Über mehrere Generationen hinweg erzählen die Frauen eines Mannes - Abies Grossvaters - ihre persönliche Geschichte. Da dieser in der Polygamie elf Frauen geehlicht hat, eröffnet sich dem Leser nach und nach eine komplexe Familienstruktur.
Abie und ihre Familie gehören dem Volk der Fulbe an, welches bis heute in Westafrika lebt. Leider nicht exakter definiert spielt dieses Buch in den 20er bis 90er Jahren irgendwo zwischen Mali, Niger und dem Senegal.
Abie, die mittlerweile ausserhalb des afrikanischen Kontinents ihr Leben führt, wird durch einen Brief eines unbekannten Cousins zurück nach Westafrika gelockt: Sie hat eine Kaffeeplantage geerbt...
Das Buch besticht durch eine auffallend poetische Sprache - dass die Autorin hier ausschliesslich die Frauen der Familie zu Wort kommen lässt, passt wunderbar zu ihrer Schreibe. Immer wieder blitzen die kulturellen Besonderheiten der Fulbe auf - Leser mit Bezug zu Afrika werden dieses Buch aus authentisch afrikanischer Feder lieben!