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Abgehauen: Ein Mitschnitt und ein Tagebuch Taschenbuch – 1. September 2003


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 264 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548365930
  • ISBN-13: 978-3548365930
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,5 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 199.170 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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"Operative Information: Sonnabend, den 18. 6. 1977: K r u g befand sich bis in die Nachmittagsstunden auf seinem Grundstück und war mit Verladearbeiten beschäftigt. Da keine fremden Personen auf dem Grundstück sein durften, war es dem IMV nicht möglich, daran teilzunehmen."

Es war der Tag der Ausreise Manfred Krugs aus der DDR. Zum Verständnis: IMV, das waren die netten Nachbarn. Abends war man dann doch noch eingeladen zur Abschiedsfeier bei IMV-Nachbars. So die Stasi-Akte. Mein Gott, diese DDR! Dramatische Ereignisse gingen voraus: Im November 1976 trafen elf namhafte Künstler, die eine Resolution gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns unterzeichnet hatten, zu einem Streitgespräch mit drei hochrangigen DDR-Funktionären zusammen. Das Treffen fand in Krugs Haus statt und Krug ließ -- widerrechtlich und höchst riskant -- heimlich ein Tonband mitlaufen. Manfred Krug wartete neunzehn Jahre, ehe er das Protokoll veröffentlichte.

Ein beredtes Dokument. Die Diskussionsteilnehmer, darunter Stefan Heym, Jurek Becker, Christa Wolf und die Schauspielerin Angelica Domröse, auf der Gegenseite der Chef der Agitations- und Propagandaabteilung des Politbüros, ein wortgewandter und eloquenter Mann, liefern sich heftigste Wortgefechte, deren nachträgliches Studium so manches Geschichtsbuch überflüssig macht. Die aufgebrachten Kunstschaffenden, die Biermanns Wiedereinbürgerung einfordern und den Staat in Frage stellen, sehen sich einer Mauer von Demagogie und Schlitzohrigkeit seitens der DDR-Oberen gegenüber, die ihrerseits auf Linientreue beharren.

Krug kann und will mit diesem Staat nicht mehr auskommen. Schon werden die ersten Auftritte abgesagt, Filmangebote storniert. Der Staat schlägt zurück. Den zweiten Teil von Abgehauen nimmt Krugs Tagebuch bis zu seiner Ausreise ein. Hierin wird beklemmend deutlich, wie schwer es war, diesem unseligen System zu entkommen. Manfred Krug gebührt der allergrößte Respekt für diese Dokumentation "ganz normalen DDR-Alltags" und für sein hohes Maß an Zivilcourage. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Manfred Krug
Geb.: 8. Feb. ?37
Mutter Tipse
Vater Stahlkocher
Liebe von der Oma
War Schauspieler
Spielte immer bloß sich selbst
Wußte jeder
Schreibt an seinem Alterswerk
Meistens über sich selbst
Aber diesmal nicht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Matthias Korner am 18. September 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Am 20. Juni 1977 verläßt der im Westen Deutschlands später durch seine Rollen als 'Liebling Kreuzberg' und 'Kommissar Stöver' bekannt gewordene Schauspieler Manfred Krug die DDR. Er und 11 DDR - Schriftsteller hatten am 17. November 1976 schriftlich dagegen protestiert, daß die Führung der DDR dem Liedermacher Wolf Biermann nach einem 4-stündigen Auftritt am Vortag in Köln die Wiedereinreise in die DDR verweigert hatte. Was der Autor, der als Schauspieler weitaus stärker als seine Schriftstellerkollegen von öffentlichen Aufträgen und Engagements abhängig war, daraufhin an Repressalien erleben mußte, führte dazu, daß er den Ausreiseantrag stellte.
Das aus drei (und nicht nur zwei, wie der Untertitel vermuten lassen könnte) Teilen bestehende Buch läßt einen hautnah die ganze Tragik von Krugs Schicksal miterleben.
Der erste Teil enthält den heimlichen Tonbandmitschnitt eines Streitgespräches zwischen 12 Schriftstellern und Schauspielern (Hilmar Thate, Stefan Heym, Jurek Becker, Klaus Schlesinger, Christa Wolf, Jutta Hoffmann, Angelika Domröse, Dieter Schubert, Ulrich Plenzdorf, Heiner Müller, der Regisseur Frank Beyer, Manfred Krug) und 3 hochrangigen Vertretern der DDR - Führung (dem Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda) Werner Lamberz, seinem Mitarbeiter Karl Sensberg sowie dem Intendanten des Fernsehens der DDR Heinz Adameck) über das Wiedereinreiseverbot gegenüber Biermann.
Im zweiten Teil kommt Krug selbst zu Wort.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Müller am 4. September 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Manfred Krug, Schauspieler und Sänger beschreibt in "Abgehauen" die Umstände seiner "Freiwilligen" Ausbürgerung aus der DDR im Jahr 1977.

Dabei handelt es sich hierbei keineswegs um eine Klassische Biographische Lebensabschnittsbeschreibung sondern um ein in drei Teile separiertes Stück DDR Zeitgeschichte.

So beginnt das vorliegende Buch mit dem abgeschriebenen Tonbandmitschnitt einer Diskussionsrunde einiger Zeitgenössischer DDR Schauspieler und Schriftsteller sowie 3 hoher Parteifunktionäre. Gegenstand dieser Unterhaltung ist Wolf Biermanns "Rauswurf" aus der DDR und ein dazu verfasstes und veröffentlichtes Protestschreiben der bei dieser Diskussion anwesenden Kulturschaffenden.

Der zweite Teil des Buches enthält die Tagebucheeinträge Manfred Krugs aus der anschließenden Zeit in welcher sein Ausreiseantrag lief bis zur Übersiedlung nach Westdeutschland.

Der dritte Teil ist ein Protokoll (unter anderem über Krugs Abschiedsfeier) eines Nachbarn welcher für die Staatssicherheit als informeller Mitarbeiter tätig war und offensichtlich die Aufgabe hatte Staatsfeindliches verhalten zu dokumentieren.

Da Krug bei der mitgeschnittenen Diskussion, seiner Tagebuchveröffentlichung und dem Protokoll des Informanten auf jegliche Erläuterungen oder Stilmittel verzichtet, ergibt sich ein Authentisches und durch die Zeitgenössische Wortwahl teilweise sogar witziges Dokument damaliger Argumentation, sowohl auf Seiten der Parteiangehörigen als auch bei Kritikern oder Mitläufern.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. September 1999
Format: Taschenbuch
DDR 1977. Die Unzufriedenheit der Intellektuellen mit dem politischen System des Zweiten Deutschland ist so groß wie nie. Der Liedermacher Wolf Biermann gibt ein umjubeltes und kritisches Konzert in Köln und wird daraufhin aus der DDR ausgebürgert, darf nicht mehr zurück. Biermanns Kollegen, unter ihnen auch Manfred Krug, fordern die Regierung auf, die Maßnahmen zurückzunehmen, machen ihren Protest öffentlich.
Zwanzig Jahre nach seiner eigenen Ausreise aus der DDR (1978) schildert Manfred Krug eindrucksvoll, welches Repressionen er sich als kritischer Künstler in der DDR ausgesetzt sah, obwohl er ein großer Star dort war. Repressionen, die an ein Berufsverbot für den gefeierten Sänger und Schauspieler grenzten und die ihm keine Wahl ließen - außer einem Ausreiseantrag.
Den ersten Teil des Buches nimmt ein Tonbandprotokoll ein, welches Krug anläßlich einer Diskussion führender Künstler mit der "Kulturabteilung" von DDR-Regierung und Staatssicherheit heimlich - und unter Lebensgefahr - aufzeichnete. Eindrucksvoll sind hier nicht nur die unverhohlenen Drohungen der Staatsgewalt, sondern auch das Prominenz-Aufgebot (neben Krug u.a. Jurek Becker, Stefan Heym oder Angelika Domröse oder Ulrich Plenzdorf) welches sich in den Kampf mit dem Staat involvierte.
Manfred Krug, dem Unterhalter, ist ein Stück Zeitgeschichte und DDR-Vergangenheitsbewältigung gelungen, welches unbedingt lesenswert ist ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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