Kurzbeschreibung
Es beginnt mit einem Brief. "Die Kaffeeplantage in Rofathane gehört dir. O yi di. Sie ist da", schreibt ihr Cousin. Er bittet sie nicht zurückzukommen - er verfügt es. Abie folgt dem Ruf, sie kehrt zurück in das Land ihrer Ahnen, in einen entlegenen Winkel der Erde, der ihr aus der Kindheit vertraut ist und der nun ihr gehört - wenn sie ihn will. In Rofathane erwarten sie nicht nur die Landschaft, die Gärten ihrer Kindheit, es erwarten sie vor allem die Geschichten ihrer Tanten. Vier Frauen, deren Mütter alle mit dem Patriarch Gibril Umaru Kholifa, dem Gründer der Plantage, verheiratet waren: Abies Großvater. 1926 war er in unwegsamstes Gelände aufgebrochen, hatte es urbar gemacht, war zu Reichtum gelangt und hatte im Laufe seines langen Lebens elf Frauen geehelicht. In den Geschichten von Asana, Mariama, Hawa und Serah wird das Bild dieser längst vergangenen Zeit lebendig. Kraftvoll, farbig und voller Poesie erzählt Aminatta Forna von den Leben der Frauen, von ihrem Bestreben, sich aus erdrückenden Strukturen zu befreien, und vom Verschwinden einer spirituellen Welt.
Der Verlag über das Buch
In ihrem Romandebüt zeichnet Aminatta Forna die Porträts vierer sehr unterschiedlicher afrikanischer Frauen, in deren Lebenswegen sich der Wandel einer ganzen Gesellschaft spiegelt.
Über den Autor
Aminatta Forna lebt in Sierra Leone und London. Ihre Kindheitserinnerungen Tanz mit dem Teufel wurden für den Samuel Johnson Prize 2003 nominiert. Abies Steine ist ihr erster Roman.