder besser - und es gibt mal wieder ein paar Leadpassagen -, auch wenn der Gitarrensound immer noch nicht an die gute Zeit von 96 bis 2001 ranreicht... oder an Stormblast2005. Das Schlagzeug hat wieder einen besseren und satteren Sound, das war ja Billigsound hoch fünf auf dem Vorgänger. Gute Arbeit vom Vesania-Drummer Daray. Und das Orchester klingt... ja, echt, griffig. Nicht so klinisch und unecht abgemischt wie auf DCA.
Negativ: Leider finde ich den Rest der Songs ziemlich uninteressant. Nicht schlecht, aber wieder uninteressant wie vieles von In Sorte Diaboli, wobei ich sagen möchte, dass das Material objektiv betrachtet schon sehr viel besser ist als das des Vorgängers. Die bei mir aufkommende Langeweile liegt wohl daran, dass Dimmu mal wieder - wie auf DCA - zu viel aufs Orchester gesetzt hat und die Gitarren meist eher uninteressant begleitend dazu schrubben. Die kurzen Leadpassagen retten da nicht viel, da sie zu kurz sind. Dann sind kaum echte Keyboards zu hören, alles ist mit Orchester gemacht, was den meisten ja gefällt, mir aber nicht. Ich ziehe Keyboards und Synths einem Orchester vor. Außerdem sind viel zu viele verspielte Orchesterpassagen und -schnipsel in den Songs, welche die Musik öfters ausbremsen. Dann, Bass ist mal wieder nicht zu hören. Schade. Snowy Shaw als Vortex-Ersatz als Clean-Sänger macht seine Sache ganz gut, aber trägt kaum dazu bei, dass das Niveau irgendwie nach oben ausschlägt. Und zu guter letzt Shagraths Gesang... seit DCA mag ich den gar nicht, weil er von traditionellen BM-Screams auf diese merkwürdig gelangweilten und völlig unaggressiven Growls umgestiegen ist. Auch das mögen viele Fans und sehen dies als großes Markenzeichen und Unterscheidungsattribut zu anderen Bands des Genres. Für mich klingt das aber immer - besonders live - so, als ob da oben ein müder alter Mann stünde, der die Songs emotionslos herunterrasselt und darauf wartet, dass er endlich aufhören kann zu singen. Von daher begrüße ich es, dass auf diesem Album die Vocals erstens nicht so extrem im Vordergrund im Mix stehen wie auf dem Vorgänger, und zweitens dass Shagraths Stimme häufig per Filter oder Ähnlichem verzerrt und nach unten gepitcht wurde, sodass sein Gesang phasenweise wieder düster und etwas aggressiver klingt. Echt schade... Silenoz und Galder haben beide brutale und aggressive Stimmen, aber Shagrath lässt weiterhin seinen Gähngesang ab.
Insgesamt kann ich nicht genau sagen, was es ist, das mich an diesem Album stört. Ein Großteil des Materials ist eben nicht so das Wahre. Mit Mustis oder Vortex an Bord wäre es aber bestimmt auch nicht viel besser oder viel anders. Ein Aufwärtstrend in Sachen Material und vor allem in Sachen Sound ist aber da. Vielleicht sollte Dimmu einfach mal den ganzen Orchestermist über Bord werfen und wieder zu dem alten, früheren Stil und Sound zurückkehren. Mit Stormblast2005 hats ja auch geklappt.
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Gute Qualität, gute Musik, ein Ohrenschmaus. Lesen Sie weiter...
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