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Above the Weeping World
 
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Above the Weeping World

Insomnium Audio CD
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Musik

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Produktinformation

  • Audio CD (29. September 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Plastic Head (Soulfood)
  • ASIN: B000HCPSSK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.164 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The gale
2. Mortal share
3. Drawn to black
4. Change of heart
5. At the gates of sleep
6. The kill joy
7. Last statement
8. Devoid of caring
9. In the groves of death
10. Keine Titelinformation (Data Track)

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sascha Hennenberger TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Wieder einmal sind 2 Jahre vergangen und erneut liefern die Finnen von INSOMNIUM mit "Above the weeping World" ein wahres Hammerwerk ab, das zwar ihre letzte Scheibe "Since the Day it all came down" nicht übertrifft, aber immerhin damit gleichzieht, was ja auch keine leichte Aufgabe war, da die Latte gewaltig hochgelegt wurde. Was der Band erneut sehr gut gelingt ist es Stimmungen und Gefühle in musikalischer Form auszudrücken, was leider nicht wirklich viele schaffen. Hier fallen mir besonders oft OPETH und DISILLUSION ein. Hört euch nur mal den mächtigen Schluss von "The Killjoy" an, dann wisst ihr glaube ich was ich meine. Doch beginnen wir lieber mit dem gewaltigen Intro "The Gale", dass sich von Beginn an immer mehr zu einem gigantischen Klimax steigert, dass die Stimmung bei der Entstehung dieses Songs sehr gut wieder spiegelt - man schrieb dieses Stück während draußen ein Sturm tobte. Das darauf folgende Stück macht zwar einerseits deutlich, dass hier unverkennbar INSOMNIUM am Werke sind, aber auch aggressivere Elemente Bestandteil ihrer Musik geworden sind. So erinnern mich einige Parts sogar etwas an die Schweden DARK TRANQUILLITY. Erneut wie ein Sturm fegt "Drawn to Black" aus den Boxen, der in gewohnter Manier eine intensive und dichte Atmosphäre erzeugt. Vor allem die Akustikparts fügen sich hervorragend in das Gesamtgerüst ein. Bereits jetzt wird deutlich, dass dabei kein einziger Song in irgendeiner Art und Weise konstruiert klingt geschweige denn einen Part enthält, der irgendwo nicht reinpassen könnte. Sehr düster und ruhig beginnt "Change of Heart", der sich zu einem massiven Gefühlssturm empor bäumt um dann mit solch elegischen Textphrasen wie "Different from the start / Fate that never was written in the stars / Led to a change of hearts" die Emotionen noch mehr mit der Musik zu binden. Vor allem hier kommen leichte Parallelen zu alten ANATHEMA auf. Und vor allem hier ist es auch, wo die verschiedenen Klangschichten zum Ende hin eine enorme Intensität erreichen die schlagartig aufgelöst wird. "At the Gates of Sleep" erinnert mich vielmehr an alte AMORPHIS, wobei sich dabei zu "Tales from the 1000 Lakes" noch gesellig die beiden IN FLAMES Gebrüder "Whoracle" und "The Jester Race" hinzusetzen. Doch so eingängig wie es nun scheinen mag ist der Song gewiss nicht, denn auf knapp 7 Minuten wurde ein äußerst epischer und abwechslungsreicher Song kreiert, der aufgrund seiner Komplexität eventuell 2, 3 Durchläufe mehr braucht um ihn lieb zu gewinnen. "The Killjoy" zeigt sich da wesentlich direkter und stellenweise sogar postiver als die ansonsten äußerst melancholischen und düsteren Stücke von INSOMNIUM. Bedrückender präsentiert sich hingegen "Last Statement", eigentlich schon fast modern, wobei hiermit erneut deutlich wird, dass die Finnen an Aggression gewonnen haben. Dies verbindet sich allerdings hervorragend mit den typischen elegischen Elementen und den Akustik Parts, die im Laufe des Songs auftauchen. Gedanken an die Landsmänner RAPTURE und ältere KATATONIA kommen erneut auf und festigen sich. "Devoid of Caring" ist eigentlich der Song, der am meisten von den übrigen abweicht und anfangs am stärksten nach IN FLAMES klingt, sich im Laufe des Songs aber zu einer sehr eigenständigen Nummer entwickelt und gerade gegen Ende zuerst durch majestätische und wenig später äußerst traurige Elemente brilliert! Das beste und längste haben sich INSOMNIUM erneut bis zum Schluss aufgehoben: Das 10 minütige "In the Groves of Death" kann man unmöglich gleich beim ersten Durchlauf erfassen und auch wenn der Song ungewohnt direkt und einfach beginnt, glaubt mir, er ist es nicht, was im Laufe des Songs klar wird. Noch einmal lassen sowohl ANATHEMA (eine Melodie am Anfang erinnert mich sogar ein wenig an "Fragile Dreams" vom "Alternative 4" Album) und KATATONIA grüßen, doch ist dies nur ein kleiner Teil von dem, was INSOMNIUM uns hier vorsetzen. Die Kunst bei solch überlangen Songs ist es ja immer wieder keine Langeweile aufkommen zu lassen. Mein Kompliment, das ist den Finnen gelungen, denn "In the Groves" of Death" bleibt von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend!

Wie anfangs bereits geschrieben konnten die Jungs zwar ihre letzte Scheibe nicht übertreffen, aber immerhin mit ihr gleich ziehen, was schließlich auch nicht gerade eine leichte Aufgabe war. Fans von oben genannten Bands sollten auf alle Fälle zugreifen, denn gerade Anhänger von Acts wie OPETH, DISILLUSION, DARK TRANQUILLITY, IN FLAMES und Konsorten werden hier sicherlich ihre wahre Freude daran haben!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Bei "Above the Weeping World" handelt es sich definitiv um eine tolle Scheibe. Die Attitüde der Band sollte schon von den Vorgängeralben bekannt sein, wer nie in den Genuss dieser CDs kam, kann sich einfach das Cover anschauen ; ). Der Klang und die Gitarrenarrangments sind ausgereifter als vorher, die Stücke sind abwechslugnsreich und die CD macht bis zum Ende Spaß. Warum gebe ich also nur 4 Sterne? Ich habe meine Probleme mit der Produktion. Es klingt alles schön druckvoll und das ist gut so, der Gesang bleibt allerdings etwas auf der Strecke. Früher konnte man den (jetzt sehr gelungenen) Texten direkt folgen, bei dieser CD ist das unmöglich. der Gesang geht überhaupt nicht mehr hervor, er reiht sich direkt ein bei Bass und Rythmusgitarre und der Effekt ist, dass man kein einziges Wort versteht.

Ansonsten finde ich die CD allerdings besser als die vorherigen und ich bin prinzipiell niemand, der schnell 5 Sterne vergibt, da muss schon wirklich alles stimmen.

Fazit: Abgesehen von einer kleinen Macke eine super CD, die ihr Geld wert ist, alle Insomniumfans sollten sie sich sowieso holen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Toll 25. Oktober 2006
Von P. Clasen
Format:Audio CD
Wann ist ein Meisterwerk ein Meisterwerk?

Ist etwas erst ein Meisterwerk ein Meisterwerk wenn ALLES perfekt ist, oder kann man auch Abzüge machen?

Nun, diese Frage brauchte ich mir bei diesem Album nicht stellen, denn in meinen Augen ist hier alles perfekt.

Aber fangen wir vorne an, beim Cover: Ein schönes Naturbild mit roten Tönen ziert es, eine wahre Augenweide, dabei aber schlicht und minimalistisch gehalten, wunderschön, wie ich finde.

Auch die Spielzeit ist mit etwa 53 Minuten ziemlich ordentlich und dabei im guten Durchschnitt, also auch ziemlich gut.

Aber kommen wir jetzt zum wichtigsten, der Musik:

Den Anfang macht der Opener (wäre ja auch sinnlos, wenn das Album mit einem Opener enden würde) The Gale. Zunächst hört man nur ein ruhiges Regenplätschern, welches dann kurze Zeit später von Pianoklängen begleitet wird, welche sich dann wiederum im Schlagzeug- und Gitarrensound verlieren. Wie ich finde, ein sehr schönes Intro.

Mortal Share kannte ich bereits vom Video her, deswegen viel mir der Einstieg hier recht einfach. Wohl auch, weil er so ziemlich der eingängigste Song des Albums ist (was bei dem übrigen Material auch keine Leistung ist). Auf jedenfall ist Mortal Share ein gut gewählter Einstieg und auch mit de beste Song.

Aber Drawn to Black brauch sich dagegen nicht zu verstecken, und hält das sehr hohe Niveau. Ein wunderschöner Refrain mit Flüsterpassage rundet den Song wohl ganz ab. Ebenfalls ein sehr gut gelungener Song.

Change of Heart fängt erst sanft an, bis dann plötzlich ein schnelles Drumspiel einsetzt und ein richtig genialer Song ins Rollen wirft.

Mit At the Gates of Sleep sinkt das Niveau dann erstmals. Dieser Song kann mich einfach nicht so sehr begeistern wie die anderen und geht neben den ganzen guten Songs einfach unter.

Doch dafür werde ich anschließend mit The Killjoy entschädigt, welcher einen der schnelleren Songs darstellt und auf jedenfall ein Highlight ist.

Allerdings sieht dieser Song schwach aus im Vergleich zu dem danachfolgenden Last Statement. Welcher am Ende für Gänsehaut-Feeling sorgt, und das mehr als einmal.

Devoid of Caring ist sicherlich kein schlechter Song, aber liefert keine Stelle die erinnungswürdig ist und die man sich sofort einprägen kann. Aber seis ihm vergeben.

Denn die wahre Perle des Albums hat sich hinten versteckt, der über zehn Minuten lange Epos In the Groves of Death ist ein Song voller Melancholie, Trauer und Verzweiflung, die hier super wiedergespiegelt wird. Doch zum Ende hin keimt ein Funken Hoffnung und hinterlässt dem Zuhörer ein gutes Gefühl. Abschließend hört man eine einsame Akustikgitarre die sich dann im Regen verliert. Ich finde, eine ziemlich gute Idee.

Insomnium beweisen, das Death Metal auch Gefühle haben kann und voller Poesie stecken kann. (Mortal Share wurde Hyperions Schicksalslied nachempfunden, und der refrain von Drawn to Black ist aus einem mir unbekannten Gedicht nachempfunden worden). Beim Hören der Lieder kann man in viele verschiedene Welten eintauchen.

Trotzdem ist eine gewisse Zusammenhörigkeit in diesem Album, ich möchte das Album immer von vorne bis Ende hören, und ich denke, dass macht ein gutes Album aus.

Auch die Produktion finde ich ziemlich klasse, denn hier ist die Stimme nicht nervig im Vordergrund sondern es herrscht eine ziemliche Ausgeglichenheit.

Was kann man abschließend sagen? Insomnium liefern mit Above the weeping World melodischen Death Metal ab, wie ich ihn immer gesucht hab. In einer Zeit wo so viele Bands mehr melodic als death werden, schlagen Insomnium eine ganz andere Richtung ein und liefern zumindest mein persönliches Album des Jahres 2006, und mir fällt auch keine Band ein, die in der Lage ist dieses Werk zu toppen, die ein diesjährigen Release angedroht haben.

Ich kann mich bei Insomnium wirklich nur bedanken. :-)
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