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Abgründe: Wenn aus Menschen Mörder werden - Der legendäre Mordermittler deckt auf
 
 

Abgründe: Wenn aus Menschen Mörder werden - Der legendäre Mordermittler deckt auf [Kindle Edition]

Josef Wilfling
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Kaum jemand blickt so oft und so tief in menschliche Abgründe, wie ein Mordermittler." (Münchner Merkur)

Kurzbeschreibung

Begegnungen mit der Bestie Mensch

Das Unfassbare war bei ihm der Normalfall: Der legendäre Mordermittler Josef Wilfling hatte es tagtäglich mit Menschen zu tun, die Ungeheuerliches getan oder erlebt haben. In Abgründe erzählt er seine spektakulärsten Fälle, schildert Tathintergründe, gibt den Blick in seelische Abgründe frei und zeigt: Die Wirklichkeit ist packender als jeder Krimi.

Als der Leiter der Münchner Mordkommission Josef Wilfling Anfang 2009 nach 42 Dienstjahren in Pension ging, verabschiedete sich eine Legende: Der Star-Ermittler und Vernehmungsspezialist klärte den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter und verhörte Hunderte Kriminelle. Rund 100 Fälle von Mord und Totschlag hat er während seiner Dienstzeit bearbeitet, und das mit einer Aufklärungsquote von nahezu 100 Prozent. Jetzt deckt er die spannendsten und erstaunlichsten seiner Fälle auf und geht der Frage nach, wie und warum Menschen zu Mördern werden. Doch er zeigt nicht nur, wo das Böse seinen Ursprung hat, sondern beantwortet auch Fragen wie: Töten Frauen anders als Männer? Wie verhält sich ein Unschuldiger? Woran erkennt man einen Lügner? Wahre Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur – atemberaubend erzählt und spannender, als es ein Roman je sein könnte.


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Kundenrezensionen

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46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von arno
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist aus der Sicht eines Kriminalbeamten geschrieben, der 22 Jahre bei der Münchner Mordkommission tätig war. Aufgabe von Kriminalbeamten ist es Fälle so aufzuklären, dass dem Staatsanwalt eine Anklage möglich ist. Um die psychologischen Hintergründe einer Tat geht es dabei weniger. Gerade bei Morden, die "erbarmungs- und gefühllos", "brutal und kaltblütig" erscheinen stellt sich - wenn man nur die Tat als solche betrachtet - Unverständlichkeit und Fassungslosigkeit ein. Die persönliche Historie der Täter, ist in diesem Buch weitgehend ausgeblendet; damit hat sich der Kriminalbeamte nicht oder nur am Rande zu beschäftigen. Insofern bleibt Wilfling bei der Schilderung der ausgesucht spektakulären Mordfälle in diesem Buch vorwiegend an der nach außen erkennbaren Oberfläche.
Die Tat als solche und die damit verbundenen polizeilichen Ermittlungen, hat Wilfling indes sehr authentisch geschildert, insbesondere den Fall des Sexualmörders Alexander W., zu dem er eine besondere Beziehung aufbauen konnte, die er dann (listig?) zur endgütligen Klärung des Falles nutzte. Hier und auch in dem Fall des aus "Habgier" mordenden Kriminalbeamten Klaus F. gibt Wilfling Einblick in die Ermittlungsmethoden, den Umgang mit Beschuldigten und welche Schlüsse aus bestimmten Äußerungen und Verhaltensweisen bei einer polizeilichen Vernehmung ein erfahrener Kriminalist zieht. Die Darstellung dieser beiden Fälle ist Wilfling deshalb auch weitaus am besten gelungen.
Natürlich mokiert sich Wilfling - wohl zu Recht - über milde Richter, die im Jugendstrafrecht sehr viel "Verständnis für die Sorgen und Nöte der jungen Leute" zeigen, auch wenn sie morden und vergewaltigen. Und Wilfling kann sich auch nicht verkneifen, zu erwähnen, dass die durchschnittliche Haftdauer für Mörder in manchen Bundesländern nicht mehr als acht Jahre beträgt, während es in "rückständigen" Bayern noch immer ca. 18 Jahre ("wer weiß wie lange noch") sind.
Immerhin gesteht Wilfling aber auch zu, dass auch Ermittler Vorurteile haben, gegen die sie tagtäglich ankämpfen müssen.
Fazit: Nicht unbedingt ein Buch für feinsinnige Intellektuelle, die sich für die Psychologie eines Täters, wohl aber für Leser, die sich für spannend geschriebene, wirklich spektakuläre Kriminalfälle aus der Sicht eines Ermittlers interessieren.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die sieben Todsünden 25. April 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Josef Wilfling, mittlerweile pensionierter Mordermittler, hat festgestellt, dass sich die sieben Todsünden auch in Mordfällen finden lassen und so hat er das Buch zusammengestellt.
Er ist kein gelernter Autor, aber gerade das macht das Buch so menschlich. Es zeigt, das auch Mordermittler keine Maschinen sind und auch mal Fehler machen. Wie sich von der Entdeckung einer Straftat bis zur Täterüberführung eine Ermittlung entwickelt und das niemand gefeit ist vor Sünde...
Und man sieht mal wieder, das manche Kriminalfälle nicht in seiner Grausamkeit erfunden werden müssen, da sie das wirkliche Leben schreibt.
Es geht um Eifersucht, Habgier, Rache, reine Mordlust, Grausamkeit, Heimtücke und er lässt seine eigenen Gedanken einfliessen, wie z.B. bei "Töten Frauen anders als Männer?"

Ich fand die einzelnen Kapitel spannend und interessant geschrieben und man merkt dem Mann an, dass er seinen Beruf gerne ausgeführt hat. Zu Anfang hatte ich meine Bedenken, befürchtete ich doch, dass es sehr trocken geschrieben ist. Aber ich fand es teilweise sehr interessant und manche Fälle haben mich richtig gefesselt und oft konnte ich beim Lesen ein Kopfschütteln ob der Grausamkeit der Menschen nicht unterdrücken.

Und ich fand es gut, dass er seine zwei berühmtesten Mordfälle (Sedlmeyr und Moshammer) in diesem Buch nicht behandelt hat! Das hätte dann ein bisschen was von Selbstbeweihräucherung gehabt. Die Auswahl der Fälle war interessant.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Meine Meinung:

Zum Inhalt des Buches: Das Vorwort von Herr Wilfing beschreibt wann man zum Mörder wird (laut Gesetz) und auch aus welchen Gründen. Die Gründe wie Habgier, Hochmut, Neid und andere gehören schon zu den 7 Todsünden in der Bibel. Auch hat er den § 211 - Mord erläutert.
Er beschreibt in 10 Kapiteln Fälle aus unterschiedlichen Gründen wie Habgier, Wollust, Mordlust, um nur einige zu nennen. Auch das Thema das Frauen anders töten als Männer wird erläutert. Was ich doch recht interessant fand.
Er beschreibt die Fälle mit sehr viel Geschick und man merkt an den Fällen und auch der Auflösung, das Herr Wilfling eine sehr erfahrene Legende auf seinem Gebiet ist und eine sehr gute Beobachtungsgabe hat. Von daher schon mal Hut ab. Herr Wilfling hat die Fälle sehr authentisch beschrieben und auch wie er die Täter überführen konnte. Dem Autor ist es in seinem Buch gelungen, den Lesern seinen Alltag als Ermittler näher zu bringen.So nah als wäre man mit vor Ort. In dem Buch geht es nicht um die Psychologie eines Täters, diese bleibt außen vor, sondern um den Mord und die Aufklärung, die Gründe selbst.
Ich bin zwar eine erfahrene Krimi- und Thrillerleserin, aber wenn man ein solches Buch liest muss man die einzelnen Geschichten doch etwas sacken lassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach und es lässt sich sehr gut lesen. Spannender als so mancher Krimi. Das Schlimme an dem Buch ist, das einem Klar ist das man kein Hirngespinst eines Autores liest sondern die gnadenlose Wirklichkeit, die vor der Haustür statt findet. Und das fand ich sehr doch stellenweise doch sehr happig.

Ich kann dieses Buch ausnahmslos jedem Krimiliebhaber empfehlen. Es zeigt einem, dass die Wirklichkeit manchmal skurriler und grausamer ist, als man es sich in seiner wildesten Phantasie vorstellen würde.
Von mir bekommt das Buch 5 Sterne
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Die neuesten Kundenrezensionen
Phantastisches Buch!!!
Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert.
Herr Wilfling schildert sehr anschaulich wie Ermittlungsarbeit funktioniert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von L. Hermann veröffentlicht
Wilfling schreibt sehr spannend, aber ein zweiter Dostojewski ist er...
Wilfling ist kein berühmter Schriftsteller, sondern legendärer Mord-Ermittler. Letzteres macht das Besondere dieses Buches aus - und sorgt für authentische Spannung. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gesierich Alfred veröffentlicht
spannende Sicht auf Münchens dunkle Seite
Ich habe das Buch in nicht einmal eineinhalb Tagen durchgelesen. Der Bericht über die Arbeit des erfahrenen Kiminologen liest sich sehr flüssig und spannend. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Zugroaste85 veröffentlicht
Schuster,
bleib bei deinen Leisten, möchte man sagen.
Zunächst: Sprachlich ist das Hörbuch wirklich keine Offenbarung, daran ändert auch der Vortrag des von mir... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von John W. Zausel veröffentlicht
beeindruckend
Ein sehr schönes Werk aus der Feder eines waschechten Kriminalisten. Detailgenau und spannend beschreibt Wilfing die Arbeit einer Mordkommission. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Esther Sondermann veröffentlicht
der alles andere als perfekte Mord
Josef Wilfling war mehr als 4 Jahrzehnte für die Münchner Polizei tätig, davon knapp die Hälfte bei der Mordkommission. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von tabula_rasa2605 veröffentlicht
Mörder, wie sie wirklich sind
Jahrzehntelang war er Ermittler in München in unzähligen Mordkommissionen, hat an die 100 Mordfälle bearbeitet. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von H. P. Roentgen veröffentlicht
Interessant, Spannung ..mehr
Abgründe ist ein Buch das sich sehr leicht lesen lässt. Es ist interessant geschrieben und gut eingeteilt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von littlelion74 veröffentlicht
Da wäre mehr drin gewesen
Ich mag Biografien, Kriminalfälle, Psychologie. Doch was Wilfling schreibt, ist Mittelmaß. Nicht nur, was seine Stilistik beim Verfassen des Buches betrifft. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von TheRock veröffentlicht
Inhaltlich interessant - sprachlich schwach
Man kann dieses Buch gut finden, wenn man auf sprachliche Aspekte keinen großen Wert legt. Zugegeben, ich blieb immer mit Interesse bei der Lektüre und war bisweilen... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von markusfm veröffentlicht
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 (Was ist das?)
&quote;
Übrigens: Bei etwa 80 Prozent aller Gewaltdelikte spielt der Alkohol eine wesentliche Rolle. &quote;
Markiert von 3 Kindle-Nutzern
&quote;
»Frauen töten, um jemanden loszuwerden. Männer töten, um jemanden zu behalten.« &quote;
Markiert von 3 Kindle-Nutzern

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