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About Schmidt [VHS] [UK Import]
 
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About Schmidt [VHS] [UK Import]

Jack Nicholson , Hope Davis , Alexander Payne    Videokassette
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (66 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Jack Nicholson, Hope Davis, Dermot Mulroney, Kathy Bates, Howard Hesseman
  • Regisseur(e): Alexander Payne
  • Format: Import
  • Sprache: Englisch
  • BBFC: Freigegeben ab 15 Jahren
  • Erscheinungstermin: 12. August 2003
  • Spieldauer: 125 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (66 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00007KGC7
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.957 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

About Schmidt bestätigt zwar Jack Nicholsons Status als nationales Kulturgut, dürfte aber ohne Zweifel zu einer Polarisierung der Zuschauerreaktionen führen. Angespornt durch den Erfolg von Election, haben Regisseur Alexander Payne und Koautor Jim Taylor den Roman von Louis Begley so verändert, dass er ihrer komischen Agenda entspricht. So wird die von Nicholson gespielte Titelfigur zum 66-jährigen, frisch pensionierten Versicherungsaktuar, der müde geworden ist von jahrzehntelanger Schufterei und leidenschaftsloser Ehe. Als seine Frau plötzlich stirbt, kauft er sich ein Jumbo-Wohnmobil und beginnt sein Leben wieder für sich zu entdecken. Er ist bemüht, seine Tochter (Hope Davis) davon abzubringen, ihren geistig minderbemittelten Auserkorenen (Dermot Mulroney) aus Denver zu ehelichen, dessen Mutter (Kathy Bates) ihr ganz eigenes kleines Sündenregister mit sich herumträgt.

Nicholson bringt hinter der Fassade der Resignation seiner Figur die schäumende Wut perfekt (und gelegentlich auch urkomisch) unter, aber Payne und Taylor machen keinen Hehl aus ihrer Ablehnung dieser Figuren. About Schmidt kann man sich als trostlosere Variante von Ikiru vorstellen -- bis Schmidt in einer stillen Geste des guten Willens Lebenssinn findet. About Schmidt kann man entweder lieben oder hassen -- vergessen wird man diesen Film jedenfalls nicht so schnell. --Jeff Shannon

Video Jakob Kurzinhalt

"Den Versicherungsvertreter Warren Schmidt, gerade aufs Rentnergleis abgeschoben, ereilt der nächste Schicksalsschlag: Der Tod seiner Frau und die Entdeckung, dass diese eine Affäre hatte, lassen ihn jeglichen Halt verlieren - bis er sich in einem Wohnmobil auf eine missionarische Reise macht, um seiner Tochter die Heirat auszureden."

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Durchschnittliche Kundenbewertung
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Jack meets Warren, 4. November 2003
Rezension bezieht sich auf: About Schmidt (DVD)
In was für Rollen hat man Jack Nicholson, den wohl charismatischsten Schauspieler Hollywoods, nicht schon alles gesehen: als aalglatten Privatdetektiv in "Chinatown", als vom Wahnsinn heimgesuchten Hausmeister in "Shining" oder diabolischen Frauenfänger in "Die Hexen von Eastwick". Fast ausnahmslos präsentierte er dem Publikum dabei die dämonischen Züge seines darstellerischen Talents, vom markanten Grinsen über den durchbohrenden Blick bis hin zu den naturgemäß nach oben gezogenen Augenbrauen. Einfach teuflisch gutaussehend, dieser Mann.

In "About Schmidt" sieht Jack nicht wirklich gut aus, und er soll es wohl auch nicht.
Warren Schmidt (Jack Nicholson) vereint in seinem unglücklichen, von jahrzehntelanger Tätigkeit im Versicherungsgeschäft gezeichneten Gesicht die Enttäuschung über ein Leben, das doch eigentlich ganz anders hätte verlaufen können.
Der wohlverdiente Ruhestand entwickelt sich schnell zum frustrierenden Alltagseinerlei. Einzig sein neues Patenkind Ndugu, ein kleiner, verwaister Junge aus Afrika, bringt etwas Abwechslung ins Dunkel. Diesem schreibt er ausgiebige Briefe, die ihm als Ventil für seine Unzufriedenheit dienen. Dort kann er sich auch endlich darüber auslassen, dass seine geliebte Tochter in Kürze einen ihr unwürdigen Ex-Hippie zu heiraten gedenkt. Besonders auch seine engstirnige Gattin macht Schmidt zusehends zu schaffen, er fragt sich ernsthaft, wie er es so lange mit dieser Frau in einem Haus aushalten konnte. Nun, dieses Problem löst sich nach kurzer Zeit von selbst - seine Frau verstirbt beim Staubsaugen an den Folgen eines überraschenden Schlaganfalls. Von nun an auf sich allein gestellt, beginnt Warren erst einmal zu verwahrlosen. Doch nach kurzer Zeit hat sich das einst täglich so liebevoll herausgeputzte Haus in eine ausufernde Müllkippe verwandelt. Zur Einsicht gelangt, dass es so nicht weitergehen kann, macht sich Schmidt mit seinem neuen Wohnmobil auf den Weg in eine ungewisse Zukunft. Das erste Ziel ist seine Tochter, der er auf unmissverständliche Weise einzutrichtern beabsichtigt, dass es ein großer Fehler wäre, wenn sie ihren Verlobten wirklich heiraten würde.
Wie auch nicht anders zu erwarten, wird die Reise zum Selbsterkenntnistrip: Eine Reflexion über das Leben und über das Altern, das Alleinsein und den Wert der Zweisamkeit. Allerdings, zumindest bis kurz vor Ende des Films, ohne erkennbares Happy End.

Jack Nicholsons Darstellung dieses vereinsamten, alten Mannes ist absolut beeindruckend. Mit dieser Charakterstudie beweist er einmal mehr die Wandlungsfähigkeit seines schauspielerischen Talents und zeigt, dass er sich nicht auf die oben erwähnten Rollen festlegen lässt. Mit der Verkörperung des Warren Schmidt zieht Nicholson alle Register seines Könnens, auch wenn dies auf den ersten Blick und hinsichtlich seines eher unvorteilhaften Erscheinungsbildes nicht gleich ersichtlich scheinen mag. Die Handlungsstruktur, in anderen Kritiken oftmals als zu langatmig bezeichnet, habe ich als sehr dicht und authentisch empfunden, im Gegensatz zu anderen, häufig von kitschiger Pseudomoral durchzogenen Filmen dieses Genres. "About Schmidt" setzt auf leisere Stimmungen und möchte keinen moralischen, gesellschaftskritischen Anspruch erheben. Vielmehr veranschaulicht der Film die bedrückende Sinnentleertheit eines unausgefüllten Leben, das Leben eines Mannes, der vielleicht zu spät erkannt hat, dass jeder Mensch auf seine Weise liebenswert ist. Mit diesem Fehler muss Schmidt nun weiterleben.
Doch am Ende ist er schließlich doch nicht allein. Denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...
Dieser Film ist für jeden absolut sehenswert, der eine schauspielerische Höchstleistung zu würdigen weiß. Five Stars.

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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein Meisterwerk, 27. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: About Schmidt (DVD)
Der Rezension von „Blickpunkt: Film“ kann ich mich nur anschließen.
Der Film wirft natürlich die Frage auf, was im Leben zählt, was einen Wert hat.
Er zeigt, wie ersetzbar der einzelne im Wirtschaftsleben ist, allen schönen Reden zum Trotz.
Für Warren Schmidt ist der Berufsalltag vorbei, er geht in den Ruhestand, seine Frau stirbt und als ehemaliger Versicherungsmathematiker weiß er, wieviel Jahre ihm statistisch gesehen noch bleiben.
Seiner Tochter wird er lästig, so begibt er sich auf eine Reise in seine Vergangenheit.
Der künftige Schwiegersohn samt Familie ist ihm zuwider, seine Gefühle teilt er einem kleinen Patenkind brieflich mit.

Der Film besticht durch eine Fülle präziser Beschreibungen des Alltags: über mißlungene Gespräche, Wahrung des Scheins, Heuchelei, Täuschungen und Enttäuschungen, mißratene Existenzen.
Der Zustandsbericht über die moderne Industriegesellschaft ist trist, ihre Sinn- Angebote entpuppen sich als wertlos.
Vom Kino (vor allem jenem aus Hollywood) erwarten sich die meisten Menschen Unterhaltung, Aufheiterung, Trost und Stärkung, auch um eben diesen Alltag zu bewältigen.

Die humorvollen Details (manchmal doch zu skurill, offenbar ein Zugeständnis an den Mainstream) und die Menschlichkeit schaffen es, dass der Zuschauer nicht nur deprimiert wird.
Der Film ist ein rares Meisterwerk, kein schnelles Konsumprodukt.

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 3. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: About Schmidt (DVD)
Als ich die Trailer zu dem Film sah habe ich Nicholson erst gar nicht erkannt. Als etwas aufgeschwemmter und verbraucht dreinblickender Rentner war mir Nicholson nun wirklich nicht bekannt. Aber Nicholson ist ja bekannt für Überraschungen. Dieser langsam geschnittene und traurige Film eröffnet Einblicke in das Leben eines Rentners dessen Frau kurz nach der Pensionierung verstirbt und ihn mit der Frage zurücklässt, was eigentlich elementar genug in seinem Leben ist, um sich dem nun ausgiebig zu widmen. Die Tochter die keine Zeit für den Vater aufbringt und einen Mann heiratet der dem Vater ein Dorn im Auge ist, ist wenig hilfreich, und so findet man Nicholson in etlichen Szenen in denen peinliches Schweigen und unerträgliche Langsamkeit von den Wänden schallen. Dieses tragische Moment könnte sehr leicht in Kitsch abrutschen, wohnte dem Film nicht auch eine unheuer komische Note inne. Nicholson weiss in vielen Momenten durch Galgenhumor zu überzeugen, und Kathy Bates ist schreiend komisch - so hat auch das Melancholische mehr Möglichkeit, im Herzen des Zuschauers Einlass zu finden ohne zu aufdringlich zu wirken. Insgesamt ein sehr nachdenklicher Film mit einem überraschend mutigen Nicholson der sich den Hässlichkeiten des Altwerdens stellt und auf skurrile Weise am Ende doch ein durch und durch liebenswerter Charakter wird.
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