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100 Jahre Universal Pictures
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Seine zynische Strategie geht allerdings ins Auge, als er den schwierigen Sohn (Nicholas Hoult) einer selbstmordgefährdeten Mutter (Toni Collette) engagiert, sich als seinen eigenen Sohn auszugeben, um seiner jüngsten allein erziehenden Auserkorenen (Rachel Weisz) seine elterlichen Fähigkeiten zu beweisen. Der Junge hat es diesem Schurken nämlich bald angetan, und der Film, der leicht zu einem zuckrigen Tränendrüsendrücker hätte werden können, entwickelt sich zu einem subtilen, nicht selten urkomischen Porträt familiärer Schrullen und Selbstüberschätzung. About a Boy ist von der ersten bis zur letzten Minute ein echter Leckerbissen. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hugh der Junge: Feinfühlig, pathetisch, geistreich and absolutely British,
Rezension bezieht sich auf: About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente (DVD)
Natürlich geht es in diesem Film um einen Jungen, nämlich um den egozentrischen Dandy Will Freeman (Hugh Grant), der trotz seiner 38 Jahre noch keineswegs erwachsen ist. Will lebt ein sorg- aber auch nutzlosen Upper-Class-Dasein in London. Dass er keine tiefen Beziehungen eingehen kann, interpretiert er für sich als Vorteil. Er gibt unumwunden zu, dass er einen seichten und wertlosen Charakter hat und er scheint mit diesem Leben sehr zufrieden.Wills neueste Masche an problemlosen Sex zu kommen besteht darin, sich vermittels einer Selbsthilfegruppe an allein erziehende Mütter heran zu machen. So lernt er (am Tag der toten Ente) den 12 jährigen Marcus (Nicholas Hoult) kennen. Seinem Alter nach ist Marcus zwar ein Kind, doch das Leben hat den Jungen schon früh erwachsen werden lassen. Seine depressive und selbstmordgefährdete Alt-Hippie-Mutter (Toni Colette) ist nicht nur dafür verantwortlich, dass Marcus in der Schule ein Außenseiter bleibt, der andauernd schikaniert wird, sondern sie lädt auch unerträglich viele Sorgen und Verantwortung auf die Schultern ihres Sohns. Um dieser deprimierenden Welt zu entfliehen, steht Marcus eines Tages vor Wills Tür und verlangt Einlass. Will ist gar nicht erfreut über den aufdringlichen Gast, denn eigentlich hängt er am liebsten alleine herum und beschäftigt sich nur mit sich selbst und außerdem kann er Kinder nicht ausstehen. Dennoch lässt er Marcus über seine Türschwelle und damit auch in seine zweifelhafte Single-Existenz. So entsteht langsam eine seltsame Beziehung zwischen Will und Marcus, die das Leben der beiden "Jungen" schließlich grundlegend verändert. Was für ein Film und was für Darsteller! Wenn ich je gedacht habe, dass Hugh Grant nur ein mittelmäßiger Schauspieler sei, so nehme ich das hiermit feierlich zurück. Selten habe ich den britischen Schönling so einfühlsam und subtil spielen sehen wie in "about a boy". Glaubwürdig und ergreifend verwandelt er sich vom nichtsnutzigen Tagedieb langsam aber sicher in einen liebenden und sich kümmernden Menschen ohne dabei seinen britischen Charme einzubüßen. Diese Besetzung ist ein Volltreffer, ebenso wie Nicholas Hoult, der als der absonderliche Marcus souverän und absolut überzeugend auftritt, ein wahrhaftes Dreamteam diese beiden. Natürlich ist der Film vordergründig eine unterhaltsame Komödie, die gespickt ist mit geistreichen Dialogen und herzerfrischend witzigen Off-Kommentaren von Will und Marcus. Skurrile Szenen garantieren trockenen und niveauvollen Humor, wie er britischer nicht sein könnte. Doch darüber hinaus bekommt der Zuschauer so ganz beiläufig eben auch traurige und nachdenkliche Elemente serviert, unaufdringlich, ironisch, genial! Dieser Film ist britisches Unterhaltungskino auf höchstem Niveau und damit - besonders in der englischen Originalfassung - uneingeschränkt empfehlenswert und zwar für jeden, der auch nur annähernd Wert auf anspruchsvollen Humor legt, für alle Freunde von Kultautor Nick Hornby (dessen Buch hier mehr oder weniger genau verfilmt wurde), für Verehrer(innen) von Hugh Grant, für Englisch-Eleven und für den Rest der Menschheit natürlich auch ;-). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Drama oder Komödie?!?!?,
Rezension bezieht sich auf: About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente (DVD)
Ob "About a Boy" Drama oder Komödie ist, lässt sich nicht genau sagen. Aber selbst wenn man den Film als Drama betrachtet, so dürfte es kaum einen Film dieses Genres geben, in dem es soviel zu Lachen gibt. Das liegt in erster Linie an den offenherzigen Gedanken, die sich Will laufend macht und die sich meist im absoluten Gegensatz zu dem bewegen, was er sagt. Und dank des Off-Kommentars bekommt der Zuschauer den Zwiespalt, in dem sich Will permanent befindet, auch ohne Beschönigungen mit. Ausgerechnet den Brüdern Paul & Chris Witz, die als Regisseure die Aufmerksamkeit des Kinopublikums bislang nur durch den platten Humor der "American Pie"-Filme erlangten, gelang es, den Roman von Beststeller-Autor Nick Hornby charmant und mit viel feinsinnigem Humor zu verfilmen. Hugh Grant passt perfekt in die männliche Variante der "Bridget Jones"-Diaries und schafft selbst den Wandeel vom Narzisten zum idealen Familienmensch, ohne dass diese Veränderung klischeehaft und erzwungen wirkt. Schade ist nur, dass der Film bereits nach noch nicht einmal 100 Minuten vorbei ist und somit nicht einmal die üblichen zwei Stunden Laufzeit erreicht.Zu Bild und Ton: Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hugh Grant at his best,
Rezension bezieht sich auf: About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente [VHS] (Videokassette)
Die Geschichte des Films ist einfach erzählt: Will (38) hat alles wovon seine Geschlechts-und Altersgenossen (zumindest manchmal) träumen: Er ist Single, hat weder Kinder noch berufliche Verpflichtungen und lässt, wie man so schön sagt "den lieben Gott einen guten Mann sein. Und nebenbei kann er jede Menge Frauen abschleppen. Seine neueste Masche hierbei ist der Besuch von Selbsthilfegruppen für Alleinerziehende. Das alles ändert sich, als er Marcus kennenlernt. Der zwölfjährige Sohn einer selbstmord-gefährdeten Mutter stellt Will's Leben auf den Kopf. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nick Hornby ist einfach nur gelungen. Wunderbar spritzige Dialoge und tolle Darsteller. Hier allen voran Nicolas Hoult als Marcus, der immer wieder versucht sich anzupassen und gleichzeitig seiner Mutter damit nicht wehzutun. Und natürlich ein wunderbarer Hugh Grant, der in diesem Film eine seiner bisher besten Leistungen abgibt. In seiner Darstellung dieses Junggesellen, der ohne Verpflichtungen in den Tag hineinlebt,ist er lässig, wie lange nicht und nimmt sich und sein Image ein Stück weit selbst auf die Schippe. Fazit: Nicht nur für Fans von Hugh Grant ein Muss!
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