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About a Boy
 
 
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About a Boy [Taschenbuch]

Nick Hornby
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (123 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: 2003 (10. April 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426616904
  • ISBN-13: 978-3426616901
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (123 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 89.524 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Warum Nick Hornby seinen neuen Roman About a Boy genannt hat, ist eigentlich am Ende der Lektüre nicht ganz klar, denn eigentlich beschreibt er zwei Jungs. Der eine, Will, ist zwar schon 35 Jahre alt und Marcus erst 12. Doch Will ist in seiner Art, sich vor Verantwortung zu drücken und andere für seine Zwecke zu benutzen kaum älter als Marcus. Wie die beiden sich fanden und warum sie sich wunderbar ergänzen, erzählt Nick Hornby in einer rasanten Geschichte.

Will hat es nicht nötig zu arbeiten, er kann ganz gut von den geerbten Tantiemen seines Vaters leben und mit festen Freundschaften zu Frauen oder gar die Gründung einer Familie hat er herzlich wenig am Hut. Am meisten haßt er es, wenn wieder einmal eine Beziehung tränenreich zu Ende geht. Bis er auf einen genialen Einfall kommt. Er müßte sich einfach um die schmählich vernachlässigten, alleinerziehenden Frauen kümmern. Es muß Tausende von ihnen überall in London geben, -- "alleinerziehende Mütter, intelligente, attraktive, willige Frauen", die "tollen Sex, reichlich Streicheleinheiten fürs Ego, Vaterschaft auf Zeit ohne Tränen und eine Trennung ohne Schuldgefühle -- was konnte ein Mann sich Besseres wünschen?" So beginnt Nicks Karriere als Seriensoftie.

In seiner Rolle als Will, der Erlöser, trifft er Marcus und seine Mutter. Sie gefällt ihm auf Anhieb ganz gut, doch Marcus ist ganz und gar nicht der Zwölfjährige, wie ihn sich Will vorgestellt hat. Sein Musikgeschmack ist bei Joni Mitchell stehen geblieben, von Curt Cobain hat er keine Ahnung, er trägt die völlig verkehrten Schuhe, von Turnschuhen hat er noch nicht gehört, und vor allem nicht davon, daß es darum geht, die Richtigen zu tragen. Sein Haarschnitt ist eher schlicht und von seinen Hosen ganz zu Schweigen. Für Marcus ist das Leben in seiner Klasse, wie man sich vorstellen kann, nicht ganz leicht. Und nachdem er sich auch noch in das schönste Mädchen der Schule verliebt hat, muß ihm Will schleunigst auf die Sprünge helfen. Sonst wird da nichts Vernünftiges draus.

Die Mutter von Marcus ist zwar attraktiv, doch in einer depressiven Stimmung unternimmt sie einen Selbstmordversuch. Ehe er sich versieht hat Will plötzlich, nachdem er wirklich nur an gutem Sex und etwas Unterhaltung interessiert war, eine ganz Menge Probleme am Hals, die sich nicht einfach ignorieren lassen, wenn er sich nur lange genug nicht rührt.

About A Boy handelt vom Erwachsenwerden zweier ganz unterschiedlicher Männer. Ihre Schwierigkeiten dabei schildert der Engländer Nick Hornby, der schon mit High Fidelity und Fever Pich -- Ballfieber große Erfolge gelandet hat, in einem unangestrengten, schnodderigen Ton. Er geht sein Thema locker an, doch immer wieder werden seine beiden Helden vom Ernst des Alltags eingeholt. Mitten in der schönsten Slapstick-Einlage bleibt dabei dem Leser das Lachen im Halse stecken. Gut geschriebene Unterhaltung. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Kinder sind so ungefähr das letzte, was sich Will Freeman, 36 Jahre alt und überzeugter Single, wünscht. Er lebt gut und faul von den Tantiemen eines Weihnachtslieds, das sein Vater 1938 komponiert hat. Seine Tage verbringt er mit Nichtstun, und an den Abenden bemüht er sich zur Zerstreuung um junge, alleinerziehende, gutaussehende Mütter. Marcus hat mit seinen zwölf Jahren ganz andere Probleme. Seine Eltern sind getrennt, und seine Mutter hat die beängstigende Neigung, ständig in Tränen auszubrechen. In der Schule ist Marcus nicht zuletzt wegen seiner Kleidung, seines Haarschnitts und seines Musikgeschmacks ein Außenseiter. Zum Glück bringt ihn das Schicksal mit Will zusammen. Und was das Schicksal einem schenkt, das lässt man so schnell nicht wieder los ... Nick Hornbys erfolgreichster Roman wurde verfilmt mit Hugh Grant, Toni Colette und Rachel Weisz. Der Film wurde - wie das Buch - ein riesiger Erfolg. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Buch über das Erwachsenwerden, 9. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: About a Boy (Gebundene Ausgabe)
Dieses eindeutig lesenswerte Buch ist sehr unterhaltsam und steckt gleichzeitig voller Witz.

Anders, als es der Titel zunächst vermuten lässt, geht es in diesem Werk von Nick Hornby nicht um einen, sondern um zwei sehr unterschiedliche "Jungs", die sich auf dem Weg befinden, erwachsen zu werden. Während der eine von beiden erst 12 Jahre alt ist, hat jedoch der andere bereits das 36. Lebensjahr erreicht. Die Geschichte schildert den Lebensabschnitt dieser beiden Figuren, in dem sie sich aufgrund ihrer jeweiligen Lebensumstände dem Erwachsenwerden stellen müssen. Zunächst lernen sie sich nur zufällig kennen, aber diese Bekanntschaft setzt bei beiden einen unaufhaltsamen Prozess in Gang.

Nick Hornby entwickelt eine intelligente Geschichte, die zudem mit reichlich lustigen, aber auch mit einigen sentimentalen Stellen ausgeschmückt ist. Es gelingt ihm der Kunstgriff, die Perspektive zwischen dem kleinen und dem großen Jungen so zu wechseln, dass dem Leser ein Einblick in den Erziehungsprozess und in das Erwachsenwerden gewährt wird. Der lockere Schreibstil trägt zu einem entspannenden Lesevergnügen bei.

Dieses Buch ist nicht nur jedem pädagogisch Interessierten zu empfehlen, - so nimmt Hans-Christoph Koller, Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Uni Hamburg in seiner Einführung in die Pädagogik oft Bezug zu diesem Roman - sondern auch allen, die spielerische Unterhaltung auf gehobenen Niveau suchen.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Roman übers "Erwachsenwerden" - nicht nur von Kindern, 18. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: About a Boy, Film-Tie-In (Taschenbuch)
Wenn man mit 36 immernoch (gerne) Single ist, einen weiten Bogen um Paare mit Kindern und überhaupt um Kinder macht, sollte man eigentlich nicht meinen, dass urplötzlich ein 12jähriger Junge die Aufmerksamkeit erregen kann. Marcus, welcher mit seiner Mutter (öko-spiri-alternativ) kürzlich nach London gezogen ist, dort als völlig "uncooler" Typ unter den Schikanen von Mitschülern zu leiden hat und was ihm am meisten zu schaffen macht: seine Mutter argwöhnisch beobachtet, da diese gerade vom Leben die Nase gestrichen voll hat, trifft Will - einen 36jährigen Junggesellen, der sich in einer Selbsthilfgruppe von Alleinerziehenden als alleinerziehenden Vater eines kleinen (imaginären) Jungen ausgibt - mit dem Ziel auf diesem Wege eine unkomplizierte (sexuelle-) Beziehungen zu finden.
Tja und dann wird auf einmal alles ganz anders wie geplant: Weder verliebt sich Will in Marcus' Mutter, noch wird Marcus plötzlich - aufgrund von irgendwelchen versteckten Talenten zum Schulhelden. Erwachsen werden sie jedoch beide - ein bißchen... Jedenfalls für mich teilweise zum brüllen komische Situationen beschrieben, anderseits auch wieder Alltagsdinge, über die man wirklich weinen könnte.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Witzig und liebenswert..., 13. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: About a Boy (Taschenbuch)
Hornby schafft es in diesem Buch, den Ego-Yuppie Will zum Sympathieträger mutieren zu lassen, obwohl es dieser erst viel später als der Leser begreift, dass er gar kein so übler Typ ist. Witzig geschrieben, wenngleich mit den vielen unverzichtbaren "current references", welche die "pop literature" nun einfach mal braucht, hat die locker erzählte Geschichte (mit dem allerdings etwas skurrilen Plot) immer wieder den nötigen Tiefgang, um vor allem die Probleme des kleinen Marcus aufzuzeigen. Man spürt Hornbys Sympathie für Kinder, sein Verständnis für die kleinen und großen Nöte eines Jungen, der die Negativaspekte einer "single mother" erlebt, die - und das gelingt in Horbys Darstellung ebenfalls! - auch mit dem unverzichtbaren Rest von Fairness von Seiten des Autors rechnen darf. Die geschickt aufgebaute Struktur mit zwei ständig wechselnden Erzählperspektiven schafft einen lebendigen Spannungsbogen. In sprachlicher Hinsicht überrascht der Brite an vielen Stellen mit ungewöhnlichen Bildern aus dem ganz alltäglichen Leben. Alles in allem ein grundsolides Leseerlebnis, unaufdringlich und doch eindringlich...
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