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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Optisch bietet die DVD Saft und Kraft, nur akustisch fehlt es ihr etwas an räumlichem Durchsetzungsvermögen. Immerhin reichlich Extras werden geboten.
Bild: Die DVD kommt mit kraftvoll wirkendem optischen Material daher. Sämtliche Farben sind saftig angelegt, wobei ihnen ein wenig der Glanz fehlt. Kaum aber leidet das Material an Rauschen, was positiv auffällt. Die Kontrastwerte geben sich ein wenig schroff, aber das steht einer Komödie bekanntlicherweise genauso gut wie satte Farben, die Gesichtsfarben ab und zu etwas unnatürlich aussehen lassen (00:28:03). Die Werte bewegen sich dabei aber nie zu weit von der Natur weg. Etwas fein aufgefächerte Schwarzwerte könnten dennoch vorhanden sein. Die dunklen Einstellungen leiden unter den groben Kontrasten, so dass schwarze Kleidung in Innenräumen häufig flächig wirkt. Schärfetechnisch bewegt sich das Programm im guten durchschnittlichen Bereich, was heißt, dass Detailansichten sehr gut ausfallen(Hautstruktur, 00:53:27), sich die Schärfe auf Distanz aber etwas verliert.
Ton: Bedauerlicherweise bleibt die DVD akustisch recht schwach. Zwar fallen sämtliche Dialoge - und zwar in beiden Fassungen - reichhaltig, das heißt kraftvoll voluminiert und mit angenehm vielen Details ausgestattet aus, insgesamt aber fehlt es der DVD an Raumwirkung. Diese wissen höchstens noch Effekte (Stimme, 00:56:32) oder der ein oder andere Song zu erzeugen, der aber auch nicht immer eindrucksvoll ausfällt (Ghostbusters-Song, 00:29:44). Leider bleiben insgesamt einfach zu viele der Signale in der Front, wo sie sich doch viel schöner auch eindrucksvoll auf die hinteren Boxen verteilen könnten. Dennoch ist das, was wir aus der Front hören angenehm und auch dynamisch veranlagt.
Extras: Ein Making Of (31:57 Min.) macht den Auftakt der umfangreichen Extras. Weiter geht es mit einem Gespräch zwischen Michel Gondry und Jack Black (5:48 Min.), Jack und Mos improvisierten Songs (4:45 Min.) und einem Portrait der Stadt "Passaic" (9:57 Min.). Das Bonusmaterial bietet außerdem die Full Version des im Film gedrehten Fats Waller Films (4:45 Min.) und das Paris Concert vom 3. März 2008 (6:06 Min.) sowie Programmtipps. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Liebeserklärung an den Film,
Von
Rezension bezieht sich auf: Abgedreht [Director's Cut] (DVD)
Ich hatte mich auf eine reine Ulk-Komödie eingestellt und wurde total überrascht. Fängt der Film doch eher ruhig an und braucht etwas langsam, bis er in Schwung kommt - was dem Film aber nicht schadet, denn so konnten alle Figuren gebührend eingeführt werden. Der Film hat natürlich in der Mitte seine Highlights, wenn die Filme auf die skurrilsten Arten nachgedreht werden (da bleibt kein Auge trocken!), aber zum Ende hin wird er auch wieder ruhiger, was dem ganzen einen gewissen warmherzigen Charme verleiht. Ich war nicht überrascht, dass mir der Film gefällt, denn er ist eine wahre Liebeserklärung an den Film, aber ich war überrascht, wie ruhig der Film als ganzes ist, positiv überrascht natürlich. Ein Film, den ich mir noch einige Male ansehen werde und der mir unvergessen bleibt. Schöne Idee, tolle und einfallsreiche Umsetzung und allesamt charmante Schauspieler. Klasse!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Animiert zum Nachmachen ...,
Von BuYo "BuYo" (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Abgedreht [Director's Cut] (DVD)
"Be kind rewind" oder "Abgedreht" handelt von zwei Freunden - Mike (Mos Def) und Jerry (Jack Black) - die für wenige Tage die Verantwortung für eine Videothek tragen. Diese befindet sich in einem mehr als heruntergekommenen Haus und bringt kaum Geld ein, weshalb die Stadt den Besitzer des Gebäudes Mr.Fletcher (Danny Glover) dazu drängt, es abreißen zu lassen.Aufgrund eines nicht ganz unverschuldeten Unfalls wird Jerry magnetisiert und löscht versehentlich alle Videobänder der Videothek. Da die Kunden aber nach Filmen verlangen, bleibt Mike und Jerry nichts anderes übrig, als die Filme selbst nachzudrehen. Und das äußerst kreativ, mit einfachsten Mitteln und höchst komisch. Bald werden die selbstgedrehten Filme stadtbekannt. Von überall her kommen die Menschen, um ihre Wunschtitel "geschwedet" (Jerry und Mikes Wortkreation) zu bekommen. Aber die Filmindustrie findet das weniger lustig ... Dieser Film ist absolut empfehlenswert! Jack Black und Mos Def glänzen in urkomischen Rollen. Der Film besitzt grandiosen Humor und einen Charme, den es meiner Meinung nach schon lange nicht mehr zu sehen gab! Das Ende des Filmes ist etwas überraschend, was der Qualität des Films aber keinen Abbruch tut. Insgesamt: ein sehr guter, sehr unterhaltsamer Film! Auf jeden Fall sehenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Geschwedete Klassiker - Eine Hommage an Kreativität,
Von
Rezension bezieht sich auf: Abgedreht [Director's Cut] (DVD)
Eine kleine Videothek läuft lausig - die DVD hat schon längst Einzug in die Medienwelt gehalten und nur wenige Kunden verirren sich dahin, um VHS-Kasetten auszuleihen. Doch dann gerät das Geschäft aus den Fugen: der meschuggene Freund Jerry (Jack Black) des jungen Videothekars Mike (Mos Def) lädt sich nach einem Unfall magnetisch auf und löscht beim Hereinspazieren in den Laden alle Videobänder. Die Kunden sind verärgert und als die Ursache für das Unglück herausgefunden wurde, will auch noch eine weitere Kundin "Ghostbusters" ausleihen.Aus lauter Verzweiflung und Mangel an Alternativen drehen die zwei Freunde den Film kurzerhand selbst nach, mit Hobbykamera, unfreiwilligen Komparsen und jede Menge gebastelter Kinkerlitzchen für die Spezialeffekte. Diese hausgemachten Fassungen, von Jerry getauft "Geschwedete Filme", sprechen sich rum - und ein unerwarteter Ansturm füllt die Videothek, die Filme werden auch noch von den begeisterten Kunden unterstützt. Doch der Ärger lauert mit der Zeit auf die Crew, nicht nur wegen des maroden Gebäudes, auch in Form von Anwälten gegen Urheberrechtsverletzungen...was tun? "Be kind rewind", hier unkreativ und austauschtbar eingedeutscht "Abgedreht", hat zweierlei Gesichter. Einerseits lebt der Film davon, sämtliche populäre Filmklassiker auf billigste Art und Weisen in einzelnen Szenen nachzuspielen. Andererseits - und das ist eigentlich paradox - enthält er eine nicht zu unterschätzende Botschaft: Kreativität ist alles, damit lässt sich "billig" nicht automatisch mit "schlecht" abstempeln. Denn was Mike und Jerry in ihrer Not unternehmen, um diese Filme mit wenigen Mitteln nachzuspielen ist köstlich anzusehen und erstaunlich dazu. Das kommt auch davon, wenn man bereits Filme gewohnt ist, die Millionen von Dollars in den Wind blasen und am Ende dennoch nach Nichts aussehen. Diese Botschaft wird gegen Ende noch deutlicher, als die Leute einen Film mit eigener Handlung drehen. Und es macht nicht nur Lust, selbst wieder eigene Ideen in die Realität umzuwandeln, es rührt auch an neben all dem Lachen. Weil auch deutlich wird, wie viele Menschen sich von diesem Filmverfahren anstecken lassen, was gar nicht erwartet wurde. Was die Story angeht hab ich aber nicht nur Loblieder zu singen. Neben diesem Hauptplot - dem Drehen eigener Filmfassungen - wird auch das Vorbild von Mike, der (reale) Jazzmusiker Fats Waller behandelt, der angeblich damals im Gebäude dieser Videothek zur Welt kam. Manchmal ist diese Nebengeschichte eben hervorragend mit dem Rest verwoben, manchmal weniger, mit anderen Worten: gelegentlich wirkt diese Koexistenz der Fats Waller-Handlung erzwungen, unglücklich reingerutscht. Dann gibt es wenige Szenen, die man sich gleich hätte sparen können, da sie nichts zum Film beitragen und schnell vergessen sind (etwa Mikes Zuneigung zur Laiendarstellerin Alma). Dennoch: der Film ist meiner Meinung nach gelungen und nicht nur fürs Auge ein Genuss. Unterstützt wird er von gut aufgelegten Darstellern wie eben Jack Black, Mos Def, Danny Glover und von etlichen Komparsen (zum Glück nicht von verbrauchten Hollywoodgesichtern gespielt, wie man das anderswo gern umgesetzt hätte). Doch letztendlich war es der Regisseur Michel Gondry, der seine Kreativität walten liess. Meiner Meinung nach ist sein Merkmal das wirre und doch wunderschöne visuelle Spiel mit Bildern, das zwar in "Abgedreht" nur teilweise durchscheint (in den Montagen, die zeigen, welche Filme nachgedreht werden), aber man dürfte wenig vermissen. Man sollte es sich nicht entgehen lassen, mal andere Werke von Gondry kennenzulernen und zwar nicht nur andere Filme wie "Vergiss mein nicht", sondern auch bekannte bildgewaltige Musikvideos wie "Around the World" von Daft Punk. Dann noch ein paar Worte zur DVD: Das Menü ist zum Teil animiert, mit Ton unterlegt und verkörpert sehr passend das Konzept des Films. Die Sprachen sind Deutsch und Englisch, es gibt deutsche Untertitel, die obligatorische Szenenauswahl, die Extras und eine Handvoll Trailer zu anderen Filmen wie "Das Waisenhaus". Die Extras: das wären ein Making Of, ein Gespräch zwischen Regisseur Gondry und Hauptdarsteller Jack Black, ein Portrait des im Film behandelten Städtchens Passaic, die Eigenproduktion des Fats Waller-Films in voller Länge zum Selberanschauen und ein bisschen anderes mehr. Nur eines hab ich hier schmerzlich vermisst: Trailer zum Film. Warum? Weil etwa dem Zuschauer die tolle von Gondry selbst "geschwedete" Version des offiziellen Filmtrailers entgeht. Es ist traurig, wenn lauter Trailer zu anderen Filmen enthalten sind, aber nicht mal zum Hauptfilm selber. Zugegeben, das ist kein Beinbruch und nicht so ergiebig wie ein Making Of, aber ich halte es für erwähnenswert. Was ist das Fazit von "Abgedreht"? Der Film mag seine kleinen Schwächen haben, aber Filmfreaks und Fans (und solche, die nah dran sind) sollten sicherlich mal ein Auge darauf werfen, sich von Einfallsreichtum und Herzblut vor und hinter der Kamera anstecken lassen und wenigstens zum Schmunzeln angeregt werden. Eine Träne wird man während des Filmes wohl kaum vergießen, mit gewisser Wahrscheinlichkeit - bildlich gesehen - eher danach, wenn man nach diesem Filmgenuss wieder in die eigene Realität der Filmwelt tritt und erneut sieht, mit welcher Seelenlosigkeit Reissbrettfilme mit viel Kohle am laufenden Band allerortens fabriziert werden. Die Liebe zum Film sollte eben belohnt werden mit Filmen, mit Liebe gemacht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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