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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Morde aus der Sicht eines Ermittlers,
Von arno "Hjuuge" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Abgründe: Wenn aus Menschen Mörder werden - Der legendäre Mordermittler deckt auf (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist aus der Sicht eines Kriminalbeamten geschrieben, der 22 Jahre bei der Münchner Mordkommission tätig war. Aufgabe von Kriminalbeamten ist es Fälle so aufzuklären, dass dem Staatsanwalt eine Anklage möglich ist. Um die psychologischen Hintergründe einer Tat geht es dabei weniger. Gerade bei Morden, die "erbarmungs- und gefühllos", "brutal und kaltblütig" erscheinen stellt sich - wenn man nur die Tat als solche betrachtet - Unverständlichkeit und Fassungslosigkeit ein. Die persönliche Historie der Täter, ist in diesem Buch weitgehend ausgeblendet; damit hat sich der Kriminalbeamte nicht oder nur am Rande zu beschäftigen. Insofern bleibt Wilfling bei der Schilderung der ausgesucht spektakulären Mordfälle in diesem Buch vorwiegend an der nach außen erkennbaren Oberfläche.Die Tat als solche und die damit verbundenen polizeilichen Ermittlungen, hat Wilfling indes sehr authentisch geschildert, insbesondere den Fall des Sexualmörders Alexander W., zu dem er eine besondere Beziehung aufbauen konnte, die er dann (listig?) zur endgütligen Klärung des Falles nutzte. Hier und auch in dem Fall des aus "Habgier" mordenden Kriminalbeamten Klaus F. gibt Wilfling Einblick in die Ermittlungsmethoden, den Umgang mit Beschuldigten und welche Schlüsse aus bestimmten Äußerungen und Verhaltensweisen bei einer polizeilichen Vernehmung ein erfahrener Kriminalist zieht. Die Darstellung dieser beiden Fälle ist Wilfling deshalb auch weitaus am besten gelungen. Natürlich mokiert sich Wilfling - wohl zu Recht - über milde Richter, die im Jugendstrafrecht sehr viel "Verständnis für die Sorgen und Nöte der jungen Leute" zeigen, auch wenn sie morden und vergewaltigen. Und Wilfling kann sich auch nicht verkneifen, zu erwähnen, dass die durchschnittliche Haftdauer für Mörder in manchen Bundesländern nicht mehr als acht Jahre beträgt, während es in "rückständigen" Bayern noch immer ca. 18 Jahre ("wer weiß wie lange noch") sind. Immerhin gesteht Wilfling aber auch zu, dass auch Ermittler Vorurteile haben, gegen die sie tagtäglich ankämpfen müssen. Fazit: Nicht unbedingt ein Buch für feinsinnige Intellektuelle, die sich für die Psychologie eines Täters, wohl aber für Leser, die sich für spannend geschriebene, wirklich spektakuläre Kriminalfälle aus der Sicht eines Ermittlers interessieren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Abgründe: Wenn aus Menschen Mörder werden,
Von Steffi von http://meinelesewelt.blogspot.com/... (http://meinelesewelt.blogspot.com/) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Abgründe: Wenn aus Menschen Mörder werden - Der legendäre Mordermittler deckt auf (Gebundene Ausgabe)
Meine Meinung:Zum Inhalt des Buches: Das Vorwort von Herr Wilfing beschreibt wann man zum Mörder wird (laut Gesetz) und auch aus welchen Gründen. Die Gründe wie Habgier, Hochmut, Neid und andere gehören schon zu den 7 Todsünden in der Bibel. Auch hat er den § 211 - Mord erläutert. Er beschreibt in 10 Kapiteln Fälle aus unterschiedlichen Gründen wie Habgier, Wollust, Mordlust, um nur einige zu nennen. Auch das Thema das Frauen anders töten als Männer wird erläutert. Was ich doch recht interessant fand. Er beschreibt die Fälle mit sehr viel Geschick und man merkt an den Fällen und auch der Auflösung, das Herr Wilfling eine sehr erfahrene Legende auf seinem Gebiet ist und eine sehr gute Beobachtungsgabe hat. Von daher schon mal Hut ab. Herr Wilfling hat die Fälle sehr authentisch beschrieben und auch wie er die Täter überführen konnte. Dem Autor ist es in seinem Buch gelungen, den Lesern seinen Alltag als Ermittler näher zu bringen.So nah als wäre man mit vor Ort. In dem Buch geht es nicht um die Psychologie eines Täters, diese bleibt außen vor, sondern um den Mord und die Aufklärung, die Gründe selbst. Ich bin zwar eine erfahrene Krimi- und Thrillerleserin, aber wenn man ein solches Buch liest muss man die einzelnen Geschichten doch etwas sacken lassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach und es lässt sich sehr gut lesen. Spannender als so mancher Krimi. Das Schlimme an dem Buch ist, das einem Klar ist das man kein Hirngespinst eines Autores liest sondern die gnadenlose Wirklichkeit, die vor der Haustür statt findet. Und das fand ich sehr doch stellenweise doch sehr happig. Ich kann dieses Buch ausnahmslos jedem Krimiliebhaber empfehlen. Es zeigt einem, dass die Wirklichkeit manchmal skurriler und grausamer ist, als man es sich in seiner wildesten Phantasie vorstellen würde. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Da wäre mehr drin gewesen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Abgründe: Wenn aus Menschen Mörder werden - Der legendäre Mordermittler deckt auf (Gebundene Ausgabe)
Ich mag Biografien, Kriminalfälle, Psychologie. Doch was Wilfling schreibt, ist Mittelmaß. Nicht nur, was seine Stilistik beim Verfassen des Buches betrifft. Wenn er wirklich an Fällen wie Sedlmayr, Moshammer etc. beteiligt war, kann ich mir kaum vorstellen, dass es keine interessanteren Fälle als die geschilderten gab.Das Gute an dem Buch ist, dass aus erster Hand über die Arbeit eines Ermittlers, Aufklärungsstrategien berichtet wird. Doch das Geschilderte ist keineswegs immer interessant oder spannend. Nicht interessanter, als der Büroalltag in vielen anderen Berufen, nur mit mehr Blut eben. Für mich wirkt Wilfling in dem Geschilderten nicht wie ein "Starermittler", eher ziemlich bieder. Geschmunzelt habe ich, mit welch leicht zu durchschaubaren Tricks er Täter überführt haben will. Sind die echten Täter in Bayern wirklich so dumm wie in jedem Columbo-Krimi;)? Ich hätte mir einen interessanteren Schreibstil, spannendere Fälle sowie mehr Informationen über das Leben des Autors gewünscht. Man kann das Buch lesen, muss es aber nicht. Denn es gibt Besseres zu diesem Themengebiet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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